Archiv für Dezember 2011

Das letzte Mahl, Teil 1

TS-Runde Montag 26.12.11
Erzähler: LostShadow
Spieler: Bran, Elias, Ulrych

Der Winter war bald zu Ende und die Tage würden länger werden. Der Winter war die Jahreszeit der Nacht und in der Nacht regierte die Finsternis. Wie ich bald herausfinden sollte, war damit nicht die Abwesenheit des Glaubens und der Güte im Herzen der Ketzer gemeint, sondern weitaus schlimmeres.
Ich trainierte gerade im Innenhof, als die Finsternis ihre Tentakeln nach mir ausstreckte.
Es schneite und aus dem Schnee schälte sich ein Dienstbote. Er hatte einen Brief, geschrieben auf kostbarstem Papier, für mich.
Ich wollte ihn nicht hier draußen öffnen, er wäre im Schnee nur beschädigt worden.
Also ging ich hinein.
Es war eine Einladung zu einem Festmahl. Von einem gewissen Claudius Giovanni. Eine Einladung nach Rumänien in seinen Herrschersitz.
Welcher Torr, lud jemanden wie mich ein, zu einem Abendmahl, nach Rumänien? Jemand, der es sich leisten konnte, jemand der so überlegen war, dass er einen einfachen Menschen nicht fürchten musste.
Ich zeigte meinem Sephirot die Einladung und teilte ihm mit, dass ich ihr folgen würde um den Giovanni auf den Grund zu gehen.
Der letzte Fehler meines Lebens, der mich nicht nur das selbige kosten würde sondern meine Seele gleich dazu. Mit ewiger Verdammnis werde ich eines Tages dafür zahlen müssen.

Dann packte ich meine Sachen und brach am nächsten Morgen mit einer schwarzen Kutsche ohne Fenster auf. Dies hätte das Zeichen sein sollen, nicht ohne einen ganzen Chor von Archonten zu den Giovannis aufzubrechen, aber noch glaubte ich nicht an die Schauermärchen, die hier und da grassierten. Schauermärchen darüber, was in der Finsternis wirklich lauerte und warum wir sie fürchteten.
Nach einer langen und überaus langeweiligen Kutschenfahrt durch den Schnee machten wir schließlich Halt in einem den Giovanni gehörenden Gasthaus. Es war der letzte Stopp, bevor wir sein Anwesen betreten würden.

Man teilte mir mit, dass noch eine ganze Reihe weiterer Gäste erwartet wurden, 13 welch eine langeweilige Zahl. Die Herren sollten sich schämen für ihre Einfallslosigkeit. Die anderen stammten aus jedweder Schicht, vom einfachen Bettler bis zu einer hohen Gräfin. Nach welchen Kriterien hatte man uns denn bitte ausgewählt hier zu erscheinen?
Als die versprochenen 13 Gäste eingetroffen waren, betrat ich die Taverne und wurde von einem Verrückten Mönch begrüßt. Er warnte mich vor der Finsternis und wurde dafür später von Soldaten auf grausamste bestraft. Armer Narr. So ein Theater an einem solchen Ort.
Hätte er sich doch nur selbst in Sicherheit gebracht oder konkrete Warnungen ausgesprochen. So half er weder sich. noch mir. Welch eine Verschwendung.
Ich gesellte mich in eine finstere Ecke, wie üblich. In den finsteren ecken, mussten einfach Leute wie ich sitzen, wo kämen wir denn sonst hin und lernte Ulrych kennen. Einen Mann unter Waffen aus Prag, aber kein Jakobiter. Äußerst seltsam. Wie er wohl zu den Jakobitern stand?

Wir waren jedenfalls nicht die einzigen, die gerne beobachteten. Eine alte Frau machte ebenfalls keinen Hehl daraus, dass sie neugierig auf die vielen Gäste war. Wer konnte ihr das schon verübeln. Unter anderen Umständen hätte ich vielleicht versucht hier und da Informationen über die ein oder andere Suspekte Gestalt zu erlangen. Aber die Giovanni waren das Ziel, nicht die anderen Gäste. Also wartete ich beobachtete ich und trank nicht zu viel, bis ich schlielich ins Bett ging.

