D&D3.5 Eberron: Eine neue Abenteurergruppe

Tisch-Runde Samstag 05.10
Erzähler: Mookuh
Spieler: Anastrianna (ich), Aug, Caelran, Yoza

Und so fanden wir uns wieder zusammen um erneut Abenteuer in Eberron zu erleben. Nur die Schurkin Yoza blieb uns aus der alten Runde erhalten, während ich auf die Paladinin des Todlosen Hofstaates Anastrianna wechselte, der Spieler der verstorbenen Barden-Paladinin schlüpfte in die Rolle eines Halborkdruiden und die Spielerin unseres Halbling-Dinoreiters übernahm nun einen Barden aus Haus Deneith.
Yoza sollte der Dreh- und Angelpunkt der neuen Abenteurergruppe werden.
Ich hatte mir meinen Charakter schon vor einigen Wochen bauen wollen, mir aber einen Virus eingefangen und ihn nie zu Ende erstellt oder mich nähergehend mit dem Hintergrund beschäftigt.
Dementsprechend schwierig war es für mich in die Rolle einer den Todlosen Hofstaat verehrenden Elfenpaladinin zu schlüpfen. Vor allem weil ich vermeiden wollte die Paladinin wie meinen Aminte Melekh zu spielen.
Vor dem nächsten Spieltermin, werde ich mich auf jeden Fall nochmals in die Kultur, Geschichte und vor allem Religion der Elfen Aerenals einlesen müssen.

Die Schurkin Yoza weilte noch immer in einem Gashaus in Kronauspitze. Nach der Begräbnisfeier für ihre Freundin Zora, war ein weiterer Gefährte,der Hexenmeister Nicodemus, seines Weges gezogen, hatte ihr aber die Notizen und Schriftstücke im Bezug auf die Klauen überlassen.
Fast ein Monat war seit Zoras tot vergangen, aber komplett überwunden hatte sie ihn noch nicht und so lies Yoza es sich gutgehen in einem der örtlichen Gasthäuser um sich von den Ereignissen der Vergangeheit abzulenken.
Vor kurzem erst war ein mächtiger Felsbrocken vor der Stadt aufgetaucht und hatte für einiges Aufsehen gesort, Yoza selbst war deswegen befragt worden und hatte den Wachen etwas von den mächtigen Skelettriesen erzählt, die den Weg nach Kurundas Portal unsicher machten.
Caelran Deneith und sein Leibwächter, der Kriegsgeschmiedete Ozruk weilten derzeit ebenfalls in Kronauspitze. Caelran wurde von seinem Haus beauftragt diplomatische Bezehungen mit den Wolkenriesen aufzunehmen um den Vorfall mit dem Felsen vor der Stadt aufzuklären. Während man ihm Informationen zu den Wolkenriesen zusammenstellte, sollte er sich umhören und diese Yoza befragen, die von felsenwerfenden Riesenskeletten berichtet hatte.
Caelran machte sich auf den Weg zu ihrem Gasthaus, wurde aber auf dem Marktplatz aufgehalten. Anastrianna eine gerade angekommene Elfin aus Aerenal fragte ihn ob es hier viele rothaarige Menschenfrauen gäbe. Sie war auf der Suche nach einer bestimmten, da Hellsichtmagie ergeben hatte, dass sie im Besitz eines Schriftstückes war, welches eigentlich zu einem Botschafter Aerenals gehörte. Dieser war verschwunden und Anastrianna damit beauftragt seinen Verbleib zu ergründen.
Die Elfen machten sich sorgen über vermehrte Terrorangriffe einzelner Schiffe, bei denen die Agressoren mit einem seltsamen Metall bewaffnet waren, dass für die Todlosen Wächter ihrer Insel wie Gift war.
Als Caelran die Beschreibung der rothaarigen Frau hörte, erkannte er, dass es sich um Yoza handeln musste und gekeitete Anastrianna sehr zuvorkommend in die entsprechende Gaststätte.
Dort fanden sie Yoza gerade bei einem Nachmittagsmahl bestehend aus Kuchen und Tee vor, ließen sie aber aufessen, bevor sie sich dazu setzten.
Caelran wollte Yoza einen Nachtisch zu ihrem Kuchen spendieren, aber sie lehnte lachend ab. Dann entwickelte sich ein Gespräch zwischen den Dreien indem es um die Skelettriesen, das seltsame Metall und andere Dinge ging.
Als sie über die unterschiedlichen Lebenserwartungen verschiedener Völker sprachen und dabei das Wort Halbork in den Mund nahmen, wurtden sie von Aug, einem Halborkdruide gehört, der sich gleich darauf zu ihnen gesellte.
Sein Zirkel hatte ihn damit beauftragt in der Nähe von Korundars Portal nach Werwesen Ausschau zu halten und entsprechend mit diesen zu Verfahren. Also hatte auch er unerledigte Geschäfte mit den Klauen zu regeln. Die Vier einigten sich darauf gemeinsam erst Caelrans Auftrag bei den Wolkenriesen zu erledigen und dabei nach Möglichkeit das Mysterium um die Skelettriesen aufzuklären und danach weiter nach Korundars Portal zu gehen um den Klauen nachzuspüren. Doch vorher gingen sie noch zu dem Felsen, wo sie mitansehen konnten die Augs riesiger Schlangengefährte den Stein mit einigen Mühen vom Weg, einen Abhang herunter rollte.

Am nächsten Mittag brachen sie auf Eseln auf. Haus Deneith war so freundlich gewesen, sie für eine Reise ins Gebirge auszustatten und ihnen auch noch Gastgeschenke für die Riesen mitzugeben.
Nach zwei Wochen erreichten sie das große steinerne Tor, zum Gebiet der Riesen.
Sie klopften an und gewaltige Schritte näherten sich.
Dann wurde das Tor geöffnet, von einer in prachtvolle Gewänder gehüllte Riesin.
Cealran war ganz in seinem Element und übernahm die Gesprächsführung mit der Riesin. Um alles genauer zu besprechen, lud sie die Abenteurer zu sich ein, in eine Art Schreibzimmer.
Während der anschließenden Verhandlungen machte sie sich Notizen über das Gesagte.
Sie konnte mitteilen, dass andere Wolkenriesen den Stein als Warnung vor Kronauspitze abgelegt hatten, als Antwort auf die Grabschändung eines ihrer Hügelgräber durch einen Menschen. Die Riesin hatte den anderen zwar versucht mitzuteilen, dass Zwerge und Menschen ihre Geste nicht verstehen würden, aber sie hatten nciht auf sie gehört. Sie beschrieb den Friedhof auf dem die Grabschändung stattgefunden hatte und wie man den Täter finden könnte. Außerdem schrieb sie einen extra kleinen Zettel, der den anderen Riesen die guten Absichten der kleineren Wesen erklären sollte, damit es nicht noch zu weiteren Konflikten mit den Wolkenriesen kam.

Dann verließen sie die Riesin, hinterließen einige Geschenke und reisten weiter den Berg hinauf zu dem Friedhof der Wolkenriesen.
Zwei Tage später erreichten sie den Friedhof, ein Feld gewaltiger Hügelgräber. Man konnte deutlich die Schändung der Gräber aus denen die Skelettriesen wohl stammten erkennen und auch Überreste der Zeichnungen eines magischen oder klerikalen Rituals finden. Keiner kannte sich gut genug mit Magie aus um dies zu beurteilen.

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