Celestin Moreau

Name: Celestin Moreau (Bartholomäus Silverstein)
Apparent Age: early 30s
Mental Attributes: Intelligence 2, Wits 3, Resolve 2
Physical Attributes: Strength 2, Dexterity 3, Stamina 2
Social Attributes: Presence 3, Manipulation 2, Composure 2
Mental Skills: Academics 1, Computer 1, Investigation 1, Occult 3, Science 1
Physical Skills: Athletics 1, Drive 1, Larceny 1 (Taschenspielertricks), Weaponry 1
Social Skills: Empathy 2 (Gedanken Lesen), Expression 3 (Kunststücke), Persuasion 2, Socialize 1, Streetwise 1, Subterfuge 2
Merits: Striking Looks 2, Finanzmittel 5, Sprache 2 (Englisch/Latein), Ruhm 2, Gefolgsleut 3
Willpower: 4
Moral: 7
Virtue: Glaube
Vice: Völlerei
Health: 7
Initiative: 5
Defense: 3
Speed: 10
Size: 5

Meister Moreau ist auch ohne seine Insel neben Angela Merkel und Wolfram Köhler eines der bekanntesten Gesichter in Templin und auch Berlin, wo er oft seine Abende verbringt. Er besucht dort Clubs zum Feiern und verbringt die eine Nacht mit einer jungen Studentin und die nächste mit einem Model oder einer Schauspielerin.

Doch nicht allen Beschäftigungen, denen er nachgeht, um von dem, was ihn eigentlich bewegt abzulenken, kann er in Berlin nachgehen.
Die ausschweifendsten Feste und Orgien ereignen sich in Templin in seinem Haus, welches definitiv zu den Sehenswürdigkeiten Templins gehört.
Auf einem großen grünen Grundstück, mit Rasenflächen, Gebüschen und Teichen, fügt sich ein organisch aussehendes, muschelartiges Haus in die Landschaft.
An dem Haus gibt es keine einzige Ecke, alles ist rund und schnörkelig, wie gewachsen.
Die vorherrschenden Farben sind blau, grün und türkis, die in ungezählten Schattierungen aufeinander treffen. Im Inneren, in dem es genauso wenig Ecken gibt, werden sie ergänzt durch die bunten Farben der Fische, die in zahlreichen Aquarien in den Wänden wie sich bewegende Gemälde den Eindruck erwecken, man befände sich in einem Palast am Boden des Meeres. Abgerundet wird dieser Eindruck von einem tiefblau beleuchteten Whirlpool, der sich in der Mitte des Wohnzimmers auf dem Bode befindet.

Hier finden die Partys statt, bei denen nicht nur Alkohol fließt, sondern auch LSD und Mescalin konsumiert wird. Eines Tages würden diese Stoffe seinen Verstand öffnen, ihn genug geweitet haben, damit das, was er jetzt in seinen Shows vorspielt, zur Realität werden kann.
Sein Geld verdient Celestin Moreau mit dem Schreiben und Verlegen von Büchern sowie zahlreichen Bühnenshows. Er tritt als Illusionist und Gedankenleser, als großer Zauberer auf, der verächtlich auf die Talente aus Uri Gellers Show herabblickt.
Doch kann man sich mit solchen Büchern und Shows, die im Zeitalter moderner Spezialeffekte keinen mehr interessieren, noch einen solchen Reichtum erwirtschaften?
Man kann nicht, aber darüber ist sich außer seiner treuen Assistentin Lilly Schwartz, ein paar Angestellten verschiedener Sparkassen, noch weniger Menschen mit verdammt gutem Erinnerungsvermögen keiner mehr bewusst.

Zu sehr werden sie von den Skandalen, den Auftritten, den Büchern und den vielen jungen und hübschen Frauen, mit denen er sich zeigt, abgelenkt. So abgelenkt, dass sie sich nicht erinnern können, dass es Celestin Moreau erst seit etwa 5 Jahren gibt.
Der große Illusionist war aus dem unbändigen Verlangen eines jungen Mannes geboren worden, der mehr sein wollte als ein einfacher Angestellter. Der etwas Besonderes sein wollte.