Am nächsten morgen gesellte ich mich dann doch einmal zu der alten Frau, aber was sie so redete war gänzlich unspeltakulär oder sie konnte sich gut verstellen. Vermutlich letzteres, denn wie sich später herausstellte war sie ein Vampir. Aber wie konnte sie an diesem Morgen wach sein und mit mir frühstücken? Seltsam seltsam.

Am Nachmittag wurden wir dann zum Anwesen gefahren, zusammengefercht in viel zu kleinen Kutschen, ohne auf Standeszugehörigkeit oder Geruchssinn Rücksicht zu nehmen. Wir waren keine Gäste, wir waren Opfer die geschächtet und ausgeblutet werden sollten.
Vorher aber wurden wir von denen die uns verspeisen wollten weichgeklopft, wie ein Schnitzel, so drückte es zumindest unser überheblicher Gastgeber aus. Soll er nur Reden. Eines Tages wird meine Rache ihn mit den Strahlen der aufgehenden Sonne begrüßen. Dann kann er dem Morgenrot seinen Bockmist erzählen.
Jadviga, eine Adlige vom Clan der Könige, führte mich spazieren bevor wir schließlich in einem kahlen Raum ankamen. Ich hätte nicht gedacht, dass es in der sonst so prunkvollen Villa überhaupt so triste Räume gab. Vermutlich wollte man sich mit den entsprechenden Beschäftigungen nicht die teuren Möbel versauen. Ich sollte ein armes kleines Mädchen auspeitschen um zu beweisen, dass ich in der Lage wäre zu führen. Sowas lächerliches.
Pein und Marter sind Bestrafungen die man austeilt um den Menschen ihre Fehler vor Augen zu führen auf das sie sich bessern können. Denn jeder von uns hat reichlich Fehler die der Bestrafung bedürfen und Makel die es auszubessern galt. Eine kleine Dienerin auspeitschen, dass ürde niemanden von uns weiterbringen.
In mir keimte ein Verdacht. Ich holte aus, fuhr herum und schlug nach der Werten Jadviga. Unterrichtsstunde Nummer eins, verstehen wann und wofür Bestrafung angemessen war. Leider war sie unglaublich schnell. Schnell genug um meiner Gerechtigkeit und meiner Weisheit zu entkommen. Keine Frau konnte so schnell seien, sie war des Teufels. Ich würde sie verbrennen.
Doch bevor ich dazu kam irgendetwas zu tun überreichte sie der Dienerin die Peitsche und befahl ihr mich auszupeitschen. Sie schwafelte irgendetwas davon, dass ich ein Lamm wäre. Pah, Lamm. Ich bin der Tod. Bringe ihn über jene, die das Licht des herrn nciht länger verdient haben. Aber erstmal wurde ich ausgepeitscht. Es gelang mir nicht, das mädchen aufzhalten und so erwischte sie mich mit der Peitsche. NIcht besonders feste zum Glück.
Sie hatte sich nichtmal widersetzt, sondern den Willen ihrer dämonischen Herrin einfach ausgeführt.
Ich hätte gerne einen Scheiterhaufen zur Hand gehabt um ihre Seele zu läutern und sie gen Himmel zu schicken. So blieb mir nichts anderes übrig als ihr die Kehle zu durchtrennen und so ihren Qualen hier auf Erden ein Ende zu bereiten, bevor sie tiefer und tiefer in die Verdammnis abrutschte.

