WtA: CoNO, Das Dorf der Verpilzten

Tischrunde 11.02.2012
Erzähler: U.
Spieler: Elle (Clawdeen), Kilian, River (Silverlocke), Leif (Kazul), Kaitlyn (Arva)

K…k…kalt. Frost. Was für ein beschissener Name. Warum konnte ich nicht Sommer oder Feuer oder friert nie oder hält alle in seiner Umgebung warm heißen.
Das hier hätte die beste Nacht meines Lebens sein können, und ich lag hier und fror, war schon wieder aufgewacht, anstatt glücklich mit meiner roten Elle im Arm zu schlafen.
Ich hatte sie im Arm, aber ich konnte es nicht genießen. Der Wald war eigentlich gar nicht so schlecht, aber mit Decken wäre noch besser gewesen. Oder ein paar Lammfellen. Die sehen so schön kuschelig und warm aus.
Ich wollte eigentlich Elle wecken, falls ich nochmal aufwachte.
Kaitlyn hatte sich an Leif gekuschelt, ich hatte sie, aber River war alleine.
Ich hatte mich zu ihm legen wollen, aber mein Unterbewusstsein hatte das wohl schon erledigt.
Wir lagen alle auf einem Haufen, dicht zusammen und trotzdem war es so verdammt kalt. Was soll das denn bitte? Sonne, komm raus? Bitte, bitte?
Aber ich hätte mich auch so zu ihm gelegt, notfalls alleine. Und wenn irgendwer was sagt, weil ich mich nackt neben nen anderen Kerl gelegt hatte, dann hätte es aufs Maul gegeben. Aber sowas von. Ich drückte mich noch ein bisschen enger an Elle.
Ein Königreich für eine Decke, es hätte so gut sein können. Aber es war nur k…k…kalt.

Als ich das nächste Mal aufwachte, schien die Sonne schon, komisch, aber gut. Nicht so gut war, dass ich nicht als erster erwachte. Ich hatte doch Elle küssen wollen. Das ging jetzt nicht, wenn alle zusahen, traute sie sich bestimmt nicht. River weckte mich und Leif, er erzählte was davon, dass es bald regnen würde.
Nicht schlecht, der war wohl auch öfter draußen, das gefiel mir.
Und er überließ es uns, die Mädchen zu wecken. Ich übernahm Elle, so konnte ich sie wenigstens ein bisschen kraulen, bis sie aufwachte.
Das hat er wirklich gut gemacht. Vielleicht wurde heute doch noch ein guter Tag.
Eigentlich hatte ich sie alle ein bisschen aufmuntern wollen, aber der Regen zwang uns zu handeln.
Also wuselten wir vorsichtig durch den Wald, River führte uns und wir folgten.
Ich hatte Elle die Hand gereicht und sie hielt sie fest, ganz fest.
Gut, dass sie sich immer bloß von hinten an mich drückte und gut, dass es kalt war.
Anders hätte ich die ganze Zeit ein dummes Grinsen im Gesicht gehabt.
Aber jedes Mal, wenn sie mich streifte oder ein bisschen fester drückte, musste ich dann doch grinsen.
Na, das konnte ja was werden in dem Jahr, dass ich hier sein würde.
Scheiße. Geschlafen. Nur noch 2 Tage und nen Krüppel, dann gehts schon nach Hause.
Scheiße.

Beim Laufen erzählte ich den anderen von meinem Brief an Elle, in dem ich von dem Selbstmordfelsen berichtete.
Ich sagte ihnen, dass wir wieder nach Hause gehen würden, und dass wir DNA besuchen würden um nach Kaitlyns Vater zu sehen.
Danach sprach erst mal keiner, aber in Kaitlyns Augen konnte ich sehen, dass sie einverstanden war, obwohl ich es mehr schlotternd als recht hervor gestammelt hatte.
Aber so durchgefroren und nassgeregnet konnte man echt nicht mehr erwarten. Ehrlich nicht.
Wir würden uns unser Leben nicht einfach umschubsen lassen, uns nicht entführen lassen und nicht hinnehmen, wenn man uns unsere Familien wegnahm.
Oder wenn mir jemand Elle wegnahm. Dann gabs Ärger! Elle sah das genauso. Sie drückte meine Hand immer fester und stimmte mir begeistert zu.
Sowas musste ich öfter machen, oh ja.

Aber mein Magen. Kein Mittagessen, kein Abendbrot, kein Nachtmahl mit Elle, kein Frühstück, wie sollte ich das nur durchhalten?
Boar, grummelte der, ging mal gar nicht.
Aber etwas abseits unseres Weges wuchsen ein paar Pilze, die sahen aus, als könnte man sie essen, ja. Endlich was für meinen Bauch.
Aber Elle machte sich Sorgen wegen der Pilze. Glaub mir doch, ich kenn mich aus, hier zwar nicht, aber der Pilz sieht echt essbar aus. Ganz wirklich. Aber erst, als die anderen das auch bestätigten, ließ sie mich gewähren. Ich probierte erst mal ein kleines Stück.
Schien okay zu sein, aber schmeckte scheiße. Mist. Ich biss die Zähne zusammen und ließ die anderen nicht sehen, dass ich eigentlich keinen Bock mehr auf Pilze hatte.
Aber gepflückt war gepflückt, und dann stopfte ich mir den Rest in den Mund, kaute die und schluckte sie irgendwie runter. Voll eklig.
Aber verschärft, zumindest für die anderen, hoffte ich.

