Die Nacht der Wölfin, Teil 5 Überfallkommando

TS-Runde Montag 27.02
Erzähler: Mandavar
Spieler: Adriano, Charly, Ciprian, Mortima, Taylor

Donnerstag, 02.06. Dreiviertelmond

Ciprian, ein Kind Gaias, machte sich früh am morgen auf um mit der Bahn von Bonn nach Köln zu fahren, dort, das spürte er ganz sicher, befand sich der Phönix, den er so lange gesucht hatte.
Gleichzeitig kam auch Mortima, der bis jetzt nur einen Hirschgeist aber noch nie andere Garou getroffen hatte in Köln an und begann nach dem aufstellen seines Zeltes am Dom Werbung zu machen, für das mittelalterliche Spektakel mit dem er durch Deutschland zog.
Gleichzeitig fuhr das Rudel aus dem Königsforst wieder zurück in die Stadt. Taylor für bei Paul und Solariennes Wolfskindern mit, Charly und Katia, Adriano und Marie nahmen das andere Auto und wollten zuerst Charly nach Hause bringen.

Kurz bevor sie ankammen rammte ein schwarzer Van sie von der rechten Seite. Charly und Adriano wurden zerquetscht und von verbogenem Metall aufgespießt. Adriano verkraftete das ganze nicht besonders und war in den nächsten Stunden weggetreten, während seine Wunden sich nur langsam regenerierten.
Durch die Frontscheibe des anderen Autos kam eine Gestalt geflogen, ein nackter Mann mit seltsam silbriger Haut und einigen Einschusslöchern im Kopf. Er prallte an Katias Auto ab, rollte darüber hinweg und schlug auf der anderen Seite auf, zog sich dabei einige üble Schürfwunden zu. Aber eigentlich hätte er sterben müssen, wie Charly und Adriano war er aber kein Mensch und überlebte den Zusammenprall.
Er rappelte sich wieder auf, hob seine Waffe und richtete sie auf Charly die sich gerade in die Gauruform verwandelte um sich auf den Gegner zu stürzen.
Noch bevor er Abdrücken konnte, hatte sich Katia irgendwie aus dem Auto gezwängt und warf sich dazwischen.
Anstelle des riesigen Gauru wurde sie in ihrer Menschlingsgestalt durchsiebt, allerdings nicht mit Blei, es waren silberne Kugeln.
Adriano kontte sich noch immer nicht rühren, aber Charly riss sich aus dem Auto und nahm Katia in ihre Arme, wurde wieder zum Menschen und versuchte ihr Beistand zu leisten, während sie Marie anwies einen Krankenwagen zu rufen.

Zur gleichen Zeit, machte sich Taylor mit seinem neuen Auto auf, um Paul, der ihn eben zuvor zu Hause abgesetzt hatte zu besuchen, aber als er bei Paul ankam war die ganze Straße gesperrt. Ein Polizist teilte ihm mit, nachdem Taylor ihm erfolgreich vorgaukelte er und Paul wären ein Paar gewesen, das Paul eine bewaffnete Auseinandersetzung provoziert hätte und sich jetzt auf der Intensivstation befände.
Als Taylor den anderen davon berichten wollte erfuhr er von einem immer noch geistig abwesendem Adriano von dem Autounfall und anschließendem Überfall.
Sofort machte sich Taylor auf den Weg.

Noch bevor der Krankenwagen ankam, nur die Sirenen waren bereits zu hören, verstarb Katia in Charlys Armen. Charlys Schmerz wurde zu Zorn und der Zorn trieb sie an, gab ihr Kraft.
Voller Wut verwandelte sie sich in den Hishu und rannte als gewaltiger Wolf durch die Straßen Kölns, eine Kette von UNfällen hinter sich herziehend.
Sie folgte dem unverkennbarem Geruch von Blut, Blut, Metall und Schießpulver, der Geruch des Duguthim.