Dafür musste ich bezahlen. Die Dämonin raubte mir das Bewusstsein und gefesselt wurde ich zurück zur Tafel gebracht, wo ich etwas später wieder erwachte. Wir durften eine Weile zuhören in der Claudius Giovanni von seinen vermutlich nicht sehr ausgefeilten Plänen berichtete, ganz in der Manier eines herkömmlichen Gauners, der glaubte alles unter Dach und fach zu haben.
Erst tötete man seine Opfer, dann sprach man zu ihren Leichen. Wenn man denn unbedingt was erzählen wollte. Viel sicherer. Wird er auch noch lernen irgendwann. Sowohl Ulrychs als auch meine Befreiungsversuche schlugen fehl, wegen uns war sein Verhalten sicherlich kein Fehler.
Aber die Feinde aus den Reihen der Untoten tauchten auf und attackierten das Anwesen.
Wir gerieten als Kanonenfutter zwischen die Fronten.
Und wurden gefangengesetzt. Seine Feinde waren offensichtlich um einiges schlauer als wir. Dachte ich zumindest, bis sie nachdem sie uns im Kerker schmoren ließen, bis sie mit der Befragung begannen. Allesammt Narren diese Untoten.
Und meine Seele hatte sie geraubt. Mich hatten sie verdammt.
Aber die Finsternis in die sich mich gestürzt hatten würde nicht ändern wer oder was ich war.
Ich bin ein Krieger meines Sephirots, ich bringe den Tod. Und jetzt hatte ich eine wunderbare Gelegenheit mir die Nacht von innen anzusehen und sie von innen zu bekämpfen.
Den Hardestadt lies Ullrych, Bran, einen Schmied aus England, und den Stinker auf Durgas anraten am Leben. Sie meinte wir würden ihm noch behilflich sein. Gut das ich mit der alten Dam gefrühstückt hatte, vielleicht bewog sie das uns unter die Arme zu greifen?
Aber freu dich nciht zu früh lieber Hardestadt.
Nur das du nicht die Nummer 1 bist, heißt nicht, dass du nicht auf meiner Liste stehst.
Amen.

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Elias von Falkenstein

Aussehen: Elias von Falkenstein [Mandavar]

Alter: 34
Geschätztes Alter: Mitte 30
Haare: Blond, reichen bis zur Mitte des Rücken, Pferdeschwanz
Augen: eisgrau
Rasse: Kaukasier
Nationalität: Herzogtum Kleve
Größe: 1,83m
Gewicht: 85kg
Geschlecht: männlich

Elias ist ein hochgewachsener, schlanker und kräftiger Mann. Er bewegt sich mit der Eleganz einer Raubkatze, denn wie diese ist er ein eiskalter Killer.
Im Stützpunkt seines Ordens trägt er normalerweise eine schlichte dunkle Robe mit Kaputze, wie die eines Mönches. Auf der Jagd nach Ketzern und Hexen trägt er normalerweise einen schwarzen Kutschermantel und einen Lederhut. Außer seinen stahlgrauen Augen und seinen langen blonden Haaren kann man dann nicht viel von ihm erkennen. Auch die schwarzen Handschuhe und Schnallenstiefel sind aus Leder gemacht.
Sollte der Auftrag gefährlicher sein, legt er ein Kettenhemd, Lederrüstung und Lederzeug an um sich zu schützen.
Bewaffnet ist er mit zwei schlanken, leicht gebogenen Klingenwaffen, die sich in einem Kreuzgurt auf seinem Rücken befinden, die Griffe schauen aus entsprechenden Öffnungen im Mantel auf dem Rücken hervor.
Um die Hüften trägt er zusätzlich einen breiten Gürtel an dem Halfter für 2 kunstvoll verzierte Steinschlosspistolen befestigt sind.

Er ist eine düstere, bedrohliche Gestalt die fremde zunächst mit Arwohn betrachtet. Handelt es sich um Katholiken, Anhänger des einzigen wahren Glaubens ist er zuvorkommend und höflich. Handelt es sich um Ketzer wartet er nur auf einen Fehltritt und den Auftrag sie zu richten.

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7G: Emerald Dawn

Tisch-Runde Freitag 23.12.11
Erzähler: Mandavar
Spieler: Aerandir (Sturmhexer), Arlin Vito Koj (Säbeltänzerbarde) , Valoran (Paladin)