Etwas später ein Aufschrei. Wir drehten uns rum und Kaitlyn war futsch. Dafür wackelte die Blumenwiese neben uns komisch, schöne große violette Blumen, bei denen ich sofort an Elle denken musste. Diesmal war es nicht Leif, der unüberlegt was unternahm, er war sogar ziemlich vernünftig. Nicht so wie River, er machte einen auf Leif und sprang einfach ins Wasser. Elle sagte mir, es wären Schlingpflanzen im Wasser, darum hielt ich Leif an den Beinen fest, damit er sich weiter nach vorne beugen konnte.
Aber River hatte eh fast alles im Griff.
Jetzt waren wir alle nicht nur nass vom Regen, sondern auch vom doofen Wasser unter den Schlingpflanzen.
Aber sie waren nicht nur schlecht. Leif hatte mir eine abgepflückt, die ich stolz Elle überreichte.
Für den Kopf und die Haare war sie wohl zu groß, aber dafür war sie ziemlich violett. Und das freute Elle, total verschärft.

Plötzlich rannte Kaitlyn einfach los. Alle anderen hinterher. Die Affenbande rast durch den Wald, aber wir sind alle von alleine kalt.
Dafür gabs da ein Haus, aus dem Rauch kam, und Rauch hieß: warm. Schon stürzte ich hinterher und zog Elle einfach mit mir mit.
Ein altes Ömerchen erwartete uns, gab uns Decken und glaubte mir nicht, was ich erzählte. Kein Wunder, wenn die anderen auch einfach irgendwas drauf los plapperten, ohne dass wir uns abgesprochen hatten, uns ne Geschichte, nen Plan erdacht hatten. Sowas blödes.
Hoffentlich dachte sie nicht zu viel drüber nach.
In der Küche, wo wir uns umschlungen von Decken aneinander kuschelten, gabs ne mega gut riechende Pastete. Eigentlich hatte es erst ausgesehen wie ein Apfelkuchen, aber da waren Innereien drin. Das war mir ne Nummer zu krass. Innereien waren nicht so mein Ding. Oder Elles, auch nicht Leifs oder Kaitlyns.
Mein Magen beschwerte sich lautstrak, vor allem weil ich River dabei zusehen musste, wie er sich über die Pastete hermachte. Ein Stück, noch ein Stück, er wollte den ganzen Scheißkuchen einfach aufessen.
Naja, verübeln konnte ich es ihm nicht, wenn das mal nen Apfelkuchen gewesen wäre, dann hätte ich locker auch einen oder zwei verdrückt. Also Apfelkuchen, und zwar ganze!
Aber obwohl ich ziemlichen Hunger hatte, ging es mir eigentlich ganz gut. Mir wurde langsam wieder warm, und Elle wollte nicht nur umarmt werden, sie wollte mit mir unter eine Decke. Hier in der Küche, direkt nebeneinander. Haut an Haut, von Decken umschlungen. Ich konnte den ganzen Tag hierbleiben und mit Elle hier rumsitzen.

Kaitlyn schien das nicht zu reichen und sie machte sich daran, die Küche zu durchforsten. Im Kühlschrank war fast alles schon abgelaufen, bis auf noch mehr Innereien. Aber da lag auch ein ordentliches Stück Fleisch, ein Steak.
Bevor ich noch wusste, wie mir geschah, war ich schon aufgesprungen, stand nackt vor dem Kühlschrank und stopfte mir nen Steak in den Mund.
Voll eklig, aber irgendwie auch gut. Um mich zu rechtfertigen redete ich irgendwas von Sushi, aber in echt war es mir unangenehm.
Nicht das rohe Fleisch, sondern dass ich es gut fand, darauf rum zu kauen.
Dann hatte Elle die erlösende Idee, um meinem Bauch etwas Gutes zu tun. Sie schnappte sich ne Pfanne, haute das Steak rein und briet mir das. Voll verschärft, Elle.
Wollte sie jetzt am liebsten dreimal hochleben lassen und danach küssen und nie wieder damit aufhören.
Hui, mir wurde ganz schwindelig, als ich ihr dabei zusah, halbnackt, nur mit einer Decke über den Schultern. Und, nein, ich hatte kein Fieber und keine Wahnvorstellungen von den Pilzen drüben. Aber es wäre ziemlich hilfreich gewesen, die nicht gegessen zu haben, sondern jetzt mit in der Pfanne zu braten, dachte ich, während ich mich auf das Fleisch freute und mich an Elle kuschelte, die es irgendwie trotzdem schaffte zu braten.
River aß noch immer die Pastete. Und Kaitlyn verdrückte sich mit Leif. Was die wohl vor hatten?

