Akt III: Die Freisetzung, Teil 2

Tisch-Runde Freitag 18.11.11
Erzähler: Mandavar
Spieler: Jean-Baptist (Malkavianer), Melissa (Tzimisce), Tobias (Gangrel), Durga (Ravnos), Svetlana (Tzimisce, Koldun), Viktor (Lasombra), Reynaud (Tremere, Antitribu)

Vor Mediasch
Während das Rudel einen Plan fasste, was sie als nächstes unternehmen würden erkundeten Tobias und Jean-Baptist schon einmal die Stadt. Sie fanden heraus, dass Nova Arpads Anwesen gut bewacht wurde und Constantine als ihr Leibwächter arbeitete. WÄhrend seiner Erkundungen wurde Jean beinahe von Soldaten erwischt, während er nicht in seinem Körper weilte. Nur eine Warnung seines Gespensterhaften Mentors konnte ihn vor Gefangenschaft oder gar dem endgültigen Tod bewahren. Ihr Fokus war von der goldenen Halskette der Ravnos im Zigeunerlager auf das finden einer Domäne in der sie länger verweilen konnten gewechselt.
Noch während ihrer Überlegungen wurden sie plötzlich von unglaublichen Schmerzen heimgesucht.
Ihre Haut warf Blasen und einzelne Hautschichten blätterten ab, zerfielen zu Asche. Es war als ob sie in der Sonne stünden, und quälend langsam zu Asche verbrannten.
Doch die Sonne war nirgends zu sehen und sie konnten auch keinen Angreifer ausmachen. Durga und Svetlana verloren relativ schnell die Kontrolle an das Tier und stürmten schreiend und fauchend davon. Tobias versuchte zunächst unter die Erde zu entkommen, musste aber feststellen, dass er auch dort nicht sicher war.
Während sie langsam verbrannte ergötzte sich Melissa an Reynauds schmerzen, bis dieser von Viktor in SIcherheit gebracht wurde. Durch die Finsternis zerrte Viktor den Tremere, weit fort in einen Wald, aber auch dort waren sie nicht sicher. Jean-Baptist hielt das ganze für einen Angriff aus Mediasch und versuchte zu entkommen, aber er wurde von Schmerzen übermannt und brach zusammen.

Dann hörte es wieder auf. Genauso schnell wie es gekommen war. Zahllose Kainiten waren zweifelsohne in dieser Nacht gestorben und alles was sie darüber wussten war ein Begriff den Goratrix Reynaud gegenüber erwähnt hatte: Nachtsonne. Während sich das Rudel wieder sammelte tauchte Shukaris auf, auch er schien nicht mehr über das Ereignis zu wissen, außer dass es überall stattgefunden hatte.
Allerdings hielt er Jean-Baptist für den Schuldigen und glaubte er könne mehr darüber wissen. Immerhin hatte sich seit der Malkavianer unter den Verdammten weilte einiges verändert, vor allem was die mystischen Eigenschaften des Blutes anging. War er irgendwie daran beteiligt, dass die ersten Zeichen Gehennas eingetreten waren?

Tobias löste mit seinem wilden Jagdverhalten eeine große Monsterjagende Menschenmenge aus, aber er selbst konnte mit der Gabe der Verdunklung entkommen. Die Kutschen der Kainiten wurden von Durga beschützt, mittels einer Illusion. Sie wollten diese Gelegenheit nciht ungenutzt verstreichen lassen und so verdunkelt Jean-Baptist Durga und Melissa und die drei machten sich in der Verkleidung reicher Menschen auf zur Stadt. Mit einer feurigen Rede hetzte Jean-Baptist die Bevölkerung gegen Nova Arpad auf, bis sie sich Fackeln und Äxteschwingend auf den Weg machten ihr Anwesen anzugreifen.

Erst am nächsten Abend konnten sie die Früchte ihrer Arbeit in Augenschein nehmen. Vor der Stadt hatte man dutzende von Kreuzen aufgestellt, und an jedem hing ein toter Bürger.
Tobias wollte sich an diesen nähren, wurde aber gleich von Bogenschützen auf dem Stadttor unter Beschuss genommen. Dies versetzte ihn so in Rage, das er blindlings in die Stadt stürmte um gegen die Kainitischen Herren vorzugehen. Ihre Sterblichen Dienern entkam er, indem er sie mittels seiner Gaben dazu brachte ihn gar nicht weiter zu beachte. Aber kurz vor dem Anwesen erschienen einige Schemenhafte rauchgestalten die wiederholt auf ihn einstürzten und jedesmal mehr vernichtetes Gewebe zurückließen.
Mit einer letzten Kraftanstrengung erreichte er Nova Arpads Villa und versuchte sich auf dort bereitstehende Wachen zu stürzen, aber er war nicht schnell genug. Die Rauchgestalten trieben ihn in Starre bevor er neues Blut zu sich nehmen konnte.
Nur Svetlana, die die ganze Szene in Form einer Windböhe beobachtete sah, wie Constantine, einen Arpadwappenrock tragend, aus der Villa hervortrat, Tobias pfählte und ihn dann an einem Haken in die Villa zerrte.