Ein Jahr ist vergangen, seit die Helden Liscom stellten. Sie nutzten diese Zeit, um zu trainieren, umherzureisen und ihren Angelegenheiten nachzugehen.
Aerandir besuchte seine alten Freunde einen nach dem anderen, während Valoran den Umgang mit Schwert und Schild trainierte und Arlin umherreiste um anderen vom RUhm ihrer Taten zu berichten.
Sie trafen sich alle auf dem Anwesen von Valorans Eltern, nur wenige Tagesreisen von Kunchom entfernt, wenige Tage nachdem der Rondrageweihte Shurki ibn Shalel Valoran um Hilfe bat. Er wachte von seinem Tempel aus über ein kleines Dorf, dass in letzter Zeit von den Schergen eines grünen Drachen heimgesucht wurde. Der Drache hatte sich in den Ruinen eines alten echsischen Tempel im Wald niedergelassen.
Die vier trafen sich in einer Taverne, speisten gemeinsam und planten wie sie vorgehen würden. Schließlich entschlossen sie sich im Morgengrauen des nächsten Tages zu attackieren, wenn die Diener des Drachen noch von der Kältestarre der Nacht träge und langsam waren.

Als sie in den Tempel des Drachen eindrangen mussten sie mit Entsetzen feststellen, dass dieser ebenfalls Schlangemenschchimären einsetzte um sein Heim zu bewachen. Mühsam wie eh und je gelang es ihnen nicht nur die Schlangenwesen zu überwinden, sondern auch eine Statue zu zerstören, die ihren Geist beeinflusste und sie sonst gezwungen hätte, Teil einer Fleischwand zu werden.
Schließlich konfrontierten sie Dämmerung, eine grüne Drachin, welche den alten Tempel für sich beanspruchte und die Menschen der Umgebung als lästiges Ungeziefer im Land ihrer Ahnen betrachtete.
Aerandir wollte zunächst mit der Drachin verhandeln und Arlin stieg sofort in die Verhandlungen mit ein. Gemeinsam konnten sie sie davon überzeugen ihre Angriffe auf die Bewohner des Dorfs einzustellen im Austausch gegen Abgeschiedenheit von eifrigen Drachenjägern.
Es gelang Arlin mit Valorans Beistand sogar eine in den Seelenspiegeln der Drachin eingesperrte, halb verhungerte Elfe zu befreien.

Nach vollbrachter Arbeit verließen sie den Wald und wurden von Shukri und der Bevölkerung des Dorfes, das den Drachen nun nicht mehr fürchten musste, reich belohnt.

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Interlude 2

TS-Runde Dienstag 20.12
Erzähler: Mandavar
Spieler: Adriano, Charly, Katia, Paul, Taylor

Nach einem kurzen Aufenthalt in Solariennes Haus, reisten die Welpen über eine Mondbrücke von der Septe der Mauerbrecher zur Septe zum Schwerte Tyrs. Am Caern der Nachfahren sollten sie in ihre Stämme aufgenommen werden und den Rang eines Cliath erhalten. Doch bevor die Rituale durchgeführt werden konnten und die Feierlichkeiten begannen musste Adriano noch den Initiationskampf gegen einen Fenrir hinter sich bringen. DIe traditionelle Begrüßung wenn man in das Land des Zerstörerwolfs reiste. In einem Schwertkampf musste er gegen Taylor antreten und zunächst sah es eher schlecht aus für ihn. Seine ersten beiden Schilde wurden zerschmettert bevor er eines von Taylor zerstören konnte. Doch dann zerschmetterte auch er zwei Schilde Taylors. Erst im letzten Augenblick, kurz vor Adrianos Sieg gelang es Taylor einen weiteren Schild zu zertrümmern und damit den Kampf für sich zu entscheiden.
Nach der rituellen Aufnahme in ihre Stämme und dem Erlernen ihrer Stammesgaben, wollten die jungen Werwölfe zunächst die Frage des Alpha klären, was für einiges an Unruhe in ihren Rängen sorgte. Schlussendlich kürten sie Adriano, der sich noch in der ersten Runde nicht hatte zur Wahl gestellt. Kurz darauf verlies Paul die Feierlichkeiten und macht sich auf den Rückweg nach Köln.