Sie folgte dem Duguthim bis zum Dom, wo sie eine Panik unter den Menschen auslöste.
Dort waren Ciprian und Mortimer gerade dabei sich besser kennen zu lernen, miteinander vertraut zu machen und festzustellen, dass sie keine Feinde waren.
Sie versuchten auch Charly entsprechend zu begrüßen, aber in ihrem Zorn hatte sie keine Zeit für Ciprians Umarmung, mit der er wohl jeden anderen Garou bedachte.
Von den beiden aufgehalten machte sie ihrem Zorn etwas Luft, indem sie das Fluchtfahrzeug ihres Ziels in Fetzen riss, ein Motorrad, achtlos vor dem Dom liegend.
Als Mensch öffnet sie die Türen, brauch einen Moment um die Witterung aufzunehmen und dem Mörder ihrer Freundin durch das Kirchenschiff zu den engen Treppen nach oben zu folgen.
Ciprian war bedrückt, davon, dass keiner seine Herzlichkeit annahm und blieb verdattert unten vor dem Dom sitzen, Mortimer allerdings folgte Charly nach oben und nahm schon bald den seltsamen Geruch war, den der Duguthim verströmte. Was so roch, konnte kein Freund sein.
Oben angekommen erwartete der Duguthim sie bereits und wollte gerade weitere Werwölfe auf seiner Abschussliste hinzufügen, als Charly sich auch schon mitten in der vorwärts Bewegung wieder in den Hishu verwandelte und ihm mit nur einem Biss den Pistolenarm abriss. Mortima zog das Schwert, welches er als Schausteller des Spektakels dabei hatte, aber bevor er es benutzen konnte stürzte sich der Duguthim nach hinten über das Geländer vom Dom. Mit den Worten „Dann hole ich Taylor eben beim nächsten Mal!“ verschwand er und es blieb nichts als ein roter Fleck vor dem Dom von ihm übrig.

Diesen Fleck sahen weder Taylor, Adriano noch Marie, als sie endlich am Dom ankamen und sich sofort auf den Weg nach oben machten, Marie hatte Charly dort oben gespürt und pber die Verbindung im Rudel wussten die anderen, dass es auch Charly ganz und gar nicht gut ging. Mortima kam ihnen die Treppe herunter entgegen, er wollte den Duguthim unten weiter verfolgen, aber Taylor lies ihn nciht durch und trieb ihn vor sich her nach oben.
Mortima sah ein, dass es keinen Sinn hatte mit drei derart aufgebrachten Werwölfen einen Streit vom Zaum zu brechen und ging wieder nach oben, wo Charly immer noch dem Attentäter hinterherstarrte.

Draußen konnte Ciprian beobachten wie SEK-Mannschaften und Hundefänger den Platz und Seitenstraßen nach dem Wolf absuchten, der für das Chaos verantwortlich war. Schon bald fanden sie die Leiche am Dom und begannen Systematisch die Eingänge abzuriegeln, nur Ciprian konnte sich noch hineinstehlen und nach oben gehen um die anderen zu warnen.
Sie hörten ihn nicht kommen, aber beherzigten seine Warnung und zogen sich durch die Penumbra zurück um den schwer bewaffneten Einsatzkräften zu entgehen.
Nach einem kurz angebundenem Gespräch mit Agrippina, dem Geist, der das Tor im Dom für sich beanspruchte, mussten sie feststellen, dass der Kriegsgeist der für den Angriff verantwortlich war, schon über alle Berge entkommen war und sich irgendwo in die Nahe Umbra zurückgezogen hatte, das versicherte zumindest der Phönix.

Doch bevor sie die Reise auf sich nahmen um ihn zu verfolgen und zu stellen, wollten sie erst nach ihren Rudelmitgliedern im Krankenhaus sehen.
Ciprian und Mortima begleiteten sie dorthin, warteten dann aber in der EMpfangshalle, während die anderen in die Notaufnahme gingen um nach Katia zu sehen, Paul wurde derzeit operiert.

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