DSA3: Phileason, Logbucheintrag 1

Tischrunde Samstag 15.10
Meister: Dante
Spieler: Salasandra (Antimagierin), Asac (Kampfmagier), Gerold (ehem. Ritter), Nimrod (Tierkrieger, ich)

Aufbruch mit Phileason

Die Helden hatten sich gerade entschieden das Kristallherz des Borbarad zu zerstören und Raidri hatte ihren Plan mit einem gewaltigen Schwertstreich umgesetzt, als sie erneut durch die Zeit gerissen wurden.
Einige kannten sich schon von der Reise und den seltsamen Geschehnissen auf Mitraspera, wo sie letzten Sommer gewesen waren. Andere wie der Schamane Velen und der Tierkrieger Nimrod, waren erst dazugestoßen als sie gemeinsam mit Rakorium nach Maraskan aufbrachen um dort den Ring des Satinav zu bergen.

Dieser Ring hatte sie während er in Gareth untersucht wurde durch die Zeit gerissen und zu Rohal oder Borbarad gebracht. Dabei schien es sich allerdings um einen Fehler gehandelt zu haben, denn eigentlich sollten die größten Helden aller Zeiten durch die Zeit reisen und nicht die Finder des Artefakts.
So waren sie alle zusammen durch Borbarads völlig leere Feste geirrt.

Und jetzt standen sie wieder in der Gegenwart. Zumindest dachten sie das, bis sie feststellen mussten, dass sie ein paar Jahre zu früh aus dem Zeitstrudel gerissen worden waren. Sie standen im Schnee, nackt. Wie üblich nach einer Zeitreise.
Während seine Füße langsam erfroren, nutzte Nimrod ungewollt die Gelegenheit noch einmal Helena zu betrachten, sie schien jetzt jünge rund irgendwie vitaler, als zu dem Zeitpunkt an dem sie aufbrachen. Aber er hatte sich ja auch verändert, als er die Kraft des Nayrakis verspürt hatte.
Sie hatten kaum Zeit sich zu orientieren, als auch schon Salasandra auftauchte, die sie seit ein paar Tagen erwartet hatte und ihnen einige Pelze mitbrachte. Pelze, keine Pelzkleidung wie sie vielleicht angebracht gewesen wäre. Also mussten sich die Zeitreisenden damit abfinden wie Ferkinas bekleidet nach Thorwal hinabzusteigen.

Es war die Zeit des Hesinde-Konvent, Gelehrte aus aller Herren Länder trafen sich in der Stadt um ihr Wissen auszutauschen. Unter falschen Namen sahen sich die Helden in der Stadt um. Während die Magier sich von der örtlichen Akademie mit neuen Roben ausstatten ließen, mussten Nimrod und Gerold hart arbeiten um neue Kleidung zu erwerben. Velen war verschwunden, gemeinsam mit den größten Helden aller Zeiten.
Abends trafen sie sich in einer Taverne und wurden dort unter anderem auf eine Kiste aufmerksam, die ihnen zuvor in einer Vision erschienen war, einer version von Peraine. Jeder der Helden versuchte nacheinander die Wirtin davon zu überzeugen sie in die Kiste sehen zu lassen, aber keiner hatte Erfolg. Vielleicht weil Nimrod es mit seiner groben Art als erster versucht hatte und der alten Thorwalerin deutlich die Lust über ihren Mann zu sprechen verdorben hatte.
Schließlich entschlossen sich Nimrod, Gernot und Helena dazu nachts in der Taverne einzubrechen um einen Blick in die Kiste zu werfen. Der Einruch verlief reibungslos und in der Kiste fanden sie all die Ausrüstungsgeegenstände, die sie auf den Zeitreisen verloren hatten. Peraine war scheinbar der Ansicht sie würden sie brauchen um der Vision nachzugehen.

Auf dem Rückweg wurden sie Zeuge einer Verfolgungsjagd und halfen Fogwulf Phileason dabei, die Übeltäter zu stellen, nur damit diese von Armbrustbolzen erschossen wurden. Dankbar für ihre Hilfe, lud er die Helden samt ihrer Freunde auf die große Neujahrsfeier ein.
Dort konnten sie den Heldentaten anderer Abenteurer lauschen, mussten aber auch selbst eine ihrer Heldentaten zum besten geben.
Es war ein gemütlicher Abend, erfüllt von gutem, deftigem Essen, Bier, Schnapps und Unterhaltungen bis Phileason und Beorn der Blender aneinander gerieten über Erlebnisse im Gyldenland. DIe oberste Hetfrau gebot, dass sie ihren Streit durch die Erfüllung einer Reihe von Aufgaben erfüllen würden. Allerdings nicht mit ihren normalen Schiffsbesatzungen sondern mit völlig Fremden.

So geschah es, dass die Helden in den nächsten Tagen lernten wie man die Seeadler bediente, ruderte oder im Falle der Magier, nicht im Weg stand.
Dann war es soweit, sie konnten auslaufen. Sie mussten gen Norden fahren um im Yetiland einen riesenhaften zweizähnigen Kopfschwänzler lebend zu fangen.
Gleich zu Start gaben beide Mannschaften ihr bestes um die anderen abzuhängen. Es war ein knappes Kopf an Kopfrennen, das die Seeadler schließlich für sich gewinnen konnte.

Nach viertägiger Seefahrt geriet die Seeadler in einen Sturm, den sie nur knapp überstand. Sie wurde gegen einen Riff geschleudert und erlitt schwere Schäden. So wurde Phileasons Mannschaft dazu gezwungen 4 Tage in Olport zu ankern, um Reperaturen durchzuführen. Die Zeit konnte genutzt werden, um sich besser kennenzulernen, sich die kleine Stadt anzusehen und auch um die Spreu vom Weizen zu trennen. EInige Mitfahrer gaben das Wettrennen mit Beorn schon jetzt auf.

Dann ging die Fahrt weiter und nach 12 Tagen hatte man Jetiland schon fast erreicht. Einzig und allein zwei Eisberge versperrten noch den Weg, aber die Seeadler war nicht schnell genug um zwischen ihnen hindurch zu Segeln und wurde statt dessen in einer Einbuchtung zwischen ihnen eingeschlossen.
Nimrod nutzte seine Verbindung zu seinem Odun, einem Wolfsgeist, sammelte dessen Kraft in seinen Beinen und Sprang vom Schff auf die nur wenige Schritt aus dem Wasser ragenden Eisberge. Er konnte erkennen, dass nur noch wenige weitere Schritt sie vom offenen Meer trennten. Mit dieser neuen Information konnten sich Salasandra und Asak mittels mächtiger Flammenstrahlen daran machen das Schiff as dem Eis zu brennen.

So konnten sie schließlich vor Yetiland ankern, mussten aber feststellen, das Beorn vor ihnen angekommen war. Konnten sie die erste Aufgabe noch für sich entscheiden, würde es ihnen gelingen als Erste eine lebendiges Mammut zu fangen?

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