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Interlude 1

TS-Runde Montag 05.12
Erzähler: Mandavar
Spieler: Adriano, Charly, Paul, Taylor

Von der Septe der Mauerbrecher wollten die jungen Werwölfe per U-Bahn zurück zu Solariennes Haus fahren. Sie stiegen ein und die Bahn verlies gerade die Haltestelle, als Tayloer wie von einer Tarantel gestochen aufsprang, lauthals fluchte und die Notbremse zog. Er zwang die Tür auf und war schon aus der U-Bahn gesprungen, bevor sie ganz zum Stehen kam. Die anderen folgten ihm etwas später und konnten so mit ansehen, wie er sich auf eine Frau in knapper schwarzer Kleidung mit vollem schwarzen Haar stürzte. Doch in seinem Ungestüm stürzte er geradewegs durch sie hindurch, sie war in den SCHATTEN geflohen. Nur Charly war geistesgegenwärtig genug um durch den Schleier zu sehen.
Dort wartete die Frau noch, allerdings nciht mehr in einfachem schwarzen Stoff sondern Stellenweise in Metallrüstung gehüllt und mit einem Speer bewaffnet. Außerdem machte sie vier schwarze, abscheulich aussehende Werwölfe aus, die dort auf sie warteten, gemeinsam mit einem grünen Drachen, der sich um einen Pfeiler wand.
Alle außer Paul wollten zusammen in den SCHATTEN wechseln um Taylors Feindin zu verfolgen, aber es gelang ihnen nicht gleich. Hier würden jetzt Webergeister den Schleier stärken, also mussten sie ein Stück weitereilen um es an anderer Stelle erneut zu probieren.

In der Zwischenzeit setzte Paul sich ab, telefonierte mit Solarienne und rannte dann zurück zum Caern der Mauerbrecher um Verstärkung zu holen.

Während Zoe, die Frau von der Taylor eben noch dachte sie wäre eine Vampirin und sie hätte seinen ganzen Zug abgeschlachtet, versuchte Taylor davon zu überzeugen Gaia nicht länger zu quälen und der Apokalypse entgegenzustreben, nahm dieser die Urshul-Gestalt an und stürzte sich dicht gefolgt von Adriano und Charly auf seine Nemesis.

Taylor wurde zu ihr durchgelassen, aber Adriano und Charly stellten sich zwei der Wölfe in den Weg, es galt einer gegen alle, sonst würden die Regeln der Auseinandersetzung außer Kraft gesetzt. Taylor setzte zu einer Finte an, find sich einen Stoß mit dem silbernen Speer ein, bevor er einen vernichtenden Treffer landen konnte. Ihre Rüstung barst, Rippen wurden gebrochen herausgerissen. Jeder Mensch wäre augenblicklich verendet.
Aber sie konnte überleben indem sie in die Gauru-Gestalt wechselte.
Je länger der Kampf dauerte um so klarer wurde, dass Taylor nicht gewinnen konnte, bis er schließlich aus mehreren, klaffenden Wunden blutend den Rückzug antreten musste.
Enttäuscht über den fehlgeschlagenen Rekrutierungsversuch zogen sich die Tänzer der Schwarzen Spirale zurück.

Nur Augenblicke später wurde die U-Bahnstation von mehreren Rudeln Knochenbeißern, angeführt von Paul erfüllt.
Die Heldin Panzerliebe untersuchte sogleich den Kampfplatz und war beeindruckt, dass die Welpen nicht das Zeitliche gesegnet hatten.

Dann geleitete sie die jungen Werwölfe zurück zum Caern, wo Hasse-Mal-ne-Mark Taylor reinigte, damit Zoe ihn nciht mehr riechen konnte. Mit einem Großraumtaxi und Solarienne ging es dann zurück zu ihr nach Hause.
Dem harten Tag, folgte ein gemütlicher Abend im Garten, mit von Taylor und Charly gekochtem Curry.
Am nächsten Tag lud Paul Adriano zu einer Shopping-Tour ein um ihn einzukleiden, während sich Taylor und Charly für Hasse-mal-ne-Marks Hilfe mittels einer Eisdieleneinladung bedankten.