Aber irgendwas hier stimmte nicht. Die Oma war verschwunden, hatte einfach das Haus verlassen, das Telefon herausgerissen und oben saß ein Mann, der irgendeine Art stummen Anfall hatte. Kaitlyn und Leif wollten raus, mal in den anderen Häusern nachsehen. River ging nach oben, um nach Medikamenten zu suchen und Elle und ich stellten unten alles auf den Kopf.
Amerika war voll das Hindernis. Aber Elle war hier. Sollte ich das jetzt gut finden oder schlecht, also Amerika und New Orleans? So ein Mist.
DNA, Wolfsmonster und jetzt ein komisches verlassenes Haus ohne Telefon mitten in den Bayous. Irgendwas ging in Amerika ganz entschieden daneben.
Aber wir zwei waren hier gerade alleine unten.
Seize the day und so.
Also tippte ich Elle auf die Schulter, sie drehte sich zu mir um und ich schnappte sie mir. Wir hatten beide noch die Decken umgewickelt, sonst wäre es auf Dauer selbst im Haus zu kalt geworden. Mit meinen Armen zog ich sie zu mir, beugte mich zu ihr herunter und presste meine Lippen auf die ihren.
Einen Moment überlegte ich, ob ich den Mund öffnen sollte, aber dann zog ich meinen Kopf zurück, drückte sie eng an meine Brust und genoss einfach ihre Nähe.
Legte meinen Kopf auf ihrem ab. Meine rote Elle vom Mississippi.
Hab dich! Oder eher andersrum? Ach keine Ahnung.
Hauptsache wir standen hier so.

Dann rückte sie ein Stück nach hinten. Ach nein, bleib doch hier. Aber sie stellte sich auf die Zehenspitzen und gab mir ein Küsschen.
Beinahe wäre ich gegen die Decke gesprungen, und dann geradeaus übers Haus dreimal rum und hoch hinaus.
Aber danach kam es noch besser, sie fragte mich, ob wir das noch einmal versuchen wollten.
Oh, ja, ja, ja. So oft konnte ich gar nicht ja denken, so hoch konnte ich gar nicht fliegen.
Klar. Und dann pressten wir unsere Lippen erneut aufeinander. Aber dieses Mal küsste ich sie richtig, naja, halb. Aber es war trotzdem ziemlich gut.
Besser. Wie gut, behalte ich einfach für mich, dann konnte mir keiner den Moment klauen. Der gehörte nämlich nur mir und Elle, darüber muss man nicht schreiben.
Obwohl ich gerne ziemlich lange, also für immer, genau nichts gemacht hätte, musste ich daran denken, dass River oben alleine war.
Tut mir leid, Elle, aber wir konnten ihn da oben nicht so alleine lassen.
Also gingen wir nach oben und setzten uns vor den kranken Mann auf den Boden und neben River und sagten … nichts.
Betretenes Schweigen breitete sich aus, vermutlich wusste River nicht einmal, warum.

Dann kamen Leif und Kaitlyn zurück, und wieder einmal hatte er eine total verrückte Geschichte ausgegraben. Amerika, Mann, das glaubte man nicht.
Die Oma war natürlich wie vom Erdboden verschluckt. Telefone gab es nicht mehr und die Leute in den anderen Häusern waren auch platt. Genau wie alle Fahrzeuge. Wo gab es denn bitte sowas? Ich war kurz vor dem Ausflippen. Als ob der Donnerstag noch nicht genug gewesen wäre.
Also mussten wir hier weg, konnten uns nicht mal ein bisschen ausruhen, bevor wir zur Werkstatt gingen.
Schade, aber wenigstens hatten wir was im Magen und konnten uns hier auch ein paar Klamotten zusammen sammeln.
Was war hier nur los verdammt?

River blieb erstmal im Haus, wollte warten bis wir was gefunden hatten um hier abzuhauen. Kaitlyn und Leif sowie Elle und ich machten uns wieder auf um durch weitere Häuser zu schauen. Ich hatte zwar schon Schuhe von Leifs erster Erkundungstour bekommen und wir hatten uns Klamotten aus dem Kleiderschrank der Leute hier übergeworfen. Die Hose war etwas zu kurz, aber so ein offenes Hemd war irgendwie verwegen.
Zu Elle passten die Klamotten irgendwie so gar nicht, sie waren nicht schwarz und pink genug. Aber trotzdem lustig. Ob sie mal solche Sachen tragen würde, wenn sie älter wäre? Egal. Erstmal mussten wir Schuhe für alle finden, und ich wollte eine Axt haben oder ein Taschenmesser, nein besser ein richtiges Überlebensmesser. Leif sah mich komisch an, als ich ihm sagte er solle danach Ausschau halten, aber mal im ernst, besser als ein Schraubenschlüsel und draußen im Wald immer nützlich.

