GMDW – Die Heimat und Die Fremde

TS-Runde Donnerstag 29.10.11
Erzähler: Clawdeen
Spieler: Aako, Lenja, Melekh, Samu kam etwas später dazu und Maarit fehlte

20.10.11 Nachmittag
Seit einigen Stunden saß ich jetzt untätig am Flughafen herum. Seit meiner Ankunft war ich fleißig gewesen, hatte meinen Rucksack und meine Taschen um einige Gegenstände ergänzt, die ich zusätzlich zu den Gaben, die ich von Naranj erhalten hatte, benötigen würde. Ich musste noch immer lächeln, wenn ich an meine drei Gefäße hinten im Rucksack dachte; sie hatten die Form alter Götterstatuen und waren eigens für mich angefertigt worden. Ein Geschenk für meine angenehme Gesellschaft in der Oase. Am wichtigsten waren aber eigentlich die Thermounterwäsche und Unterzieher, ohne sie würde ich einen Aufenthalt in Helsinki wohl kaum überleben.
Es hatte mich einiges an Aufwand gekostet, so kurzfristig entsprechende Kleidung aufzutreiben in einer Stadt, in der es eigentlich niemals wirklich kalt wurde.
Plötzlich stand eine junge Frau vor mir, ich war nicht einmal sicher, ob das Wort schon angebracht war, vielleicht müsste man noch Mädchen sagen?
Sie hatte rote lange Haare, lächelte seltsam und war irgendwie falsch gekleidet.
Kaum sah ich zu ihr hoch, begann sie schon irgendetwas zu brabbeln. In einer Sprache, die ich nicht verstand.
Sie hörte sich eigentlich ganz nett an, aber sie hätte alles sagen können und ich hätte es nicht gemerkt.
Was war das überhaupt für eine Art, jemanden auf einem internationalen Flughafen in so einer seltsamen Sprache anzusprechen?
Es durfte doch ziemlich offensichtlich sein, dass ich Arabisch sprach und dazu vermutlich Englisch oder Französisch.
Da hier nun aber die Briten stationiert waren und Napoleon den Pyramiden nur einen kurzen Besuch abgestattet hatte, wäre Englisch angebracht gewesen und nicht dieses Gebrabbel.
Ich teilte ihr mit, dass sie bitte Englisch sprechen möge, was sie in Ratlosigkeit versetzte. Sie sah sich zu ihren Begleitern um:
Einer streng drein blickende, blonde Frau, die sich lieber ihrem Handy widmete als unserer Begegnung, einem schweigsamen Mann, der sich später als Samu vorstellte und ein freundlicher älterer Herr, der wenige Minuten später eintraf, aber offensichtlich mit den dreien befreundet war.
Mir kam ein Geistesblitz und ich erwähnte Helsinki.
Das kannten sie zumindest. Mir kam die Vermutung, dass es sich bei diesen Abendländern wohl um die Gruppe von Aminte handeln könnte, von der man mir erzählt hatte. Wenn sie erst vor kurzem auferstanden waren, war es nur logisch, dass sie von ihrer Hadsch noch nicht nach Hause zurückgekehrt waren.
Aber wir alle sollten hier auf den gleichen Flieger warten? Zufälle und so.
Ich versuchte ihnen auf unauffällige Weise mitzuteilen, dass ich wie sie Aminte war. Aber die sprachlichen Barrieren und Samu als Übersetzer führten dazu, dass wir uns nicht richtig verstanden. Also riskierte ich mein Glück und grüßte sie in der Sprache, die sie verstehen mussten, in der Sprache unserer Tem-Akh.
Ich hatte recht, sie verstanden meinen Gruß auf altägyptisch, aber sie merkten nicht, in welcher Sprache ich mit ihnen gesprochen hatte.
Auch mit meinen Worten „Sonne sieht euch“ konnten sie wenig anfangen, nur der ältere Herr erwiderte etwas, auf Finnisch wie ich vermutete.
Einfach prima, diese Aminte. Wie konnte man nur kein Englisch sprechen, also bitte!
