Akt II: Die Bindung, Teil 1

Tisch-Runde Freitag 15.07.2011
Erzähler: Mandavar (Melissa)
Spieler: Tobias (Gangrel), Jean-Baptist (Malkavianer), Isabella (Brujah), Constantine (Ventrue), Victor (Lasombra), Durga (Ravnos)

Frühling 1314

– Der Tihutapass heißt jetzt Birkaupass oder Borgopass
– Zelios besuchte euch ab und an um die Burgen zu befestigen
– Lucita und Anatole kamen immer wieder zu Besuch um Informationen Auszutauschen, Gerüchte weiterzutragen
– Gerüchte besagen Anatole befände sich auf einer von Gott gegebenen Diableriekampagne
– Myca Vykos schrieb immer wieder Briefe um sich nach dem allgemeinen Befinden zu erkundigen
– Schneestürme, Wirbelstürme, Dürren, Landrutsche, Lawinen plagen das Land und zwingen die Bevölkerung in die Städte zu fliehen
– Zelios will sich mit euch Treffen um Informationen über einen Dämonen namens Kupala auszutauschen. Vor allem da Svetlana vor kurzem ein Buch dazu erwerben konnte

Szene I: Das Herz des Landes
„…Svarog, Byelobog und als erster unter ihnen, der dämonische Gott Kupala, dessen Nachkommenschaft die Erde selbst mit Wahnsinn erfüllt. Sein dunkles Herz ist in Stücke gerissen, aber es heißt der Dämon ruht unter den Carpathen, wo er das Land plagt und seine Korruption auf alle ausweitet die sich in seiner Demesne befinden. Es wird geflüstert, das der Dämon schläft, Stärke sammelt um sich in schrecklichem Zorn zu erheben wenn er schließlich erwacht. Seine brennende Boshaftigkeit kann man in den legendären blutroten Blumen bekannt als heilige Feuerblume des Kupalas erkennen. Der Kult, der sich dem abscheulichen Geist verschrieben hat, beschenkt den Dämon mit Opfergaben, sie schlachten Säuglinge für unschuldiges Blut, dass der Dämon dann trinkt. So gestärkt breitet sich die Korruption des Dämon immer weiter aus, den Wahnsinn in ihren Spuren verbreitend. Das Beben der Erde, fauliger Regen und Blitzschläge die Ernten und Häuser zerstören, gewaltige Windstürme die Felder und Wälder verwüsten, all sie sprechen mit der Stimme des Dämons. Sollte Gott uns entdecken lassen…“
Octavius platzt in die Besprechung herein und verschwindet dann bald wieder:
„Ich bitte um Verzeihung meine Damen, meine Herren, ich konnte nicht draußen bleiben. Hört mich an, obwohl ich euch warnte habt ihr nichts getan um das Erwachen des Dämons zu verhindern. Das erste der Zeichen wurde enthüllt und trotzdem wartet ihr noch! Werdet ihr nichts tun während das Herz des Landes aus seiner blutigen Brust gerissen wird? Seht ihr nicht, das die ewige Nacht schon fast über uns gekommen ist? Er regt sich und mit ihm ächtzen die Uralten in ihren steinigen Betten, ihr Hunger nach unserer Vitae schreiend. Der Verlust des Heiligen Land, das Zerschlagen eines Heiligen Ordens und der Fall eines mächtigen Magiers. Das Zeichen ist eingetreten, das erste jener Zeichen die zu ewiger Finsternis und ewigem Tod führen. Ihr steht inmitten des Wirbels. Sieben weitere sind noch übrig. Was nicht gestoppt werden kann, muss gewandelt werden. Auf euch ruht Erlösung oder Untergang, enttäuscht mich nicht noch einmal!“
Noch während der Klüngel hierüber und über die Visionen Jean-Baptists‘ diskutiert beginnt die nächste Szene.

Szene II: Herausforderungen
Ein Bote Mykas überbringt eine Nachricht, und Zelios tritt auf um seinen Gefallen vom Klüngel einzufordern.
Grüße euch allen
Ihr werdet euch an diesen Unterpfand erinnern, den ihr euch einverstanden erklärtet zu ehren. Jetzt verlange ich von euch die Hilfe, so wie ich euch einst half. Es ist meine größte Hoffnung, dass die Pflicht die ich von euch erwarte sich nicht als zu beschwerlich erweist. Ich habe herausgefunden, das ein alter Bekannter von mir, der den Namen Goratrix trägt, nach Transylvanien reist. Er wurde zu einer Tremere Zitadelle, die als Ceoris bekannt ist, bestellt, eine Festung die sich in den transylvanischen Alpen befindet. Er ist alleine in diesem feindlichen Land, wo so viele meiner eigenen Clansmitglieder ihm böses wünschen.
Als verlange ich folgendes von euch. Geht nach Timisoara, zu der Krypta unter der Kapelle des Heiligen Grabes, wo einige meiner Agenten euch erwarten werden. Obwohl gerissen, fehlen ihnen cainitische Kräfte und Widerstandsfähigkeit. Beschützt ihn in diesem gefährlichen Land und eskortiert ihn zu der Zitadelle. Er kennt den Weg dorthin und ihm wurde befohlen dort zu Erscheinen. Ich würde nur ungern sehen, wie er vor meinen Tzimisce-Verwandten fällt: Es wäre eine viel zu nachsichtige Bestrafung für einen wie ihn. Nein, mit eurer Hilfe soll er einer Zusammenkunft mit seinen Ursupatoren-Brüdern nicht entkommen.
Jean-Baptist, du wirst di versprochene Vision dazu einzusetzen den Erfolg meines Wunsches zu garantieren.
Es ist meine große Hoffnung, dass ihr mich klar und deutlich versteht. Ich biete euch meinen Dank. Und solltet ihr akzeptieren, ist eure Schuld mir gegenüber bezahlt.
Mit Zuneigung
Myka Vykos
Zelios ist der Ansicht, er müsse bestimmte geomantische Siegel auf den SIebenburgen und einigen weiteren Burgen anbringen um die Katastrophen in Transylvanien zu beenden und den Dämon erneut in Schlaf zu versetzen.

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