Elle und ich verschwanden zusammen im nächsten Haus, Kaitlyn und Leif im übernächsten. Auch hier war alles irgendwie benutzt und mittendrin wurden die Bewohner platt gemacht, lagen einfach nur noch so rum, ohne sich zu bewegen mit komischen Augen. Unten fanden wir Cowboystiefel und nen Hut, leider alles für Mädchen, sonst hätt ich mir die sofort unter den Nagel gerissen. Aber auch Elle passten die Stiefel nicht. Cowboy-Elle war definitiv cooler als Oma-Elle. Aber den Hut konnte sie aufsetzen, er war zwar weiß, aber mit einer Schere aus der Küche konnte man ein Loch reinschneiden um die Blume zu befestigen. Die mochte sie wirklich gerne, das heißt sie mochte mich wirklich gerne, was es ein wenig schwerer machte sich auf das ganze verlassene Dorf hier zu konzentrieren.
Ich meine, erst die Nummer im Krankenhaus, dann war ich ein megawolfsmonster das Menschen fraß, naja zum Glück eher zerfetzte als Fraß. Auf Menschenfleisch essen hatte ich nämlich mal voll keinen Bock. Und als ich vorhin nach dem Vollmond gefragt habe, schauen die mich alle an wie ein dutzen Trucks oder so. Also wie ein auto. Aber die haben Silber gesagt Leute, Silber! Nicht gehört? Klingelts? Nein? Nächste mal vielleicht, aber dann sind wir mal besser irgendwo im Wald und nicht an so nem Verarschungshaus.
Und jetzt waren wir hier, in einer statt, in der sich keiner bewegte, alle waren ko. Gabs bestimmt auch in irgendwelchen Filmen die ich nciht gesehen hatte. Verdammt ich musste mit Elle mehr DVDs gucken, ich war überhaupt nicht vorbereitet auf so ne scheiße hier.
Auf jeden Fall erstmal plündern, damit man was hatte und überleben konnte. Wer wusste schon wie schnell unsere WOlfsmonster-selbts so laufen konnten, wie weit wir noch laufen mussten bis wir irgendwo ankamen wo ma sich dann wirklich mal ausruhen konnte.
Während Elle mit dem Hut beschäftigt war ging ich schonmal hoch um mich dort umzusehen.
Boar man, Amerikaner. Außer den Leuten mit denen ich hier unterwegs war gingen die echt mal gar nicht. Die Frau, der das Cowboyzeug gehörte, war vielleicht ein paar Jährchen älter als ich und die lag da mit nem Kerl, der war mindestens schon fünfmal so alt. WIe eklig ist das denn? Schüttel. Ich bin ja mehr so für gleichaltrige Pärchen, zu viel Abstand war da einfach nicht gut. Ich war eher für Elle.
Schritte auf der Treppe, verdammt, ehm mit einem Rumms knallte ich die tür wieder zu. Und mit möglichst wenig rot im Gesicht versuchte ich ihr zu sagen, dass das nicht von Interesse war. Natürlich glaubte sie mri nicht, wieso auch, hätt ich auch nicht, war ja auch gelogen so halb. Aber ich wollte wirklich wirklich nicht, dass sie das sah, sonst würde sie mich vielelicht nie wieder küssen und das ging nicht. Also redete ich irgendeinen quatsch und lies sie einfach nicht rein. Nahm sie wieder mit runter.

Draußen trafen wir auf Leif und Kaitlyn und führten einen Partnertausch durch. Die Mädchen mussten weiter Schuhe suchen gehen, Leif und ich suchten Zeug das man gebrauchen konnte. Aber noch bevor wir was fanden, hörten wir Elle vor Schmerzen schreien. Wir mussten uns nichtmal ansehen, fuhren herum und stürmten in Richtung der Schreie. Elle war draußen auf der Veranda und hielt ein kleines Tentakelmonster im Arm, das einen voll ekligen Fangarm um ihren Hals geschlungen hatte.
Ich dachte kurz nach und schickte Kaitlyn dann nach drinnen um nen Messer, Feuerzeug und Alkohol zu holen, besser war das. Leif der Blödarsch schnappte sich einfach das Baby und riss es weg. Kann der nciht einmal nachdenken bevor der was macht? Natürlich riss das Monsterbaby den Hals von meiner Elle auf und da wurde die erst richtig rot. Im ersten Moment spritzt überll Blut rum. Leif wenn du meine Elle platt gemacht hast, hau ich dich kurz und klein. Für sowas brauchte man übrigens ne Axt Leif, für kleine tentakelige Monster. Hilfe man, ich will nach Hause. Amerika ging gar nicht.
Aber dann legte sich auch schon so ein ekliger blauer Schleim auf die Wunde. Ein bisschen so als ob der lebendig wäre. Kurz blickte ich zu Leif herüber und wir dachten das Gleiche. Blauer Schleim auf dem Hals von meiner Elle war nicht okay. Ganz und gar nicht. Ich zog mir mein noch immer nicht zugeknöpftes und jetzt wieder nasses Hemd aus um damit den Schleim abzuwischen. Elle wusste gar nciht wie ihr geschah und die Wunde sah ziemlich mies aus. Schon bevor ich sie das erste mal berührte begann sie wie am Spieß zu schreien und als ich dann anfing wurde es nicht besser. Leif trat hinter sie und hielt sie fest, damit ich sie von dem blauen Ekelschleim befreien konnte. Tut mir leid Elle, tut mir verdammt leid. Aber blauer Schleim der da auf deiner Wunde rumglibberte war nicht cool, wir mussten den einfach wegmachen. Für dich.