Trotzdem vermuteten wohl auch sie, dass ich nicht einfach irgendein seltsamer Vogel war und so zogen wir uns an einen etwas stilleren Ort zurück, um ungestörter zu reden. Still bedeutete in unserem Falle auch erbärmlich stinkend, denn wir mussten uns in der Nähe der Toiletten aufhalten, um ungestört zu sein. Abartig.
Dort stellte sich das rothaarige Mädchen als Annuk vor und bei dem Herrn handelte es sich um Alpi, klangen irgendwie nach Inuit, diese Leute. Bei der strengen Blonden handelte es sich wohl um eine gewisse Maarit, wohl kein Eskimo.
Ich erklärte ihnen, dass ich sie vielleicht suchte, weil ich die Hilfe anderer Aminte benötigte, aber sie waren noch immer sehr skeptisch.
Offensichtlich hatten sie schlechte Erfahrung mit einer Firma namens Assuat gemacht, schon wieder einer dieser Sprachfehler. Aber außer dem Staudamm wollten weder mir noch meinem Smartphone samt Google keine anderen Träger dieses Namens einfallen, was sie etwas beruhigte.
Als wir dann in den Flieger stiegen hatten wir auch noch Sitzplätze, die ziemlich nah beieinander lagen. Ob hier wohl Naranjs Computerzauberkräfte am Werk gewesen waren? Ich war ziemlich erschöpft, eine lange Autofahrt, Notfallshoppen, ewige Wartezeit und jetzt noch ein achtstündiger Flug, da wurde es eng, selbst mit meiner neu gewonnenen Konstitution. Ich schnappte mir meinen MP3-Player, achtete darauf, dass auch ja der Kühlbox nichts geschah und schon war ich eingeschlafen.

21.10.11 Nacht
Um 1 Uhr nachts kamen wir in Helsinki an. Meine warmen Klamotten befanden sich in meinem Rucksack, aber ich konnte nicht riskieren mich jetzt umzuziehen, sonst hätte ich Alpi, Annuk und Samu aus den Augen verloren. Daher musste ich leider bis auf die Knochen frieren.
Welcher Wahnsinn hatte nur jemals Menschen dazu verleitet sich hier niederzulassen? Mir gefiel es definitiv besser daheim.
Ich erkundigte mich bei meinen lieben mitreisenden Aminte, wo ich denn heute Nacht unterkommen könnte und Annuk empfahl mir ein seltsam preisgünstiges 4-Sterne Hotel, das Radisson Seaside. Mit diversen Infoflyern und der Hilfe eines Fahrkartenautomaten, der glücklicherweise Englisch verstand, fand ich meinen Weg in das Hotel.
Schneller Check-In, ab ins Zimmer und dann duschte ich erst einmal gründlich und verdammt heiß. Am Ende hätte man mich sicher essen können, aber wenigstens waren alle meine Knochen wieder aufgetaut.
Ich schätzte noch kurz ab, wann die Sonne morgens aufgehen würde und stellte mir den Wecker entsprechend.

21.10.11 Morgen
Am nächsten Morgen richtete ich meinen Gebetsteppich zur Sonne aus, stellte meine Gefäße auf und begann mein morgendliches Gebet. Seit meiner Wiedergeburt betete ich jeden Morgen zu den Äonen aus Het-ka-Ptah. Und jeden Morgen spürte ich zur Antwort den Hauch des Ra, wie wir Aminte das Gefühl nannten, wenn die ersten Sonnenstrahlen unsere Lebenskraft, Sekhem genannt, erfrischten. Man muss sich dieses Gefühl in etwa so verstellen, wie wenn man nach einer erholsamen Nacht absolut ausgeschlafen, geduscht und mit dem Lieblingsfrühstück im Bauch voller Tatendrang aufwachte.
Nur leider schien Ra nicht auf dieses Land hier zu blicken, denn ich konnte seinen Hauch nicht spüren. Noch ein weiterer Grund so schnell wie möglich alles zu erledigen, was ich hier vor hatte, um dann woanders hinzugehen.
