Prelude: Unter dem Meer

TS-Runde Sonntag 26.02
Erzähler: Clawdeen
Spieler: Celestin

Dies ist das erste Mal, das einer meiner Romane auf Begebenheiten beruhen wird, die ich nicht durch Interviews von dritten erfuhr, sondern die ich selbst erlebt habe.
Da ich noch nicht genau weiß, wie sich diese Geschichte entwickeln wird, werde ich hiermit versuchen sie von Anfang an festzuhalten. Dann kann ich später nochmal nachlesen wie eins zum anderen führte und das ich bestimmt nicht wahnsinnig geworden bin. Außerdem möchte ich mich versichern können, dass ich an den besagten Tagen nicht unter dem EInflus von bewusstseinserweiternden Mitteln stand.
Sollte ich durch meinen Kontakt zu der Nymphe ums leben kommen, was ich dadurch zu vermeiden suche, dass ich im MOment nicht bei mir sondenr bei meiner Freundin wohne, können diese Aufzeichnungen jemand anderem dienen um eine gute Geschichte daraus zu schreiben.

Freitag, 05. März 2010
An diesem Abend nahmen die Ereignisse ihren Anfang. Wie so oft auf einer meiner Parties. Nein, keine neue Freundin, auch keine Bettgeschichte. Viel mehr ging es um meine Aquarien.
Bis 22 Uhr lief eigentlich alles ganz gut. Nach und nach hätten jetzt die letzten Gäste eintreffen müssen und dann wäre alles bereit gewesen um ein richtig guter Abend zu werden. Mariel hatte leider keine Zeit, aber das sollte wohl kein Problem werden.
Hugo Hagedorn, ein düsseldorfer Designer biomechanischer Looks für Kleidung Möbel und vieles mehr, traf mit zwei jungen und überaus ansehnlichen jungen Damen ein.
Während wir uns auf dem Weg ins Wohnzimmer befanden unterhielten wir uns über mein Haus, es schien ihm zu Gefallen und der hatte einige Vorschläge zu machen, die sich gar nicht mal so schlecht anhörten. Darüber mussten wir später nochmal sprechen. Im Beisein eines meiner Aquaristen, alleine wusste ich nciht genug über die Tiere um zu entscheiden welche Aquarien man ungefährlich miteinander verknüpfen konnte und welche nicht. Außerdem würde ich mir wohl eine seiner Begleiterinnen für heute Nacht ausborgen können.
Aber schon wenige Minuten später stand mir der Sinn gar nicht mehr nach einer jungen Frau im Bett für diese Nacht und auch nciht nach Party und das obwohl die beiden ganz ordentlich für Stimmung sorgten.

Irgend so ein unbekannter möchtegern Bildhauer war gerade damit beschäftigt andere Gäste damit zu vergraulen völlig absurde Kritik an den Aquarien zu üben. Er meinte holländische Süßwasseraquarien mit Stufenweise eingepflanzten grünen Wasserpflanzn wären jetzt in. Nicht nur, dass er die Zuhörer damit langweilte, als ich ihn zum Schweigen brachte nahm die Begleiterin eines anderen Gasts das Gespräch gleich wieder auf und meinte mir was über meine Aquarien zu erzählen.
Sie war nicht nur viel zu alt oder zumindest unvorteilhaft gekleidet, sie gehörte hier auch definitiv nicht hin.
Ich meine was bildeten sie und dieser Markus Strung sich überhaupt ein?
Das hier waren Salzwasseraquarien, das ganze Haus war so designed, dass es Poseidons Palast hätte seien können und die erzählen mir einen von Süßwasser?
Thema verfehlt. Interessiert niemanden. Raus und von der Gästeliste gestrichen. Nie wieder.

Und dann besaß er auch noch die Dreistheit mich auf seine Ausstelluung am Freitag einzuladen, wo er mir zeigen würde wie man richtig feierte, wie man einen Abend besser gestaltete als hier. Bitte?
Ich konnterte mit meinem Meeresleuchten und verzückten Geräuschen die durch die Mengen gingen, bevor er ging.
Süßwasser und Ausstellung am Arsch.

Ausnahmsweise ging ich alleine und beinahe nüchtern ins Bett, über meine Aquarien nachdenkend, oder besser darüber nachdenkend warum es die Aquarien überhaupt gab.