Elle war über ihre Wunde und die Behandlung mehr als unglücklich. Dann plötzlich wird sie viel größer, mit einem lauten krachen explodierte sie. Das Krachen kam von der Kleidung, die die Verwandlung einfach nciht mitmachte. Mehr als ein „Fuck“ brachten weder Leif noch ich raus, bevor die Wolfsmonstermega-Elle herumfuhr und mit ihrer Pranke nach Leif schlug. Der war zum Glück abgedüst wie ein Hundert-Meter-Lüfer zurück nach drinnen.
Mehr als beunruhigt und mit mehr als wackliger Stimme wich ich nur ein paar Meter zurück und redete dabei sanft auf Elle ein, versuchte sie zu beruhigen.
Hoffentlich mochte sie mich auch jetzt genug um kein Schaschlik aus mir zu machen.

„Mit mir kochen, weißt du noch? Nicht mich kochen“

Elle beruhigte sich ein wenig, war aber immer noch locker nen Meter größer als ich, ziemlich wolfig und ziemlich bepelzt. Wenn sie nicht so wütend ihre Zähne gefletscht hätte, hätte ich mich gerne an sie gekuschelt und den lustig braunschwarzen Fleck auf ihrem Rücken gestreichelt. So blieb ich aber lieber erstmal auf Abstand.
Hoffentlich passierte sowas niemals in der Schule oder so. Aber langsam bekam ich eine genaueere Vorstellung von dem Gendefekt, den die bei DNA wohl gemeint hatten. Stress. Hatten wir hier definitiv. Jederzeit, sowieso. Lebensgefährlich, auch aber wohl nicht für die Wolfsmonster.
Ele konnte nicht mehr sprechen, musste mich ganz auf ihre Augen, Ohren und ihr dunkles knurren verlassen. Hätt ich mal besser nen Hund gehabt, ob ich sie dann wohl verstanden hätte?

Nur Momente später klirrte es und die alte Oma kam durchs Fenster auf die Veranda geflogen. Ein Stück von ihrem Kopf fehlte und und überall spritzte Blut rum, als sie aufschlug. Ein kalter Schauer lief mir den Rücken herunter. Durch das Haus stürmte noch so ein Hammerwolf auf uns zu, das musste dann wohl Kaitlyn sein. Ich war hier, River ganz woanders und Leif versuchte gerade aus dem Weg zu hechten um nicht zwischen zwei Monstern gefangen zu sein.
Und ich stand hier und konnte den Blick nciht von der Oma lassen. Wenn man gerade den Kopf agberissen bekam, also so richtig echt jetzt und alles vollsiffte mit seinem Blut und was da sonst noch für ekliges Zeug aus ihr herauslief, dann hatte man mich gefälligst nicht mehr anzuschauen.
Aber es war auf eine so widerliche Weise faszinierend, dass ich meinen Blick nicht abwenden konnte.
Auch nicht, als sie blinzelte, mit Augenliedern wie Menschen sie gar nicht hatten. Hilfe?

„Elle? … bitte … mach das weg?“

Mehr brachte ich nciht hervor, so gefangen war ich von ihrem Anblick, wie eine Maus die eine Schlange anstarrte, hoffentlich machte es gleich nciht habs. Dann war der Kilian weg. Einfach so, in einem Scheißhaus, mitten in einem Scheißwald mitten in Scheißamerika.

Aber bei meiner Elle.
Die schnappte sich auch gleich die Oma, hob sie auf Augenhöhe und dann war Kaitlyn da. Sie hatte etwas länger gebraucht, als 3m großer WOlfsgorilla war das so eine Sache mit den Türen. Sie holte aus, schlug zu und fetzte der Oma den Kopf weg.
Für ein „Fuck“ hatte ich keine Luft mehr.
Es gab ein ziemlich ekliges Geräusch, als Elle den halt verlor und den Hals zusammenquetschte, aber trotzdem rutschte ir die Oma aus der Hand. Sie schlug mit einem absolut ekligem Geräusch auf den Boden auf.
Das werde ich niemals vergessen, irgendso eine Mischung aus nassem Reissack und was zerbrechlichem. Ein Geräusch bei dem man wusste, dass man Scheiße gebaut hatte.