Außer natürlich, hier würde mein Zuschlupf sein. Dann würde ich für immer hier bleiben.
Ich verschickte diverse SMS und Emails; für einen guten Start in das dritte Leben galt es einiges zu organisieren. Ob man das in einer Telefonwerbung verwenden konnte?
Im Hotel gab es äußerst seltsames Frühstück, ich aß ein bisschen hiervon und etwas mehr davon, bevor ich mich dann auf den Weg in die Kauppahalli machte.
Bei der Kaupahalli handelte es sich um einen Suq in einem alten Gebäude, nicht weit von meinem Hotel entfernt. Mir gefiel die Architektur und auch ein Großteil der feilgebotenen Waren. Nichts arabisches, aber es machte einen sehr finnischen Eindruck. Besonders das Rentierfleisch und die Schnitzereien überzeugten mich. Ich schätzte es, wenn die Menschen stolz auf ihre Herkunft waren und die Kultur ihres Landes hoch hielten.
Ich hatte aber auch gelesen, dass alles hier etwas teurer sein sollte als anderswo. Die Touristen zahlten so oder so, wenn sie erst mal hier waren. Also verzichtete ich darauf, mir etwas zu kaufen, vielleicht würde sich später noch woanders die Gelegenheit dazu bieten.
Stattdessen machte ich mich auf die Suche nach Stand 47, dort würde ich einen Nicholai Voskow finden, der mich dann mit den Neu-Wiedergeborenen in Verbindung bringen würde. So lautete zumindest Naranjs Plan.
Voskov war ein beleibter Krämer, der Wert auf theatralische Auftritte und klischeehafte Kostüme zu legen schien. Ich hatte gerade eine Übereinkunft mit ihm erreicht und mich umgedreht, um meinen Gedanken nachzugehen, als mich irgend jemand an der Brust anstieß.
Annuk, das lustige rothaarige Mädchen, stieß mir einen Räucherfisch auf mein Kameez. Eigentlich hatte ich vorgehabt unser erneutes Zusammentreffen mit einem „Es gibt keine Zufälle“ zu kommentieren, aber der Fisch brachte mich aus dem Gleichgewicht.
Ich zückte sofort ein Taschentuch, während Annuk sich entschuldigte und die drei, denn auch Alpi und Samu tauchten auf, ein Gespräch mit Voskow begannen. Samu war wieder so freundlich für mich zu übersetzen.
Die drei wollten Gefäße haben, um hier besser überleben zu können. Ich verstand das nicht ganz, wie sollten ihnen hier Gefäße helfen, wenn der große Ra uns nicht einmal mit seinem Atem bedachte, in diesem im wahrsten Sinne des Wortes gottverlassenem Land? Naja, wenn es sie glücklich machte, sollten sie sich ihre Gefäße besorgen. Vielleicht würden sie meine Hilfe zur Kenntnis nehmen und dann eher geneigt sein, mir bei dem zu helfen weswegen ich hergekommen war. Uganda würde sich irgendwann schon vor der Macht geballter Wissenschaft und okkulter Literatur ergeben. Ich war zwar auch hier um Dokter Alefuzoff zu treffen, aber mein Hauptaugenmerk richtete ich bereits auf etwas anderes.
Auf Amani. Ich brauchte dringend Hilfe, denn ich hatte keine Ahnung wie ich sie aus Khem heraus schaffen sollte, ob sie überhaupt woanders hin sollte und was danach käme. Fragen über Fragen die ich nicht beantworten konnte.
Als sich nun herausstellte, dass es wirklich keine Zufälle gab und ich sie suchte, überreichte ich jedem eine kleine Schachtel mit Gebäck und kleinen Hathor-Ushebti. Eigentlich hatte ich selber welche schnitzen wollen, aber Naranjs Fahrstil war zu wild gewesen und so hatte ich sie in einem Souvenirshop erworben.
Verdammt, immer noch keine SMS. Ohne ihre Einwilligung brauchte ich mir gar keine weiteren Gedanken machen, konnte keinen nach Hilfe fragen.
