Akt III: Die Freisetzung, Teil 3

Tisch-Runde Freitag 02.12.11
Erzähler: Mandavar
Spieler: Jean-Baptist (Malkavianer), Melissa (Tzimisce), Saron (Nagaraja), Durga (Ravnos), Viktor (Lasombra)

Rat der Ahnen
In den kommenden nächten machten sich die Kainiten des Rudels daran, ihre Fühler in der Stadt auszustrecken, sich Zufluchten aufzubauen und Sterbliche zu beeinflussen, um die Geschicke der Stadt in ihnen genehme Bahnen zu lenken.
Sehr zu ihrer Beunruhigung blieb Svetlana, nachdem sie in Gestalt des Windes zu ihrem Sire reiste, verschwunden und kehrte anders als vereinbart weder am nächsten Abend noch in den nächsten 2 Monaten zurück.
Reynaud richtete sich seine Zuflucht in der Nähe des Amphitheaters ein und ging seinen eigenen Geschäften nach.
Den Zugang zu den Büchern gestattete er gegen kleine Gegenleistungen. An sonsten war er ab und an in der Bibliothek anzutreffen.
Auch schien es einen fünften Vampir in der Stadt zu geben, den man vorher noch nicht wahrgenommen hatte, da er sich in der Unterwelt aufhielt. Er versuchte Jean-Baptist vor der Hierarchie zu warnen, die ungehalten darüber war, dass dieser sich in ihre Belange eingemischt hatte. Doch Jean-Baptist schlug die Warnung in den Wind und verwies Saron, so hieß der Nekromant, der Stadt, als dieser am nächsten Abend in seine privaten Räumlichkeiten Eindrang um mit ihm zu sprechen.
Erst einige Wochen später als Durga von einer kleinen Reise zurückkehrte trafen sie ihn wieder. Beide befanden sich in der Gesellschaft von Shukaris, der mit einem Heer aus lebenden Leichnahmen vor der Stadt wartete um über Durgas Schicksal zu verhandeln. Er hätte sie im Wald gefunden, in einer gefährlichen Situation und jetzt hätte sie eine Lebensschuld bei ihm.
Er wäre aber bereit, sie gegen Jeans Gebot vom letzten Mal und Dienste der anderen Vampire in die Freiheit zu entlassen.
Alle trafen kleinere Vereinbarungen mit Shukaris und schließlich verschwand er in einem Sandsturm. Überlies aber das Pectoral mit alten Vampirglyphen, welches einst Nova Arpad gehört hatte, aber in einem Zigeunerlager den Weg in Durgas besitz fand, den neuen Herrschern Kronstadts. Außerdem sollte Saron, der ihm diente, als Kontaktmann in der Nähe bleiben, damit sie Wissen über kainitische Geschichte und auch das Nahen von Gehenna teilen könnten.
Danach setzten sie sich der von Jean-Baptist ins Leben gerufene Rat der Erstgeborenen zum ersten mal zusammen um über verschiedene Angelegenheiten zu Sprechen. Von nun an würden sie alle 7 Tage zusammenkommen um sich auszutauschen und zu beraten.
Zunächst überlegten sie, was für Ämter es in der Stadt geben sollte, und wer sie ausfüllen würde. Victor würde Seneschall werden, während sich Durga als Zeremonienmeisterin versuchen sollte. Melissa lehnte den Posten als Sheriff ab und wurde auf Jean-Baptists Drängen doch ein Amt zu bekleiden schließlich Folterknecht. Dieses Amt hatte sie auch in Balgrad bei den Zwillingen inne gehabt. Reynaud sollte sich um um das Amphitheater als Treffpunkt für Kainiten kümmern und würde dafür seine Zuflucht als Domäne beanspruchen dürfen und weiterhin in der Stadt jagen dürfen.
Er und auch der Nekromant, der behauptete vom Clan der Nagaraja zu sein, sollten eine gewisse Probezeit durchlaufen, bevor sie als vollwertige Mitglieder gesehen würden.
Auf ein Vorgehen bezüglich Mediasch und Nova Arpad konnte man sich nicht einigen, allerdings wollte man auch nicht Saron Lafey, den Nagaraja, einfach in den Tod schicken um eine Brosche zu erbeuten, die mehr altes Vampirwissen beinhaltete.
Was die anderen vier Kainiten in der Stadt anging, wollte man sie dazu bringen mit den Zielen des Rudels zusammenzuarbeiten oder sie aus der Stadt vertreiben. Nein besser noch, gleich ihre Seelen zu verschlingen.
Im Anschluss an die Sitzung der Ahnen besuchten Jean-Baptist und Melissa noch Saron auf dem Friedhof, den er vorläufig als bleibe nutzen sollte, ohne aber Domänenrechte zu haben.
Dort gerieten er und Jean-Baptist abermals aneinander, Jean abgestoßen von der Leichenverstümmelung und anderen Obszönitäten die er vorfand, war erbost, darüber, dass man ihm als Prinzen nicht den nötigen Respekt zollte. Während Saron, der schon viele Jahre in der Unterwelt Kronstadts verbracht hatte, nicht so recht einsehen konnte, dass er jetzt einem Vampir, der kaum älter als er selber war, Prinzenehre erweisen sollte.
Melissa war fasziniert von dem, wwas Saron mit den Leichen angestellt hatte und beschloss nicht auf Jean-Baptists Seite in die Diskussionen einzugreifen. Sie schlug ihnen die üblichen Praktiken der Tzimisce-Voivoden vor um ihr Problem zu lösen und machte sich dann daran Saron in ihrer Zuflucht unterzubringen. Sie konnte seine Hilfe als Innenarchitekt gebrauchen und interessierte sich für wandelnde Leichnahme, wie sie sie bei Shukaris gesehen hatte.

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