Ich schaute dem Blut nach, das an mir herablief, als meine ganze Wut auf das bekackte Dorf hier aus mir herausplatzte. Nicht sehr angenehm, wenn die eigene Wut einfach rauswollte. Fühlte sich an, als ob alle Knochen gleichzeitig zerbrochen wären, alles verdrehte sich, war irgendwie falsch und dann…

War ichauch wieder so ein Wolfsbiest. alle Klamotten natürlich hin, auch die Schuhe, aber darüer ärgerte ich mich nichtmal.
Ich war wütend, einfach nur scheiße wütend. Die Oma verarschte uns, haute einfach ab, das Baby tentakelt meine Elle an und riss ihr den Hals auf und es war nicht einmal wer hier dem man dafür die Schuld geben konnte.
Leif und ich brüllten unsere Wut darüber in den Himmel. Dann sahen wir uns an.
Das Tentakelmonster war hier gewesen. Es war nur klein, aber es war geflohen.
Das würde Ärger geben.
Schnüffelt begannen wir seien Spur aufzunehmen und es durch den Garten zu verfolgen. Wo es sich auch versteckt hatte, wir würden kommen und es holen. Jetzt waren wir die Scheißmonster hier und ihr… die Opfer. Blödes WOrt, mag ich eigentlich nicht.

Mit einem Blick über dei Schulter versichere ich mich, dass alle da sind, irgendwie fehlte mir jemand.
Aber River war auch gekommen, er hatte die Schreie der Mädchen gehört, unser Büllen und war gekommen. Aber er war noch kein Wolfsmonster.
Bleib bei uns, dann passen wir auf dich au, du gehörst dazu, wollte ich sagen.
Konnte aber nur dunkel grollen. So war das also gewesen, eben.Dann nickte ich einfach mit dem Kopf hinter Leif her und setzte mich in Bewegung. Er musste rennen um mit uns Schritt zu halten, aber er hatte verstanden.

Ich versuchte zwar die Babyspur aufzunehmen, aber meine Nase war viel zu abgelenkt. Jetzt wo die nämlichso wolfsschnauzenmäßig empfindlich war, musste ich die ganze Zeit Elle riechen.
Die Roch wirklich gut. Wäre ich nicht so stinkwütend gewesen, hätte ich mich wohl auf sie geworfen und mit ihr gerangelt und gekämpft um mehr von ihr riechen zu können. Zum Anbeißen.

Elle lies sich nicht so leicht ablenken, sie führte uns zelstrebig auf einen immer beißender werdenden Gestank zu, bis wir schließlich vor einer Lagerhalle standen. Ohne groß zu überlegen wirf Elle sich dagegen und bricht das Tor auf.
Ehelle vor, noch ein Tor. Ja man, krach.

Der Gestank kam wirklich aus der Lagerhalle, von einem Haufen Fässern am hinteren Ende. in den Fässern war irgendeine eklige Scheiße, die gerade von anderen Monstern gefressen wurde.
Da standen drei Viecher und stopften sich mit abartigen Chemikalien voll, einfach so.
So wie die aussahen, mussten die einfach an der ganzen kacke Schuld sein.
Elle setzte sich langsam auf den vorne links in Bewegung. Der hatte ziemlich viele Hörner und auf seiner Schulter saß das Tentakelviech. Baby. Was auch immer. Rache für Elles Hals. Sofort stürmte ich los, galoppierte auf diese Freaks zu.
Leif und ich waren wieder einmal gleicher Meinung, auch er wollte seine üble WOlfsmonsterfrustlaune an denen da auslassen und bei dem was hier so abging geschah denen das nur recht.
Leif hielt auf den rechts zu, der hatte jede Menga kleine tentakeln und sah irgendwie stinkig aus. Blieb also nur noch der letzte ganz hinten für mich, so ein schleimschlabberiger Ekelkopf. Und das Problem irgendwie an Elle und Leif vorbei zu kommen.
Ich sprang auf ein Autodach, das etwas neben Elles Weg hier in der Halle geparkt war.
Das Metall ächtzte und es gab ne ordentliche Beule, ich schien ziemlich schwer zu sein. Es kreischte regelrecht, als die Klauen an meinen Füßen halt suchten, damit ich mich wieder abdrücken konnte.
Mit einem rumms landete ich vor Elle und stürmte auf die Fässer zu. Über die würde ich auch einfach drüberspringen und dann gab es Schleimbrei oder so.