Voskow wollte erst um 18 Uhr mit den anderen über genaueres sprechen, jetzt hatte er zu viele Kunden und seine Worte waren nicht für alle Ohren bestimmt.
Also gingen wir zunächst in ein Café, wo wir vier uns unterhalten wollten, bevor wir dann genauere Infos bekommen sollten, was die Gefäße anging.
Der Kellner wusste nicht einmal, was Kardamon war, als ich meinen Kaffee bestellte, sehr bedauerlich. Also wich ich auf Pfefferminztee aus. Ich berichtete den anderen von Uganda, und dass ich hoffte, sie beherrschten vielleicht Hekau, mit denen wir dort weiterkämen.
Endlich, nachdem ich alle fünf Minuten mein Handy auf SMS überprüft hatte, bekam ich eine von Amani. Telefonieren, heute Abend um 20 Uhr. Sie hatte mein Flehen erhört.
Wieder einmal enttäuschten die anderen mich, sie waren sehr zögerlich und zurückhaltend. Noch vor wenigen Stunden hatte ich mich für meine Tit-for-Tat Gedanken geschämt. Aber diesen skandinavischen Mumien fehlte definitiv die freundliche Offenheit, mit der Naranj mir begegnet war und mit der ich anderen Menschen, ja, anderen Wesen begegnen wollte. Hoffentlich würde ich mit der Geschichte von meiner Schwester mehr Erfolg bei ihnen haben als mit den Kindern aus Uganda.
Samu und ich bemerkten draußen auf der Straße einen seltsam torkelnden Mann. Überall am Körper hatte er merkwürdige Wunden. Ich eilte, gefolgt von Samu und schließlich den anderen, hinaus und versuchte dem Verletzten zu helfen, aber kaum, dass wir ankamen, war er schon tot. Wenige Momente später traf der Krankenwagen ein, den Annuk gerufen hatte.
Als ich sah, wie sie die Leiche abtransportierten, nämlich in Kitteln und ausgestattet mit Handschuhen sowie Mund-/Nasenschutz, wurde mir etwas schwummerig. In meinem Bestreben zu helfen hatte ich eine einfache Grundregel vergessen und keine Handschuhe getragen. Entsetzt musste ich an Uganda denken und daran, dass ich noch immer nicht wusste, wie ich mich dort angesteckt hatte. Schnell die Hände waschen. Samu schien ähnliches zu denken, auch wenn er seine Hände wohl am liebsten mit einer Maschine abgeschmirgelt hätte statt sie nur zu waschen.
Dann war es auch schon fast 18 Uhr und wir machten uns auf den Weg zurück zur Kauppahalli. Die meisten Geschäfte hatten schon geschlossen, die Stände waren abgebaut, aber Voskow erwartete uns. Er hatte das Foto eines seltsamen Spielzeugs dabei, einem Blechaffen auf einem Mofa, mit – wie Voskow uns erklärte, einem abnehmbare – Hut. Dieser Hut war ihm besonders wichtig, aber er wollte einfach nicht herausrücken, was es mit dem Affen auf sich hatte. Und das, nachdem er schon mein Willkommensgeschenk so überaus skeptisch beäugt hatte. Ein sehr seltsamer Mann. Irgendwann gab ich auf, ich wollte den anderen nicht ihren Gefäßhandel zerstören, aber ich würde schon dafür sorgen, dass niemand wegen eines Blechaffen zu Schaden käme. Auch den anderen kam sein Verhalten seltsam vor, aber wie ich wollten sie erst versuchen den Affen zu finden, bevor weiteres geplant wurde. Noch während unserer anschließenden Missionsbesprechung klingelte der Wecker meines Handys. 19.45 Uhr, es war Zeit für mein Telefonat mit Amani.
