DSA3: Phileason, Logbucheintrag 2

Tisch-Runde Sonntag 06.11.11
Erzähler: Dante
Spieler: Salasandra (Antimagierin), Asac (Kampfmagier), Gerold (ehem. Ritter), Nimrod (Tierkrieger, ich), Helena (Illusionsmagierin)

Mastodons im Dschungel, Auf Yetiland!

Nachdem sie im Süden Yetilands an Land gegangen waren und Schlitten aber auch 3 Eissegler für die Reise ins Landesinnere vorbereitet hatten, zeigte man den Helden noch wie man Iglus baute, damit sie nicht erfroren, Zelte allein würden kaum ausreichen.
Um Beorns vorsprung überhaupt aufholen zu können, sollten die drei Eissegler jeden Tag weiter ins Landesinnere eindringen und Ausschau nach Mastodons halten, während der Großteil der Besatzung der Seeadler langsam auf den Hundeschlitten hinterher reiste.
Der erste Tag verlief größtenteils Ereignislos, wenn man von den Ängsten absah, die Salasandra erleiden musste, während Nimrod den Rausch der Geschwindigkeit des Eisseglers genoss. Erst als nach ein paar scharfen Kurven der Segler beinahe umstürzte, ließ sich Nimrod von der Magierin überzeugen in einem gemäßigterem Tempo über den Schnee zu saußen.
Die 3 Magier, Gernot und Nimrod würden jeweils nach Norden fahren, während ein weiterer Segler nach Nordosten und ein dritter nach Nordwesten aufbrach.

1. Tag: Gen Norden
Als sie am Ende des ersten Reisetages zur Mannschaft mit den Hundeschlitten zurückkehrten beschloss Nimrod ein Zelt mit Schnee zu überhäufen statt langwierig ein Iglu zu bauen. Den Umstand, das er dort gemeinsam mit Helena und Salasandra in einem Zweipersonenzelt übernachten würde, bekräftigte ihn bei seinem vorhaben noch. Leider, waren die Heringe und Leinen der Zelte zu kurz um sie durch die hohe Schneedecke im Eis darunter zu verankern. Schließlich mussten sie doch wieder in einem Iglu übernachten.
Glücklicherweise, brauchte Nimrod nicht lange um zu lernen wie man eins tabiles Iglu errichtete und so war die Nachtruhe der Magier halbwegs komfortabel. Nicht alle Mitreisenden hatten so viel Glück, einige Iglus waren eingebrochen und die Schlafenden hatten sich erst aus dem Schnee kämpfen und dann einen neuen Schlafplatz finden müssen.

2. Tag: Eisspalten
Am zweiten Tag fuhren si emit dme Segler weiter nach Norden und landeten in einem Gebiet, in dem das Eis von zahlreichen Rissen durchzogen war. Schlielich kammen sie an eine gewaltige Schlucht, die sich von Ost nach West erstreckte. Vorsichtig näherten sie sich dem Rand der Scshlucht, und Helena versuchte den Boden zu erspähen, konnte ihn aber nciht ausmachen. Salasandra bemerkte, dass der Boden hier wohl nciht besonders stabil wäre und sie lieber schnell weiterfahren sollten, um nicht einzubrechen.
Mit den Informationen der anderen beiden Segler konnte man herausfinden, dass die Schlucht sich am Westende der Küste von der die Helden kamen entgegenkrümmte, im Osten aber nicht vorhanden war. Also entschloss Phileason sich im Osten um die Schlucht herum zu fahren, ohne das Feld mit den Eisspalten zu betreten.

3. Tag: Eisspalten
Auch im Osten krümmten sich die Spalten im Eis dem Ankerpunkt der Seeadler entgegen. Eine kleine Kurskorrektur musste vorgenommen werden um sie zu umgehen und wieder ins Landesinnere vorzustoßen.
Außer endlosen Schneefeldern, hatte man seit dem man von der Seeadler aufgebrochen war, noch nichts entdeckt, was einem Mastodon auch nur nahe kam.