Aber soweit kam ich gar nicht, der Hörnermann rammte mich von der Seite und schlug mir seine Wildschweinhauer voll in die Seite.
Ein stechender Schmerz durchzuckte mich und ich konnte zwischen den ganzen Chemikalien hier was Metallisches riechen. Das muste dann wohl mein Blut sein.
Das Tentakelbaby war in der zwischenzeit der Elle ins Gesicht gesprungen die mir zur Hilfe geeilt kam.
Leif hatte den Tentakelkerl erreicht und mit nur einem Prankenhieb machte er ihm den gar aus. Er hinterlies eine Riesenwunde und brachte den Typen ordentlich ins schwanken. Ganz schön zäh diese Chemikalienfressenden Mutanten, dachte ich mir, als ich das Hörnervieh biss.
Tut mir leid Elle, der hat angefangen, den kann ich nicht für dich lassen. Jetzt ist er markiert, und gleich ist er tod.
Schien Elle nicht zu stören, die war ehwieso gerade damit beschäftigt das Tentakelvieh aus ihrem Gesicht zu reißen und es platt zu machen. Dann setzte sie dem Hörnervieh zu ud verfehlte es.
Drüben bereitete Leif dem Tentakelmonster ein Ende, das dabei aber immer wieder eklige Stinkwolken ausstieß, die Kaitlyn und mir ziemlich zusetzen. Mir wurde sofort schlecht und ziemlich schwindelig.
Trotzdem lies ich mich nicht abhalten und hieb mit meinen Klauen auf den Hörnermann ein, der wieder versucht hatte mich zu beißen, aber irgendwie nicht durch mein Fell gekommen war. Diesmal erwischte ich ihn richtig gut, an der Hüfte. Seine Beine standen noch einen Moment und sackten erst zusammen, als der Oberkörper schon gegen die Wand knallte.

Ich fuhr herum, der Schmerz in meiner Seite machte mich rasend, ich wollte meinen ursprünglichen Plan fortsetzen und mich auf den vollgeschleimten Mutanten stürzen, aber irgendwie ging das gerade alles nicht mehr so gut. Statt einfach über die blöden Fässer zuspringen, lief ich voll dagegen und blieb erstmal verdattert stehen. In der Zwischenzeit rutschte Kaitlyn aust und lag vor dem Schleimmonster auf dem Boden.
Aber bevor ich mich wieder zusammen rappeln konnte um mich auf ihn zu stürzen waren Leif und River schon um ihn herum und auch Kaitlyn erhobsich wieder. Zu dritt würden sie den einen wohl in handliche Stücke reißen. Wütend darüber, dass bei mir gerade alles so schief ging, warf ich mich in einen Haufen Kisten und zerschmetterte die ein oder andere, als ich ein Wolfsgeheul in der Ferne hörte.
Der Schleimkerl war ziemlich stabil und die anderen mussten ihn förmlich in Stücke hacken, bevor er endlich liegen blieb, nicht bevor er eines der Fässer umwerfen konnte und sie alle mit Säure verbrannte.
Na toll. Verdammte Mutanten.

Ich bezog einen Posten am Scheunentor und heulte den Wölfen entgegen. Mein Geheulwar nciht so schön wie ihres, und machte auch überhaupt keinen Sinn, aber sie würden schon merken, dass wir hier waren. Elle bezog einen Posten neben mir und stimmte in mein geheul mit ein und die anderen kamen auch nach und nach aus der Lagerhalle getrottet.
Das war richtig gut gewesen, befreiend. Ich war nicht mehr halb so wütend wie eben noch und Rieb meine Flanke zufrieden an Elle. Die Bisswunde schmerzte und ich schmierte sie auch ein bisschen voll, aber das war nicht so wichtig.Jetzt war ales gut.

Leider nicht so ganz. Ich hatte dieses doofe Mistzeug von dem Tentakelspinner eingeatmet und das machte jetzt irgendeine Scheiße in mir. Och menno.
Wie Kaitlyn musste ich mich vor Schmerzen krümmen und am Boden zusammen rollen. Ich bekam nichtmal richtig mit wie scheußlich ich stank oder wie River davonstürmte um die Wölfe zu holen. Die konnten uns bestimmt helfen.
Obwohl ich wirklich ekelerregend roch, lange nicht so gut wie Elle vorhin, blieb sie bei mir. Half mir das komische Zeug, dass jetzt auf mir wuchs abzukratzen und fuhr mir mit ihren Klauen vorsichtig durch mein dunkles Fell.
Ich konnte nur grummelig Stöhnen und musste die Zähne zusammenbeißen und die Fäuste ballen, mir meine spitzen Klauen in die Handflächen bohren um nicht vor Schmerz zu winseln.
Aber ich würde hier nicht winseln. Nicht vor Elle.

Dann kamen die Wölfe an und wurden zu einem Haufen Männer. John, und noch mehr, unter anderem wohl Leifs Vater und noch ein dritter.
Um Kaitlyn kümmerten sie sich sofort, aber dann mussten sie sich erstmal mit Leif unterhalten und wundern wo wir alle herkamen.
Wollten sie testen wie lange ich da rumliegen konnte?
Was sollte der Scheiß?
Hei, ich war auch da?
Mit allerletzter Kraft sprang ich nochmal auf und brüllte wütend wie ein Gorilla, der sein Revier verteidigte oder so ähnlich.
Hätte ich wohl nicht gebraucht, der Kerl mit dem Stock, der Kaitlyn geholfen hatte, war schon unterwegs zu mir, redete irgendwas, machte was mit seinem Stock und dann ging es mir gleich viel besser. Langsam hörte ich auf zu stinken und als Elle mir das nächste mal das Pilzgeflecht aus dem Fell riss, wuchs es nicht wieder nach.
Ich schüttelte mich und warf ihr einen dankenden Blick zu.
Mann so war das gleich viel besser.