Jean sah ein wares Feld an Gespenstern und versuchte sogleich fortzuführen, was er am vorigen Abend mit ihnen begonnen hatte, als sie Mediasch noch in menschlicher Gestalt hatten angreifen sollen. NIcht viele der Gespenster waren überhaupt dazu in der Lage, auf ihn einzugehen, aber ein knappes dutzend wollte Nova Arpad heimsuchen, dafür dass sie sie alle umgebracht hatte. Es wären sicherlich ein paar mehr geworden, wenn nicht ein Trupp Gespenster, der verfallenen Römern gleich Gespenst für Gespenst erntete und in Säcke auf einem Karren sperrte, bis keines mehr übrig war.

Dann kamen auch Shukaris, Reynaud und Viktor wieder bei den anderen an. Nach einem kurzen Gespräch über die Nachtsonne und Gehenna, kehrte Svetlana zurück und berichtete von den Geschehnissen in Mediasch. Jean versuchte Shukaris dazu zu bringen ihre Feinde zu vernichten und Tobias rauszuholen und einen kurzen Moment überlegte dieser tatsächlich ob er es tun würde. Dann beschloss er aber, nur im Austausch gegen Durgas Seele zu helfen. Wobei ihre Seele nicht das war, was er wollte, sondern ihr Körper. Ihre Seele war ihm nur im Weg und musste weg.
Nachdem Shukaris wieder abgezogen war, niemand hatte Durgas Leben gegen das ihrer Feinde und des Gangrels tauschen wollen, ließ Svetlana Jean und Viktor von der Erde verschlingen und gesellte sich dann selbst zu ihnen, um den Schaden den die Nachtsonne angerichtet hatte zu überwinden.

Kein sehr kluger Zug. Durga war schon mit ihrem Planenwagen abgereist, als endlich alle anderen aus der Erde wieder zurück kamen. Sie schwangen sich auf die Kutschen und setzten sich in Bewegung, während die Stadttore aufschwangen und Kavallerie ausspuckten. Gut zwei Dutzend Reiter wollten den Kutschen folgen und die Vampire angreifen, aber sie kamen niemals ans Ziel. Dem Einzigen, der es gelang Viktors schattententakeln und Svetlanas Fallgruben auszuweichen wurde von Reynaud seines Blutes beraubt, ohne dass dieser ihn dazu anfassen musste.

Kronstadt
Zwei Wochen später erreichte der Klüngel Kronstadt. Sie vermuteten hier ein gewisses Machtvakuum, da Flavia, die Herrin, erst vor einem Halben Jahrhundert umgekommen war.
Tatsächlich gab es in der Stadt keinen neuen Prinzen, die 4 Ancillae die heir lebten, wollten nicht nach irgendjemandes Regeln tanzen.
Sie waren zufrieden mit dem was sie hatten und wollten keinen Konflikt mit dem Rudel riskieren. Sie waren dzau bereit die Stadt zu teilen, sofern sich das Rudel, anders als seinem Ruf entsprechend, ruhig verhielt und die Herde in der Stadt nicht dezimierte oder verängstigte.
Sogleich begannen die Kainiten damit sich niederzulassen. Reynaud wollte sich im Amphitheater, dem Treffpunkt der Vampire in der Stadt einrichten. Svetlana würde jeden Tag in der Burg ihres Mannes und Erschaffers Sorin Markov verbringen. Durga, Melissa und Viktor machten sich daran kleine Häuser für sich zu beanspruchen, aber noch vor Abschluss ihrer Bemühungen wurden sie von Jean-Baptist aufgesucht.
Er hatte 100 Jahre lang hier gelebt und wollte die ehemalige Villa des Prinzen wieder für sich beanspruchen. Mit Hartnäckigkeit und der Hilfe der anderen Kainiten seines Rudels gelang es ihm sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Zunächst beschränkten sie ihren Aktionsradius auf diese Villa, aber dann begann Melissa den Schwarm zu erweitern und systematisch verschiedene Machtpositionen in der Stadt zu übernehmen, sodass Kronstadt von nun an ihnen ghören würde.

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