4. Tag: Schneefrau
Die Helden wollten sich mit ihrem Eissegler gerade auf den Rückweg machen, als sie von einem Schneesturm überrascht wurden. In windeseile klappten sie Segel und Masten des Seglers ein, drehten ihn um undvertäuten ihn. Eng aneinander gekuschelt suchten sie im Bauch des Seglers Unterschlupf vor dem tosenden Sturm und wirbelnden Schneeflocken. Nach einer Weile verstumte der Sturm schließlich, aber in der Stille konnte jeder eine Stimme hören. Eine wunderbare Stimme, des Geschlechtes dem der jeweilige Held zugetan war, rief nach ihm, verlangte nach ihr. Helena und Nimrod wollten dem Rufen auf den Grund gehen und verließen den Schützenden Segler. Sie erblickten eine wunderschöne Elfengestalt, er eine Frau, sie einen Mann. Doch beiden war schnell klar, dass es sich um ein Wesen handeln musste, dass ihnen nichts gutes wollen konnte, immerhin versuchte es sie mit seiner Magie zu locken. Sie wichen vor der sich nähernden Gestalt zurück. In der Zwischenzeit hatten Salasandra, Asac und Gernot sich schon daran gemacht den Segler wieder zu befreien und umzudrehen. Gerade noch rechtzeitig sprangen Helena und Nimrod auf den Segler und fuhren davon. Zunächst war er so langsam, dass sie den Abstand zu der Schneefrau kaum vergrößern konnten, aber dann gelan ihnen die Flucht.

5. Tag : Eisigelz
Phileason war nicht erbaut darüber, dass die Helden die ganze Nacht unterwegs gewesen waren, aber ie Notwendigkeit sich vor einem Schneesturm zu verstecken konnte er einsehen.
Auf der heutigen Erkundungsfahrt entdeckten sie ganze Felder von blauen Kristallkugeln mit langen kristallinen Stacheln auf allen Seiten. Wie Seeigel nur in den Scheewüsten Yetilands statt im Meer. Neugierig schlängelten sie sich durch das Eisigelfeld um einen besonders großen in Augenschein zu nehmen. Sie hatten ihn erst wenige Sekunden betrachtet, als er in sich zusammensackte und dann in einem Hagel aus kristallinen Lanzen explodierte. Seine Stacheln spießten weitere Igel auf, die ebenflls explodierten.
Schnell warfen sich alle zu Boden um den gefährlichen Geschossen zu entkommen, aber trotzdem wurden sie von zahlreichen Stacheln durchbort.
Mit seinem Dolch entfernte Nimrod die Stacheln vorsichtig, während jeweils ein Magier die Wunden heilte. Einige hatten sich schon so festgefroren, dass sie größere Gewebereste mit sich nahmen und klaffende Wunden zurückließen.

Am Abend, als sie den Hauptteil der Expedition vor den Eisigeln warnten, mussten sie feststellen, dass sich an einigen der ehemaligen Wunden sseltsame Knubbel gebildet hatten. Offensichtlich dienten die Stacheln der Vermehrung der Eisigel und in ihnen wuchsen gerade neue Eisigel.
Erneut musste Nimrod zum Messer greifen und chirurgische Eingriffe vornehmen um die Verdickungen zu entfernen. Um sicher zu gehen öffneten sie gleich alle Wunden nochmal und reinigten sie von Eisigeljungtieren, sofern vorhanden. Diesmal waren es Salasanda und Helena die mittels Balsam Salabunde die Operationen ermöglichten und anschließend die Wunden verheilen ließen.