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WtA: Rage across New Orleans, Charakter

Werde demnächst hoffentlich in einer weiteren Tischrunde mitspielen auf die Clawdeen mich gebracht hat.
War natürlich erstmal skeptisch, als es hieß ich müsste einen Fenrir machen und dann auch noch einen kleinen (16) jährigen Jungen. Ich würde gerne mal einen Wolfsgeborenen oder eine Valkyre spielen, aber Crossgender udn auch Lupi waren auch ausgeschlossen. Mein Lieblingsstamm sind eigentlich die Stillen Wanderer, dann gibt es noch ein paar Stämme, die ich auch ziemlich cool finde. Zu denen gehören eigentlich auch die Nachfahren, weil ich auf Mythologie stehe. Aber zum einen hab ich als Occult/Cosmology-Mathologie-Char gerade den Melekh und zum anderen sollte der Charakter für sowas in meinen Augen etwas älter sein.
Im Hunter the Vigilant stand ein Konzept, dass es mir sofort angetan hätte, müsste der Char nicht 16 sein: Occult-Addicted Rockstar oder so. Das hat Potential, vor allem als Get.
Naja, so hab ich mir hier ein bischen was überlegt und dann beschlossen mit der Clawdeen verlinkte Charaktere zu machen und tadaa: hier kommt meiner!

Name: Kilian Frost
Apparent Age: 16
Haarfarbe: lange braune Dreadlocks, zu Zopf zusammengebunden
Augenfarbe: braun
Mental Attributes: Perception 2, Intelligence 2, Wits 2
Physical Attributes: Strength 2, Dexterity 3, Stamina 2
Social Attributes: Charisma 4, Manipulation 2, Appearance 3
Talents: Alertness 2, Athletics 3, Brawl 2, Dodge 2, Empathy 1, Expression 2, Subterfuge 1
Skills: Animal Ken 1, Crafts 2, Melee 1, Performance 1, Stealth 2, Survival 2
Knowledges: Enigmas 1, Investigation 1, Linguistics 2, Medicine 1
Merits: kommt noch
Flaws: kommt noch
Willpower: 3 (Mein Gott ist das niedrig, Freebees?)
Gnosis: 1
Rage: 4
Nature: huch wie kriegen Werwölfe den Wp wieder?
Demeanor:
Initiative: 5

Aussehen
schlank, groß, nicht besonders breit
lange, braune Dreadlocks, mit Zopfgummi nach hinten gebunden
freundliches Gesicht, Narbe unter dem rechten Auge

trägt meist weite, braun/grüne, abgetragene Hosen mit vielen Taschen und dazu im Winter Sweatshirts ohne Aufdruck oder T-Shirts im Sommer
egal zu welcher Jahreseit oder welchem Anlass, er trägt immer teure Wanderboots und fingerlose Stoffhandschuhe
draußen im Herbst+Winter langer Flickenmantel und von Mutter gestrickten Wollschal

Hintergrund
Mutter: Victoria Frost lernte als junge Frau Karsten Frost kennen, die beiden verliebten sich Hals über Kopf, heirateten und etwas später wurde Kilian geboren. Doch dann verschwand Karsten spurlos mit dem Versprechen eines Tages zurückzukehren. Auch heute noch, nach 16 Jahren hat Victoia die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass er eines Tages zu ihr zurückkommt.
Sie lebt mit ihrem Sohn in einer kleinen Stadt und arbeitet als Blumenverkäuferin. Zum Rest der Familie haben die beiden keinen Kontakt mehr. Sie haben sich vor langer Zeit zerstritten, als alle anderen gegen die Hochzeit mit Karsten waren.

Kleinkind: Immer mit im Blumenladen, hinten und zwischen den Blumen umhergewandert, verspeiste eifrig nicht nur Erde sondern auch Blumen

Kindergarten: Nie gemalt oder beim Lesen zugehört, immer draußen getobt, gebastelt, Lego gebaut oder mit Tierfiguren gespielt

Grundschule: Von Mutter gezwungen zu lesen und zu malen, um mit ALtersgenossen auf einen Stand zu kommen. Dadurch begonnen selber Geschichten zu schreiben, während er immer wieder Sachbücher in der Bibliothek las, er wollte nicht seine eigenen Geschichten durch die anderer Autoren beeinflussen
Jeden Sonntag ging er mit seiner Mutter im Wald spazieren, aber sonst war er viel alleine und eher faul, was Hausaufgaben anging. Er beschäftigte sich lieber mit Dingen, die ihn auch wirklich interessierten.
Eifriger „Streiter“ in den Bandenkriegen im Schulwald die dann auch nach der Schule im Wald oder auf Baustellen in der Stadt weitergeführt wurden.

