Akt III: Die Freisetzung, Nachspiel

Tisch-Runde Freitag 27.01.12
Erzähler: Mandavar
Spieler: Adonai (Salubri-Krieger), Melissa (Tzimisce), Durga (Ravnos), Viktor (Lasombra)

Wären sie doch alle nur etwas schneller gewesen. Als der Szlachta Fleischbrocken aus Jean herausriss, begann dieser sich um die Hände des Szlachtas herum in Asche zu verwandeln. In einem orangerotem feurigen Funkenregen fiel ihm das Fleisch von den Knochen die zu Staub warden, als sie auf dem Boden aufschlugen.
Durga sperrte einen der Szlachta in eienr fürcterlichen Realität ein, in der er dazu gezwungen war gegen ihre Illusion der Fledermaus zu kämpfen und Svetlana gelang es einen in das Erdreich hinab zu ziehen. Reynaud duckte sich zwischen unzähligen Klauen und Armen hindurch und brachte mit einer bloßen Berührung das Blut eines Szlachtas zum Kochen, was dieser nicht überlebte.
Danach unterstützten sie die Annarchenarmee tatkräftig und drangen mittlere und kleine Szlachta mordend weiter und weiter zum Zentrum der Ruinen.
Vor einem der Abstiege in die Finsternis Tzimisces Grabstätte angekommen, erreichte sie ein alter Bekannter aus Buda Pest in einer Windhose. Es war Adonai, ein Ahn der Salubri der auf em Pfad der Krieger wandelte. Er war von einem Freund geschickt worden um Svetlana und Melissa zu beschützen und sie dabei zu unterstützen weitere Quellen vampirischen Wissens anzusammeln. Die uralten Vampirglyphen aus dem Turm der Basarabs und auch auf Durgas Torque hatten seiner Meinung nach etwas mit den Dämonen zu tun gegen die sein Freund und er kämpften.
Von den übrig gebliebenen Kainiten verspürte keiner große Lust sein Leben in Tzimisces Gruft zu riskieren und so machten sie sich auf den Rückweg nach Kronstadt.
Der WInd flüsterte ihnen einen bedrohlichen Abschiedsgruß zu: „Narren, diese Neulinge. Ich habe eure Beteiligung an der Sache gesehen und ihr werdet eure Belohnung zu angemessener Zeit erhalten.“

Ohne den Schutz der Annarchen mussten sie sich allein dem Angriff eines kleinen Rudels Werwölfe stellen.
Dabei mussten sie erleben, dass auch die Wolflinge über eine Art Disziplinen verfügen, mit denen sie das Tier im inneren der Vampire einschüchtern können und zwar so sehr, dass es für sie kaum möglich war effektiv gegen die Wolflinge vorzugehen. Einer kämpfte sich einfach durch Viktors Schattenwolke und hackte diesem beinahe den Kopf ab, selbst die Erde von Svetlana beschworen konnte den Wolfling nicht gefangen halten. Die anderen beiden kämpften gegen Adonai, der von einer roten Aura geschützt wurde, die ihn zusätzlich zu seiner Samurairüstung vor den mächtigen Hieben der Werwolfwaffen schützte. Er öffnete das rote Auge auf seiner Stirn und jeder seiner Streiche traf perfekt ins Ziel.
Nach 4 Hieben, die alleine ausgereicht hätten um Neulinge in Starre zu treiben oder einen Menschen umzubringen musste sich auch der Rudelführer de Werwölfe geschlagen geben.
Die Wolflinge zogen sich in die Penumbra zurück und garantierten Adonai freien Abzug durch ihr Revier.
Im Anschluss verspürten sowohl Adonai als auch Victor großen Durst, aber die Wolflinge verhinderten, dass Durga Rehe zu ihnen rief um sich zu nähren.
Der Morgen nahte und es kam die Zeit, da die Kainiten übertagen mussten. Sie ließen sich von Svetlana in der Erde versenken, die selber nach Kronstadt fliegne würde um dort zu nächtigen.
Unterwegs wollte sie sich noch in einem kleinen Dorf nähren, war aber so ausgemergelt, dass sie in Raserei verfiel und bedauerlicherweise viel zu viele der Dorfbewohner dahinraffte.
Nun würden diese nie wieder Schmerzen erleiden können, nichts mehr daraus Lernen können und … sie hätten nicht sterben sollen. Doch Svetlana bereute ihre blutigen Taten nur zum Teil und machte einen gefährlichen Schritt in Richtung ihres Tiers.
Am nächsten Abend erhoben sich die anderen drei Kainiten wieder und mussten feststellen, das die Wolflinge ihre Ruhestätte gefunden hatten und Viktors Pferde vertrieben worden waren. Aber aus irgendwelchen Gründen hatten die Wölfe darauf verzichtet, sie auszugraben und umzubringen.

Der Rest der Reise verlief Ereignislos und so kamen sie wieder in ihrer Stadt in Kronstadt an.
Dort wurde Durga zum Prinzen und auch zur Führerin des Rudels und setzte das Ritual der Vaulderie ab.
Aus dem Rudel wurde eher so etwas wie ein loser Zusammenschluss guter Freunde, die viel miteinander durchgestanden haben.
Sie söhnten sich mit den anderen Vampiren in ihrer Stadt aus und mehrten nicht nur ihren eigenen Reichtum sondern auch den der Stadt, sodass Kronstadt die Bauernaufstände relativ unbeschadet überstand.
Svetlana und Melissa verstärkten ihre Zusammenarbeit und spielten die verschiedenen Koldunen der Umgebung gegeneinander aus, bis sie zwei von ihnen ausschalten konnten und deren Plätze einnahmen.
Dadurch wurden die Gebiete dreier Voivoden und das Kronstadts geeint, zu einem gemeinsamen Machtfaktor in Transylvanien, mit denen die anderen Kainiten rechnen mussten.

Diese geballte macht bekam Mediasch und Nova Arpad in den folgenden Jahrzehnten zu spüren. Bis es schließlich zu einer Belagerung und Einnahme der Stadt durch die Truppen der anderen Prinzen der Siebenburgen geführt von den Kainiten Kronstadts kam.
Nova Arpad konnte mit Hilfe der Tremere erneut entkommen, aber ihre Rechte Hand Constantine wurde gestellt und musste für sein Verhalten gegenüber Durga auf ärgste Büßen.
Damit war die Macht der östlichen Ventrue in Transylvanien endgültig gebrochen und das Äscherne Konzil aufgelöst.

Was würden Durga und die Ahnen von Kronstadt wohl als nächstes unternehmen?

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