Den Menschen hier im Dorf konnte man wohl nicht mehr helfen, die würden alle mutieren oder so ähnlich darum mussten die erstmal alles platt machen hier. Und weil Collin gestorben war, der Vater von dem anderen Jungen, den wir im Wald begraben hatten. Sie waren wohl Freunde gewesen.
Ich wollte zeigen, dass wir auch zu was gut waren und man nciht nur fragen musste warum wir auf einmal da waren und so stürmte ich auch auf ein Haus zu um es ordentlich zu demolieren. Brüllend lies ich meinem Zorn freien lauf und tobte mich so richtig aus. Kaitlyn folgte mir sofort, die anderen etwas später.
Erst als nur noch Ruinen übrig waren hielten wir inne und liefen den anderen in den Wald hinterher.
Es dämmerte schon langsam, als wir dort ankamen.
Sie versuchten uns zu beruhigen und redeten auf uns ein, wie man auf nen wilden Hund einredete oder so, aber das tief ein und ausatmen half wirklich, bis wir schließlich alle wieder kleine Teenager waren.
Nackt. Warum waren die eigentlich nicht nackt? Die hatten sich doch auch verwandelt. Unfair.
Kaitlyn hatte etwas länger gebraucht, aber dafür bekam sie jetzt auch gleich das T-Shirt von Leifs Vater. Der hatte es für Leif ausgezogen, aber Leif hatte es nicht behalten sondern wie es sich gehörte an Kaitlyn weitergegeben.
Ich hate nichts zu anziehen für Elle, aber irgendwoher hatte sie die lila Wasserlilie. Ich musste grinsen.
Und dann bekam sie auch noch nen T-shirt von John.
Danke John.

Die Kerle wollten mit uns zurück zu ihrer Werkstatt, die von den Schäferwölfen, nein vermutlich von ihnen selbst bewacht worden war. Das waren bestimmt Jan und John gewesen die beiden Wölfe. Das heißt wir konnten nicht nur zu Monstern werden sondern auch zu normalen Wölfen?
Klaro hatten die ja vorhin demonstriert, ich wollte gerade fragen wie das ging, als siich alle in Bewegung setzten und einer uns erklärte wir sollten einfach loslassen, frei sen, einfach rennen.
Der hatte gut Reden, Mann. Klappte natürlich nicht, war immer noch zu kaputt von vorhin, zu beschäftigt mit dem ganzen Zeug dass ich gesehen hatte, allem was hier passiert war. River und Leif fluppten sofort in die Wolfsform und rannten davon, Kaitlyn, Elle und ich konnten irgendwie nicht.
Wir joggten und joggten und das war ziemlich anstrengend. Loslassen war sowas von nicht drin.
Aber dann schlug der Kerl mit seiner flachen Hand auf Kaitlyns T-Shirtigen Hintern, da bekam sie einen solchen Schreck, dass sie zum Wolf wurde.

Bevor er gucke konnte brachte ich ein würtendes „Nicht mit mir,“ hervor. Trotzdem holte er langsam aus.
Wennd er Elle angefasst hätte, dann hätte es was gesetzt.
Knurrend sprang ich dazwischen. Huch, was war den jetzt los, ich war zum Wolf geworden.
Elle auch.
Gerettet.
Siete an Seite rannten wir hinter den Wolfsfreunden von Leifs Vater ichtung Werkstadt, bis wir die vielen Lichter New Orleans vor uns erblickten.
Bald würden wir zu Hause sein Elle.

Das heißt du.
Abend hieß, der Samstag kam.
Der Samstag war mein letzter Tag hier, am Sonntag musste ich fliegen.

Trotz der ganzen abgefuckten Scheiße hier, trotz DNA wollte ich hierbleiben. Im verrückten Amerika, wo ich ein Wolf war und ein Dorf voller Mutanten platt gemacht hatte. Ich wollte Elle nicht alleine lassen, wollte ihr Deckel sein und mir ihr kochen, aber ich wollte mich auch von den anderen nicht trennen.
Leif und ich waren ein Superteam, River komisch aber trotzdem irgendwie sympatisch. Außerdem kannte der sich mit der Natur hier aus, da konnte ich noch was lernen und Kaitlyn war auch irgendwie witzig. In einem Moment voll die Tussi und im nächsten Moment warf sie irgendwem nen Teller vollmit Nudeln ins Gesicht oder hackter einer Monsteroma den Kopf ab.

Ganz ohne Axt.
Ich wollte auf jeden Fall in New Orleans bleiben.

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