Gesamtschule: Auch in der Gesamtschule war er nicht fleißiger als in der Grundschule, trotzdem erzielte er gute Leistungen in Kunst, Musik, Deutsch und Englisch, wenn er sich selbst kreativ betätigen konnte. In Sport kamen ihm seine Erfahrung aus den Bandenkriegen zu gute, sodass er auch hier gute Noten erzielte.
Die Banden lösten sich langsam auf und er vermisste ihre Schlachten, anstatt wie seine altersgenossen auf Computerspiele umzusteigen streifte er alleine durch den Wald vor der Stadt und über die Baustellen. Allerdings mit höherer Geschwindigkeit als zuvor, dank seines BMX-Rades.
Seine Abneigungen Computern gegenüber und das Fehlen eines Fernsehers zu Hause machten ihn mehr und mehr zu einem Außenseiter. Trotzdem hatte er die meiste Zeit über ein oder zwei gute Freunde, mit denen er den Wald unsicher machte, schwimmen ging oder Fahrrad fuhr.
Seit er zwölf Jahre alt ist, arbeitete er in den Ferien und hier und da an Wochenenden in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb. Seine Mutter hatte ihm den Job über Bekannte ermöglicht, damit er sich sein Taschengeld verdienen konnte. Sie verdiente nicht besonders viel.
Das verdiente Geld, gab er dann aus um in einem Kanu-Verein und in einem Fechtverein Mitglied zu werden. Kanufahren, weil er gerne Wasser mochte und Fechten um der alten Stockkämpfe im Wald willen.
Mit 14 1/2 hatte er das erste Mal eine Freundin, sie war zwei Jahre älter als er und über einen Schreibwettbewerb in der Schule auf ihn aufmerksam geworden. Allerdings hielt das ganze nur etwa ein Jahr, bevor sie ihn wieder verlies. Mit einem solchen Außenseiter wollte sie dann doch nciht zusammen sein, egal wie gut seine Texte waren.

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7G: Staub und Sterne, Teil 5

Tisch-Runde Freitag 09.12.11
Erzähler: Mandavar
Spieler: Arlin Vito Koj (Säbeltänzerbarde) , Shurelya (Eulenschamanin)

Sie brauchten eine Weile um sich von dem harten Kampf gegen die Schlangenmenschhybriden zu erholen, bevor sie sich daran machen konnten den Rest von Liscoms Turm zu Untersuchen. Lager, Aufenthaltsräume, Arbeitszimmer und Bibliotheken wurden untersucht aber nirgends konnten sie Liscom finden.
Erst mit der Hilfe des Koches fanden sie heraus, wie sie in das Labor des Schwarzmagiers gelangen konnten.
Dort stellten sie Liscom zu einem Kampf, dem dieser mehr als gewachsen war. Seine mächtigen borbaradianischen Zaubersprüche setzen ihnen übel zu.
Doch schlussendlich konnten sie seine magischen Schilde und Rüstungen überwinden und Valoran zertrümmerte den Kopf des Borbaradianers.
Dann konfiszierten die Helden einige seiner magischen Gegenstände, damit sie nicht erneut in falsche Hände vielen und befreiten die verschiedenen Sklaven von ihren Armreifen.
Außerdem erlangte Teclador seinen Karfunkel zurück, überreichte seinen kleinen Helfern eine Flöte, mit der sie seine Hilfe rufen konnten, bevor er diese Sphären verließen.
Anschließend machten sie sich gemeinsam mit einer kleinen Karawane und dem befreiten Colon daMerinal auf den Weg zurück nach Kunchom.
Unterwegs galt es die kleine Karawane vor den Übergriffen einiger Kreaturen aus der Wildnis zu schützen, bevor man im Schutz der Zivilisation ankam.

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