Die Nacht der Wölfin, Teil 4

TS-Runde Montag 13.02
Erzähler: Mandavar
Spieler: Adriano, Charly, Paul, Katia, Tylor

Mittwoch, 01.06. Dreiviertelmond

Am morgen nach einer langen Nacht machen sich die jungen Garou daran gemeinsam mit Marie die Baumbrecherplakate in der Kölner Innenstadt aufzuhängen.
Selbst Paul Ansell, der merkte, dass ihm alleine im Büro irgendetwas fehlte, der einfach nicht einschlafen konnte, gesellt sich zu seinen Rudelgefährten und hilft mit.
Charly besteht darauf, dass Marie mehr Verantwortung übernimmt und eines der Plakate komplett selbst aufhängt, um sie ein Stück weit aus ihrem Dasein als Fenrismaus hervorzuholen.
Doch dann bekam Charly einen Anruf, sie dachte erst, es wäre eine MMS und stürmte in Richtung der Wohnung ihrer Eltern davon, die anderen folgten ihr mehr als verwirrt. Dann bemerkte sie, dass es sich nciht um eine MMS handelte, sondern um eine Art Life-Übertragung aus ihrem Badezimmer, in dem sich Mrs. Winters aufhielt und die es komplett mit Reif überzogen hatte.
Diese Verletzung ihrer Privatssphäre versetzte Charly ziemlich in Rage, während Mrs. Winters ihren Zorn zwar verstehen konnte, aber unter Etikette und Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer etwas deutlich anderes zu Verstehen schien. SIe hatte ein Geschenk für Charly mitgebracht, Informationen über ein Tabu im EId des Mondes, dessen schreckliche Konsequenzen nur dadurch zu Stande kamen, dass die Garou es selbst so wollten.

Dann fuhr sie das Rudel mit ihrer Limusine, die zugleich eine Kutsche war in den Königsforst, wo sich Darzels Síd, der einem Grabhügel in einem düsteren Märchenwald glich, befand.
Hie rhätten die Wölfe Gelegenheit noch einmal mit ihm zu sprechen, sollten ihn besser verstehen lernen.
Er reichte Charly die Hand uund nahm dadurch die Wölfe, welche sich gegenseitig an den Händen hielten, mit auf eine Reise in seine Erinnerungen.
Sie konnten sehen, dass er eines der ersten Sternenkinder war, die durch die dunklen weiten wanderte, konnten sehen wie er und andere seine Schwester Gaia ehrten, indem sie auf ihr lebten und gewaltige Paläste errichten, die sie zierten wie Schmuck und Edelsteine eine Frau. Sie konnten sehen, wie Darzels Volk als Götter zu den Menschen kam und ihnen Feuer, WIssen und Kunst überbrachte um die Welt mit ihnen zu teilen.
Doch die Menschen hatten nicht genug, sie wollten mehr, wollten die Welt für sich und wendeten sich gegen die Götter. Mit Waffen aus Eisen konnten sie sie vertreiben und unzählige Fey erschlagen.
Zunächst zog sich Darzel zurück, in ein abgeschiedenes Paradies, weit entfernt von allen Menschen, wo er seine Tochter pflegte. Sie war Hemera der Tag und was sie des Tags erblickte machte sie krank und lies sie dahinsiechen.
Darzel versuchte ihr zu helfen, aber was er auch tat er konnte das Leid seiner Tochter nicht mindern, denn es wurde auf Gaia verursacht, nicht hier im Traum.
So sammelte er eine Armee aus finsteren Kreaturen und zog aus mit seinen sieben Mächten, die die Gestalt schwarzer Reiter annahmen um die Menschheit zu bestrafen.
Er war die Nyx und er lehrte die Menschen sich in der Finsternis zu fürchten. Gegen seine Armee konnten sie bestehen, aber nicht gegen ihn selbst oder siene sieben Mächte.
Er drohte sie alle zu vernichten, bis schließlich sein Vater die Sylphen ausschickte um seine Mächte einzusperren.
Der König beider Höfe war nciht damit einverstanden die Menschen derart zu dezimieren und so wurden die sieben Reiter auf einer Wiese gebannt.

Darzel verzichtete darauf seinen Krieg fortzuführen und zog sich in die Finsternis zurück. Die Menschen sollten ihre Gebiete haben und den Fey die Wildnis überlassen.
Doch in den kommenden Jahrtausenden musste er mit ansehen, wie die Menschen das alte Abkommen vergaßen und sich über die ihnen gesetzten Grenzen hinwegsetzten. So lange, bis er genug hatte und beschloss zu handeln, während sein Vater fernab auf seinem Thron saß und sich nicht rührte.

Die Wölfe waren danach ziemlich aufgebracht und hatten mehr oder weniger Fragen an Darzel, bevor dieser sich in die Tiefen seines Palastes zurückzog.
Von der Kutsche wurden sie wieder vor Charlys Tür abgesetzt und hatten einen Tag Zeit das Gehörte und Gesehene zu verarbeiten bevor sie sich wieder Treffen wollten.
Aber als sie sich dann Abends um 21 Uhr bei Paul trafen, standen keine Diskussionen über Darzel an, sondern es war an der Zeit gemeinsam Jagen zu gehen.
Im Königsforst, schlugen sie Kaninchen aber auch das ein oder andere Wildschwein.
Sie fraßen sich satt an deren Fleisch und als alle volle Mägen hatte, rief Adriano eine Lune herbei um Charlys Taten anzuerkennen und sie damit vom Rang des Cliath in den Rang eines Pfleglings zu befördern.
Danach erzählte sie eine Geschichte, nur kurz dadurch unterbrochen, dass sie Paul dazu bringen musste sich auch in seine Menschenform zu verwandeln um ordentlich zuzuhören.
Als sie endete forderte sie Tylor zu einem Duell heraus, indem sie sich zunächst gar nicht so schlecht schlug, dann aber auf eine seiner Finten hereinfiel und von ihm mit einem Biss in den Nacken und dem ganzen Gewicht seiner Urshulform am Boden festgenagelt wurde.

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