Es tat gut, nach sooo langer Zeit endlich wieder ihre Stimme zu hören. Allerdings konnte ich sie kaum zu Wort kommen lassen, denn es gab so ungeheuer viel, was ich ihr sagen wollte und sie hatte nur wenig Zeit. „Amani, ich … ich habe mich verändert. Ich bin jetzt mehr so, wie du mich an unserem letzten Abend gesehen hast. Ich … ich wollte mich dafür entschuldigen, … um Verzeihung bitten … dafür, dass ich dein Leben zerstört habe.“
Sie war verwirrt, natürlich verwirrte ich sie, und meinte, ich bräuchte mich für nichts entschuldigen.
Ich offenbarte ihr, dass ich ihr schon vor Ewigkeiten mein Herz geschenkt hatte und es niemals wieder haben wollte. Endlich hatte ich ausgesprochen, was bis jetzt nur in meinen Augen sichtbar gewesen war. Ich flehte sie an mit mir fortzugehen. Ich wollte, dass sie und ihre Kinder Ägypten verließen, um uns aus der Reichweite unserer Familie zu begeben. Wir würden uns ein Leben woanders aufbauen, egal wo. Es war nur wichtig, dass wir zusammen waren und niemand uns bedrohte. Alles was ich hatte, was ich jemals haben würde, alles was ich geben konnte versprach ich ihr, würde ich geben, um den Kindern und ihr ein neues Leben zu ermöglichen.
Aber ich musste sie auch warnen und ich glaube, meine Warnungen verwirrten sie am meisten.
Ich würde anderes haben, um das ich mich kümmern musste, es würde andere Menschen geben, die meiner Hilfe bedurften, weswegen ich nicht immer uneingeschränkt für sie da sein könnte. Aber das kümmerte sie nicht. Wir hatten uns in den letzten zwei Jahren nur zwei Tage lang gesehen, hielt sie fest. Wen kümmerte es da schon wenn ich nicht immer da war, Hauptsache, ich war überhaupt da, und zwar öfter als an einem Tag im Jahr. Nun, mir selbst schwebte eine um ein vielfaches größere Zahl vor Augen.
Aber mein größter Einwand sollte erst noch kommen. Ich konnte ihn jetzt noch nicht richtig erklären, schon gar nicht am Telefon, ohne dass sie mich sah. Hätte ich jetzt von Ifriti und Menschenfressern angefangen, von Ghulen, die Blut tranken und alle gemeinsam dem großen Verderber dienten, sie hätte niemals ja gesagt.
Also umschrieb ich es, so gut ich konnte. Ich erklärte ihr, dass es Leute gab, die vom Leid anderer profitierten, Leute, für die dieses Leid überlebenswichtig war. Diesen Leuten würde es nicht gefallen, dass ich vor hatte, Leid zu mindern und den Menschen zu helfen. Sie würden mir Böses wollen und dadurch, dass es nichts auf der Welt gab, was mir wichtiger war als Amani, Wakur, Aneesh und Rasir brächte ich auch sie in Gefahr. Um mich zu treffen, könnte man ihnen schaden.
Wir konnten nicht besonders lange darüber sprechen, sie musste bald aufhören, durfte nicht erwischt werden.
Und so sprach ich Worte aus, die ich ein Jahrzehnt mit mir herumgetragen hatte. Worte, die mir seit einem Jahrzehnt das Leben schwer machten.
Worte die mich gefangen gehalten hatten, aber als ich sie flüsterte:
„Amani, ich liebe dich!“, herrschte einen Moment lang Stille, bevor sie flüsternd antwortete:
„Und ich liebe dich.“
In diesem Moment war mir, als würde ich empor schweben auf die Barke der Millionen, die Sonnenbarke, emporschweben in den Himmel. Da sie sich aber gerade in den zwölf Stunden der Nacht befand und ich nicht die geringste Absicht hatte mich in Kämpfe mit grauenvollen Ifriti zu stürzen, ging ich lieber vor Freude strahlend zu den anderen zurück.

Sie unterhielten sich noch immer über die beste Möglichkeit an einen Blechaffen zu kommen, von dem niemand wusste, wo er war. Annuk wollte ihn erst mal finden und dann schauen, während Alpi schon vorschlug, eine Replik anzufertigen, falls man das Original nicht erreichen könne.

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