6. Tag Puin Guins und Yetis
Die Eisigel schienen ab nun ganz Yetiland zu verseuchen, Eissegler und auch die Schlitten kamen nur noch langsam voran, während sie sich in Schlangenlinien an den Eisseglern vorbei bewegen mussten.
Auf Ihrer Erkundungsfahrt entdeckten die Helden nicht nur einen verlassenen Lagerplatz von Beorns Leuten sondern auch einen von großen Eisblöcken zerschlagenen Eissegler. Sie untersuchten gerade die im Schnee begrabenen Leichen, als sie ein leises Wimmern hörten. Nimrod erkannte es sofort und vermutete einen jungen Yeti in der Nähe. Unter der Leiche eines mit Speeren gespickten Yetis, der ein Stück abseits lag, verbarg sich ein Yetijunges, welches sofort von Helena und Salasandra ins Herz geschlossen wurde. Helena kaute dem Yeti sogar von dem zuvor erjagtem Boronskuttentaucherfleisch einige Brocken vor. Sie verzog keine Miene während sie das rohe, fettige Vogelgleisch zu Brei zermallmte und gab dem Jungtier dadurch das Gefühl bei ihr geborgen und in Sicherheit zu sein.
Später stießen sie auf eine Truppe bewaffneter Yetis, die sie sogleich mit schweren Einsbrocken bewarfen. Nimrods Steuerkünsten ist zu verdanken, dass sie lange genug unbeschadet und in Schlangenlinien zwischen den einschlagenden Geschossen hindurchfahren konnten um den Jägern das Junge zu präsentieren. Durch die freundlichen Gesten und das gesunde Junge beruhigt, nahmen die Yetis die Helden mit in ihr Dorf und stellten ihr Mutter Galandel vor, eine Elfin die seit hunderten von Jahren unter den Yetis lebte. Sie hatte einst eine Expedition zum Himmelsturm begleitet und würde auch Phileason helfen dorthin zu reisen.

7. Tag: Ein Land vor unserer Zeit
Erneut war Phileason nicht sehr glücklich, dass einer seiner Eissegler über Nacht verschwunden geblieben war. Als er allerdings von den Erfolgen der Helden hörte, freute er sich sie dabei zu haben. Mit allen Mann reisten sie zum Dorf der Yetis, wo Phileason mit Galandel vereinbarte, dass man sie ins Tal der Donnerwanderer führen würde, wo man Mastodons jagen dürfte.
Durch einen Tunnel unter einem Gletscher hindurch betraten Phileasons Männer, Galandel und einige Yetis das Tal der Donnerwanderer und nahmen Kontakt zu den hier heimischen Yetis auf. Durch Geschenke aus Metall konnte Phileason sie überzeugen ihnen eine Jagderlaubnis für ein Mastodon und etwas Proviant zu gewähren. Leider galt diese Erlaubnis auch für Beorn, der mit seinem Haufen wenig später eintraf, allerdings war er über den Gletscher gestiegen. Dies und beständige Kämpfe mit den Yetis hatten ihn seine Woche Vorsprung die er bei der Landung auf Yetiland noch gehabt hatte, wieder einbüßen lassen.
Die Mastodonjäger stapften durch das tropische Tal welches sich hier mitten im Yetiland verbarg und mussten sich der Angriffe kleiner Raubdinosaurier und riesiger Libellen erwehren bevor sie ihre Zelte aufschlugen und übernachteten. Mastodons, waren noch immer nciht in Sicht.

8. Tag: Wie fängt man ein Mammut?
Am achten Tag gelang es ihnen endlich eine kleine Herde Mastodons aufzustöbern, aber bevor man sich daran machen konnte eines zu fangen, musste man erst Beorns Spion loswerden. Er bewegte sich kein Stück als Nimrod ihn dazu aufforderte und so musste er schließlich sein Leben lassen, als Helena die Illusion eines Drachen beschwörte um die Mastodons in Aufruhr zu versetzen.
Dadurch trennten sich glücklicherweise zwei Mastodons von der Herde. Eines konnte mit Hilfe von Bananen und Rauschkräutern gefangen und über den Gletscher aus dem Tal geführt werden.

9. Tag: Freudenfest
Die Erfolgreiche Jagd wurde bei den Yetis mit einem großem Festgelage rohen Fleisches und handwarmem Robbenblutes gefeiert. Salasandra schnappte sich einen total betrunkenen Thorwaler, um mit diesem ihr monatliches, elfisches Sexritual nachzuholen. Allerdings sollte sich ihr Partner nicht an die Nacht erinnern. Auch Nimrod und Helena, die sich im Tal der Donnerwanderer das ein oder andere Mal hinter ihm versteckt hatte, nutzten den Abend und die Wärme der Behausungen um sich zu zweit zurückzuziehen.

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