Samstag, 06. März 2010

Am nächsten morgen wachte ich auf, ganz alleine in meinem Bett, sowas grauenvolles. Dafür war es eigentlich viel zu groß. Lies einem viel zu viel Raum für Gedanken.
Lilly war schon da und sie hatte Kaffee gemacht und Brötchen dabei, aber selbst schon gefrühstückt. Schade.
Also frühstückte ich ganz alleine, während sie sich um meine Termine und sonstige Arbeiten in der nächsten Woche kümmerte.
Außerdem war Aquarientag, ein polnischer Arbeiter machte sich daran sie alle in Ordnung zu bringen. Er war alle paar Wochen mal da und versuchte so viel Zeit wie möglich mit Lilly rauszuschlagen. Naja Pech gehabt.
Mal abgesehen davon, dass Lilly beschäftigt war, gingen seine Fragen zu den Fischen und Lebendsteinen aber auch zu den Eiweißabschäumern erstmal mich was an. Ein paar der Geräte schienen langsam den Geist aufzugeben.
Lilly recherchierte für mich und fand heraus, dass der Pole uns nicht verschaukelte und ich entschied mich für die stabilsten Abschäumer zum Ersatz. Die anderen Modelle wären zwar günstiger gewesen, aber dann müsste man sie etwa alle 2 Jahre austauschen, viel zu stressig.

Für den Mittwoch hatte ich eine Anfrage im Eldorado aufzutreten, ihr Schamane war ausgefallen und für Donnerstag eine in XXX, etwa 300km entfernt. Was das Eldorado anging war ich zunächst skeptisch, aber eigentlich warum nicht? Man konnte auch mal seinen Horizont erweitern.
Also machte ich mich selber daran etwas mehr über Western, Coboy und Indianer zu recherchieren und ein entsprechendes Abendprogramm zu erarbeiten. Mein üblicher Auftritt wäre doch irgendwie unpassend gewesen.

Als Lilly Feierabend machte, musste sie erst noch auf einen Satz Florett mit mir antreten. Sie konnte es noch immer nicht ausstehen, aber irgendwann würde ich sie schon dazu bekommen sich etwas mehr anzustrengen und sich zu verbessern.
Nach etwa 10 Minuten hatte sie sich dann ihren Feierabend und das Wochenende mehr als redlich verdient.
Ich wünschte ihrer Mutter gute Besserung samt Karte und Geschenkkorb, denn die wollte sie besuchen gehen, weil es ihr nciht so gut ging.

Dann rief ich bei Mariel an, sie war kurz beleidigt, dass ich mich jetzt erst meldete, aber das vorgeschlagene Abendprogramm brachte sie zum Sschweigen. Gott sei dank. Auf so ein Gespräch hatte ich nach gestern wirklich keine Lust.
Wir stoppten kurz an dem Problemaquarium, welches so viel Unmut auf sich gezogen hatte und ich erzählte ihr von der Kritik, zeigte ihr Bilder auf dem Organizer, aber sie war der Ansicht, dass mein Unterseepalast besser mit Salzwasseraquarien ausstaffiert wäre.
Richtige Antwort.
Nichts anderes hatte ich von ihr erwartet. Immerhin studierte sie Kunst und kannte sich mit Design aus, und das Design dieses Hauses und der Aquarien hatte einiges an guten Ideen und vor allem Geld gekostet.

Mariel hatte eine Flasche Prosecco dabei, die wir uns gemütlich in meinem Whirlpool zu Gemüte führten. Eigentlich hatte ich gleichzeitig einen Film gucken wollen, wofür hatte man sonst einen Whirlpool im Wohnzimmer.
Naja nicht so wirklich. Das Wasser war nicht zu warm, wäre es zu warm gewesen hätte es eher träge gemacht.
Und wenn ein Mann und eine Frau Abends gemeinsam mit einer Flasche Prosecco in den Whirlpool stiegen, dann war es sicher nicht in ihrem Sinne durch die Temperatur in wohlige Starre versetzt zu werden.
Nachdem wir uns ausgiebig bewiesen hatten, wie sehr wir uns vermisst hatten, vor allem nach einem einsamen Freitag Abend zogen wir uns nach oben ins Schlafzimmer zurück.

Sonntag, 07. März 2010

Am Sonntag hatte meine Laune sich dank Mariel erheblich gebessert. So war das wach werden gleich um einiges vergnüglicher. Genau wie der ganze Tag.
Ich schrieb nicht, ich übte nicht, ich führte lediglich Mariel aus nach Berlin. Wir verbrachten den Tag im ONO SPA in Berlin, ein Tag gewidmet der Entspannung und Vitalisierung.
War für die nächste Woche sicherlich notwendig, am Montag musste ich den Geräte-Austausch in all den Aquarien ertragen und dann die zwei Vorstellung und am Freitag nochmals diesen grässlichen Bildhauer.
Mariel hatte nämlich über eine Komilitonin von ihm gheört und wollte die Gelegenheit nutzen um, was auch immer. Zu zweit würde es auf jeden Fall nicht so langeweilig werden wie alleine.

