Akt III: Die Freisetzung, Teil 1

Tisch-Runde Freitag 04.11.11
Erzähler: LostShadows, Mandavar
Spieler: Jean-Baptist (Malkavianer), Melissa (Tzimisce), Durga (Ravnos), Svetlana (Tzimisce, Koldun), Viktor (Lasombra), Reynaud (Tremere, Antitribu)

Nach Abschluss der Orgien und Theaterstücke wurde Melissa wiede raus ihrem Schlaf geweckt. Die Zeit war gekommen die Toreador zu verlassen. Erneut mussten Augen und Ohren entfernt und untauglich gemacht werden, allerdings diesmal mit weniger Freiheiten als zuvor.
War etwas vorgefallen, was die Toreador in Wut versetzt hatte?
Nach einer Reise von der der Klüngel nur wenig wahrnahm, die Pflöcke raubten die wenigen noch verbliebenen Sinne, erwachten die Kainiten in einer Gasse mitten in Paris. Sie brauchten eine Weile um sich zu orientieren, kehrten dann aber zurück zu Melissas Haus und begaben sich mehr oder weniger früh zur Ruhe.

Am nächsten Abend war Melissa voll Tatendrang, die Zeit der Ruhe hatte sie genutzt um nachzudenken. So begeistert sie anfänglich noch von den Rosen gewesen war, um so mehr verachtete sie sie jetzt.
Aber all die anderen Kainiten waren noch tief versunken in die Erlebnisse am Hof der goldenen und konnten sich nur schwer dazu durchringen etwas zu unternehmen. Schließlich machten sich Melissa in Gestalt einer Drohne, Durga und Jean-Baptist auf zu einer kleinen Kapelle in der Nähe des Königspalastes. Sie war heruntergekommen und lange nicht mehr benutzt worden.
Jean-Baptist entdeckte eine Falltür nach unten und Melissa ergriff eine an der Wand hängende Fackel. Kaum sah Durga das Feuer, wurde sie von ihrem Tier übermannt und ergriff fauchend und schreiend die Flucht. Also stiegen Jean und Melissa allein hinab und entdeckten dort Reynaud, einen Tremere-Verbündeten Goratrixs. Dieser befand sich im Besitz der Enthüllungen der Dunklen Mutter, Texten über Lilith, geschrieben in drei Büchern. Reynaud sollte diese Bücher zu Goratrix nach Transylvanien bringen und schloss sich dem Klüngel oder Rudel wie sie sich mitlerweile selbst nannten an.
Er begleitete Jean-Baptist zum Stadttor, wo sich später auch Melissa, Durga und die anderen einfinden würden. Mit einer ganzen Schar von Kindern traf Durga dann am Tor ein, begleitet von Svetlana und Tobias, während Melissa unterwegs war, den Planenwagen und zwei Kutschen aufzutreiben. Als endlich alle, samt Transportmitteln, beieinaander waren und sie gerade aufbrechen wollten wurden sie von Nosferatu angegriffen. Aus ihrer Verdunkelung heraus erschienen die Nosferatu und griffen zunächst die schwächsten Mitglieder des Rudels an, während ihr Anführer sich Tobias vonehmen wollte.
Ohne mit der Wimper zu zucken, brachte Tobias dem Nosferatu den endgltigen Tod und schnappte sich auch gleich noch den, der Reynaud das Leben schwer machte. Auch mit den anderen Nosferatu wurde kurzer Prozess gemacht, sie wurden von den Dunklen Gaben Jeans, Melissas und Svetlanas überwältigt und diableriert. Nur ein Nosferatu, welcher selber nicht in den Kampf eingegriffen hatte entkam, um sienem Prinzen von den Geschehnissen zu berichten. Die Neugeborenen Nosferatu waren keine Gegner gewesen, für ein Rudel mächtiger Ancillae.
Kaum waren sie in die Kutschen gestiegen, entschwand Melissa in das Bewusstsein einer ihrer Drohnen. Sie befahl ihrer Tochter und den anderen Drohnen Paris sofort zu verlassen und die Familie bei der sie gehaust hatten in Sicherheit zu bringen. 2 Generationen waren bereits vergangen, die dritte Generation ihrer Züchtungen durfte nicht verloren gehen, sonst wäre die ganze Zeit in Paris um sonst gewesen.

In der Zwischenzeit wurde der die Kolonne von einem Ventrue angehalten, der sie über ihren Aufenthalt in der Stadt ausfragte. Als er fertig war, lies er alle die Begegnung vergessen.
In den darauf folgenden 3 Reisemonaten mussten sie alle größeren Städte meiden, während sie einfach Richtung Osten, Richtung Transylvanien reisten. Denn in den größeren Städten tobten die Feuer der Inquisition und die Unruhen der Annarchenrevolte. In der Wildnis näherten sich hier und da Gangrel der Kolone, aber die meisten sahen schnell ein, dass es zwecklos wäre sich mit einer derart Schlagkräftigen Gruppe von Kainiten anzulegen. So wurde die Reise einzig und allein durch diverse Streiche verübt von Durga und Jean-Baptist unterbrochen, bis sie wieder in Transylvanien waren.

Szene I: Rumors of the Things to Come
Am Borgopass mussten sie feststellen, dass es die Kapelle, ihren heimliche Stützpunkt bewacht von Goratrix, nicht mehr gab. Sie war vor einiger Zeit von den Tremere, darunter einige Mitglieder des Rates der Sieben, zerstört worden. Die ehemaligen Templer fanden sich gepfählt vor dem Eingang der Kapelle, die einer Macht ausgesetzt worden war, die das Gestein zum Schmelzen gebracht hatte.
Auch mittels Auspex fand sich keine Spur von Goratrix, sodass sie sich schließlich auf eine Vision Jeans verließen um ihnen die Richtung zu weisen, während Reynaud in den Ruinen Kontakt mit seinem Erzeuger aufnahm.
Dieser wusste leider auch nichts über Goratrixs verbleib oder Wohlergehen, legte aber seinem Kind nahe gut auf die Enthüllungen Acht zu geben.

Der Vision entsprechend suchten sie Prinz Radu auf und unterhielten sich mit ihm. Er erwies ihnen seine Gastfreundschaft, dem einen mehr und dem anderen weniger und stellte ihnen sogar einen Raum zur Verfügugn um sich mit Lucita und Anatole zu unterhalten, die auf der Flucht aus Europa hier vorbeikamen. Sie berichteten von der Diablerie an Lasombra, dem Wüten der Annarchenrevolte und den Feuern der Inquisition.
Schnell entbrannten Streitgespräche zwischen den beiden, Jean stritt mit Lucita über glaubensfragen, stellte er doch ihre menschliche Art in Frage, während er in Anatole dessen Glauben an Gott bemängelte.

Einen Tag später reisten sie ab Richtung Mediasch, wo sie einem seltsamen Schmuckstück im Besitz einer Ravnos die mit einer Zigeunersippe reiste nachspüren wollte. Auf dem Weg dorthin trafen sie auf Shukaris, der sie bereits zurückerwartete. Er trieb mit den Ancillae seine üblichen Spielereien, stahl Jean eine Vision und pflanzte sowohl Durga als auch Reynaud, dem zweiten aber unbeabsichtigt, eine Schlange ein.
Doch als sie in Mediasch ankamen, waren die Zigeuner bereits fort. Wohin sollten sie jetzt gehen? Ihre gehasste Feindin Nova Arpad bekämpfen, oder doch erst die Zigeuner suchen?

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