Denn das war Bartholomäus Silverstein nie gewesen.
Sein Vater war ein erfolgreicher Ingenieur, der weltweit Kraftwerke verkaufte, dadurch waren die Silversteins nicht reich, aber es ging ihnen immer gut und mangelte ihnen an nichts.
Seine Mutter kümmerte sich um den Jungen und um den Haushalt, unterstützt von einer Haushälterin, verschiedenen Nachhilfelehrern und allem, was Geld kaufen konnte.
Trotzdem wurde aus Bart, wie man ihn in der Schule nannte, kein großer Naturwissenschaftler, wie es sich sein Vater wünschte, und auch in keinem anderen Fach machte er durch gute Leistungen auf sich aufmerksam.
Er erbrachte seine Leistungen und rutschte mit Noten zwischen gut und ausreichend durch das Schulleben. Damals war er noch ein ganz normaler Junge gewesen, der durch Streiche, laute Musik, Alkohol und Zigaretten versuchte seinen Eltern zu zeigen, dass er nicht in ihren Fußstapfen folgen wollte.
Nach der Schule begann er eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung und begann dort sein Dasein als einfacher Angestellter der von 8 bis 17 Uhr sein Dasein im Büro fristete.
Seine Eltern waren nicht begeistert, aber wenigstens hatte er seine rebellische Natur aufgegeben und begonnen, ein „anständiges Leben“ zu führen.

Während seiner Ausbildung lernte er die junge Sozialarbeiterin Océane kennen, in die er sich gnadenlos verliebte.
Nach einem halben Jahr gemeinsamer Aktivitäten zogen die beiden zusammen.
Sie gingen nicht nur zusammen schwimmen und joggen, sondern besuchten auch regelmäßig Theater oder Konzerte in Berlin, ließen sich aber auch genug Freiraum für Hobbys, die der andere nicht teilte.
Bart stöberte in diesen Zeiten durch Bibliotheken und verschlang obskure Bücher. Trotz seines Bilderbuchlebens sehnte er sich danach, etwas Besonderes zu sein, jemand Großes, Bedeutsames.
Ohne dabei zu erkennen, dass seine Beziehung zu Océane etwas Großes war.

Dann eines Tages, er war gerade 22 Jahre alt, sollten alle seine Wünsche in Erfüllung gehen.
Es war, als hätte er einen Pakt mit dem Teufel geschlossen.
Beim Lotto wurde gerade um einen besonders großen Jackpot gespielt und er dachte, vielleicht hätte er ja Glück, als er sich aufmachte, den ersten Lottoschein seines Lebens ausfüllte und abgab.
Jackpot, ganz alleine. Vom einen auf den anderen Tag war Bartholomäus reich.
Einer der größten Gewinne in den letzten Jahren.
Anders als so viele vor ihm spendete er nichts an wohltätige Organisationen und behielt seinen Beruf, mit dem er gerade erst begonnen hatte, nicht bei.

Er wollte seine Träume verwirklichen.
Er stürzte sich mehr und mehr auf das Okkulte und vernachlässigte seine Freundin, bis sie ihn wenige Monate nach Beginn der Veränderungen verließ.
Er war nicht mehr der junge Mann, den sie einst kennen gelernt und geliebt hatte, das Geld hatte ihn verändert. Aus den Träumereien und romantischen Fantasien war ein fieberhafter Wahn geworden, den sie nicht länger ertragen konnte.
An dem Tag als Océane ihn verließ, zerbrach etwas in Bartholomäus.

Seit diesem Tag trägt er keine Liebe mehr im Herzen, versucht den Schmerz mit flüchtigen Bekanntschaften und Sex zu ersticken, ihn mit Drogen zu ertränken, während er weiter seinem Traum von Magie, von etwas Großem nachjagt.
Er bereist die Welt, tritt auf jedem Kontinent auf und interviewt die verschiedensten Menschen zu Erlebnissen, die man als paranormal bezeichnen könnte.
Diese schmückt er dann zu Romanen aus, in denen eine junge Detektivin mit den entsprechenden Ereignissen fertig werden muss.

Advertisements
  1. Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: