Das letzte Mahl, Teil 3

TS-Runde Montag 07.02.12
Erzähler: LostShadow
Spieler: Elias, Ulrych

Wie Ullrych und ich gedacht hatten waren sie wirklich schon hier. Allerdings gab es keine Geheimtür, sie saßen einfach vor unseren Augen.
Und wir hatten sie nicht gesehen, einfach so. Verfluchte Kinder des Sartans. Sie begrüßten uns als wäre ncihts gewesen, als hätten sie uns einen Gefallen getan, als sie uns verfluchten und uns ihren Feinden zum Fraß vorwarfen.
Schweine. Aber erstmal spielten wir mit.
Ich war nciht erpicht darauf, schon wieder verstümmelt zu werden. Nicht weil ich Angst davor hatte oder die Schmerzen scheute.
Ich wollte nicht aufhören zu existieren.
Ich wollte einen Weg finden sie alle dafür zu bestrafen was sie uns angetan hatten und ich wollte einen Weg finden ins Licht zurück zu kehren.
Wenn ich mich mutwillig verstümmeln ließe, dann brauchte ich Blut um mich zu heilen.
Das Blut musste ich den Menschen rauben, vielleicht die Kontrolle an die Bestien in mir verlieren.
Das war es, was ich nicht wollte. Scheiß auf meinen Unterkiefer, meinen Arm, was auch immer. Aber Menschen, selbst wenn sie nicht ganz aufrecht im Glauben waren, verdienten Besseres.
Verdienten es von mir beschützt zu werden, nicht von mir gejagt zu werden.

Für Giovanni sollten wir einen Brief überbringen, an diesen Japhet um den sich der Zwist zwischen den verschiedenen Vampiren drehte.
Ein Brief, bevor sie ihn umbringen würden, was wohl darin stand?
Im Austausch für das Überbringen des Briefes würden sie uns mehr über unsere neue Daseinsform lehren, mehr als dieser Torr uns hatte erzählen können.
Mich interessierte nicht, warum, oder wieso. Wenn ein Vampir sterben würde war das nur gut für mich.
Vielleicht wurden ja ein paar mehr draus, wenn er sich zur Wehr setzte.

Wie auch immer.
Noch in der selben Nacht verließen wir den Gasthof wieder mit der Kutsche.
Bran und der Stinker kamen auch mit, das Ullrych dabei war, war klar. Er hegte ebenfalls einen Groll auf unsere vampirischen „Freunde“.
Er teilte ihnen sogar mit, das wir keine Freunde wahren, dass wir nciht ihre Geliebten verlorenen Kindern waren, sondern das wir mitspielten weil wir etwas wollten.
Ich hatte mit einer Bestrafung gerechnet, aber sie nahmen es einfach so hin.
Verstehe einer diese Kreaturen.

Ullrych und ich unterhielten uns, über Waffen, über Sport über Kinderspiele. Nur Gott und die Welt erwähnten wir nicht, ich wollte nicht streiten.
Meine Mitfahrer waren dei einzigen auf der ganzen Welt, von denen man sagen konnte, dass sie auf meiner Seite waren. Zumindest ein kleines bisschen. So lange wir gemeinsam in dieser dummen Situation steckten.
Plötzlich kippte unsere Kutsche auf die Seite.
Pfeile surrten durch die Luft und schlugen ein. Sie brannten.
Jemand der wusste womit man uns beikommen konnte. Wundervoll.
Ullrych spähte nach draußen und sah… Kirchendiener.
Ich konnte nicht gegen sie kämpfen, ich wollte sie nicht töten.
Er sah das anders, wenn sie uns angriffen würde er sie töten sagte er.
Aber sie waren im Recht, wir waren des Sartan und sie waren Gottes Kinider, sie hatten jedes Recht uns zu stellen uns zu ermorden.
Es wäre mir nur lieber gewesen sie hätten mit anderen Geschöpfen der Nacht begonnen. Mit anderen als uns.
Wir standen doch auf der selben Seite, wir mussten uns nicht bekämpfen.
Ich versuchte sie davon zu überzeugen sich zurückzuziehen, aber sie wollten einfach nicht hören.

Ließen uns nicht fliehen und setzten uns nach als wir versuchten Rodrigo mitzunehmen.
Ich hätte ihn sterben lassen. Lieber er als als die Kirchendiener.
Aber Ullrych stellte sich ihnen entgegen.
Er war um einiges mächtiger als ich, oder irgend ein Mann den ich jemals gesehen hatte. Wie ein Blitz fuhr er durch sie hindurch, und schnitt sie wie Reife Ähren.
Ich stand ihm bei, ihre Waffen brannten wie die Sonne und ohne ihn würde ich niemals meine Rache bekommen.
Am Ende hatte ich einen getötet und einen weiteren leicht verwundet, all die anderen waren von Ullrych gefällt worden. Er war unglaublich stark und ziemlich schnell.
Nur einer war übrig. Selbst der Priester war gefallen, aufgespießt von Ullrychs Bastardschwert, dass er ihm kurzer hand entgegenschleuderte, als dieser versuchte uns zu vertreiben.
Vertreiben mit der Macht Gottes.
Die Macht Gottes. Ich kochte vor Wut. Brodelte vor Zorn. Ich hatte immer nur die Macht meiner Schwerter besessen.
Warum?
Ich hatte mich für ihn in die Finsternis begeben, um sein Licht zu verbreiten. Um die Menschen zu beschützen.
Und er hatte mich nciht beschützt.
Aber diese hier wurden beschützt. Beschützt vor mir.
Was hatte ich falsch gemacht?
Warum liebte GOtt mich nicht?
Sogar sein Blut war mir verwehrt. Gott verwehrte mir seine Hilfe voll und ganz. Es verätzte mich, einzelne tropfen brannten sich durch meinen Mund.
Ich hasste ihn dafür.

Diesem Hass verlieh ich Ausdrcuk in dem ich ihm eine meiner Klingen in den Kopf borte. Von unten durch den Mund, durch den Gaumen ins Gehirn.
Stirb!
Stirb weil du bekommen hast, was mir verwehrt wurde.
Stirb weil er dich liebt und mich nicht.
Stirb! Verdammt!

Die anderen wollten mit mir darüber reden was geschehen war. Schweigt verdammt.
Habt ihr nicht verstanden was gerade passiert ist? Gott teilte uns mit, dass er nicht jeden von uns liebte. Dass wir ihn nicht kümmerten.
Schweigt doch einfach.

Nur kurze Zeit später erreichten wir das Kloster des heiligen Timotheus.
Der Frieden der von diesem Ort ausstrahlte war erhaben.
Auf ewig will ich ihn in meinem Herzen tragen.
Dieser Iaphet, lebte hier in Frieden mit den Mönchen.
Sie wussten was er war, sie halfen ihm Trotzdem. Halfen uns und baten uns ihr Blut an.
Ich sah Ullrych an und wir hatten unsere Seite in diesem Spiel gefunden.
Dann eröffneten wir Japhet, was die anderen für ihn bereit hielten. Er wollte mit seinem Macher reden, der als Gestalt aus Licht erschien. Engelsgleich.
Er versprach uns Erlösung, wenn wir das Tier in uns besiegten und einem Weg des Himmels folgten.
Er sagte wir müssen dazu zurückkehren an den Ort meines Hasses und unseren Opfern vergeben.
Dies waren Worte wie sie auch von ihm hätten kommen können. Er war ein Engel, ein Bote Gottes.

Meine Wahl war getroffen.

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