Montag, 08. März 2010

Am Montag war der Pole wieder da um die Proteinabschäumer auszutauschen. Das dauerte beinahe den ganzen Vormittag, Zeit die ich nutzte um meine Westernvorstellung weiter zu verfeinern.
Nachmittags holte ich Mariel ab, sie hatte noch was für die Uni erledigen wollen und war deswegen den Vormittag zu Hause gewesen. Gemeinsam fuhren wir ins Eldorado. Ich wollte dort nach passender Kleidung für den Mittwoch Abend schauen. Es dauerte sicherlich ein Paar Stunden. Aber als ich schon komplett eingedeckt war, legte Mariel gerade erst los. Sie war mitlerweile bei den Hüten angekommen und musste Hut um Hut ausprobieren. Ich lies mir einen Stuhl bringen und genoss die Private Modenschau.
Als es dämmerte verabschiedeten wir uns von der Westernstadt, gingen essen und dann nach Hause. Anders als befürchtet, hatte sie nicht einfach alle Hüte mitgenommen, sondern blos ein Armband. Glück gehabt. Wobei ein paar der Hüte hatten ihr ziemlich gut gestanden, vielleicht besorg ich die später nochmal.

In meinem Palast überraschte ich sie mit einem extra Zimmer für sie. Sie war so oft hier, da war das hin und her fahren um an einem Kunstprojekt zu arbeiten verschwendete Zeit. Also hatte ich Lilly einen Haufen Kunstkram besorgen lassen. Nicht nur eine Kamera und einen Laptop, auch die verschiedensten Staffeleien, Farben und Pinseln, von denen mir gleich erklärt wurde wofür man welche gebrauchen konnte und warum es gut war, dass wir auch noch die kleine Tube dort drüben dabei hatten.
Zeit ist Geld meine Liebe, Zeit ist Geld und meine wollte ich nciht damit verschwenden auf dich zu warten, wenn ich dich sehen wollte.

Wie versprochen gab es dann am Abend eine private Westernvorstellung für Mariel, etwas gekürzt, ich wollte nicht den ganzen Abend verschwenden, aber Gedanken lesen übte sich alleine recht schwierig. Darum war Mariel auch nicht das beste Opfer, da ich sie langsam schon zu gut kannte. Dies war auch der Grund, warum ich niemals mit Lilly üben konnte, wir kannten uns schon seid naja, fast so lange wie ich Celestin war.
Die Kunststücke waren ganz gut, aber an meiner Körpersprache und Sprechweise musste ich noch üben, etwas kantiger und schroffer musste alles werden, damit es besser in die Westernumgebung passte.
Oben im Schlafzimmer, während der zweiten Vorstellung, machte ich mich gleich daran ihre Verbesserungsvorshläge umzusetzen.

Dienstag, 09. März 2010

Obwohl Mariel beschlossen hatte den Rest der Woche auch hier zu bleiben, eine eventuelle Geburtstagsfeier am Donnerstag würde ausfallen und so konnte sie mich auch zu allen Vorstellungen begleiten, startete der Dienstag mehr wie der Samstagmorgen als wie der Sonntagmorgen. Nicht sehr erfreulich.
Irgendetwas stimmte mit den Proteinabschäumern nicht und die ganze untere Etage stand unter Schaum. Ziemlich nervig. Zum Glück war der Boden darauf ausgelegt, das Gläser oder Flaschen, gefüllt mit Zuckerhaltigen Flüssigkeiten darauf zu Bruch gingen sodasss kein bleibender Schaden entstand. Wäre auch zu dumm gewesen, ein Haus zu haben welches beinahe zur Hälfte aus Aquarien bestand, aber einen Wasserschaden nicht vertrug.

Ich versicherte Lilly noch kurz, was ich von der ganzen Sache hier hielt, aber das hatte sie sich sowieso denken können. Sie rief sofort beim Aquarienhandel an und bestellte den Polen wieder hierher.
Als er ankam, musste er sich erstmal ordentlich die Leviten lesen lassen, aber das bekam ich nicht mit.
Ich hatte mir ein Tablett samt Frühstück geschnappt und mich in mein Zimmer verzogen, auf das Chaos unten hatte ich keine Lust beim Frühstück.
Mariel hatte schon geduscht und sich angezogen, aber als sie das Frühstück sah, lies sie sich mit Schwung wieder im Bett nieder. Bevor es aber an Croissants, Saft und Müsli ging wurde ich als Vorspeise vernascht.
Ganz nach meinem Geschmack, diese Belohnung für das Frühstück am Bett.

Den Rest des Vormittags verbrachten wir dann im Büro. Ich stellte Mariel das Buch vor an dem ich gerade arbeitete, eine Spukgeschichte, klassisch mit Gespenstern der Verstorbenen und machte ihr den Vorschlag es doch für mich zu illustrieren.
Sie war sofort Feuer und Flamme, unterbreitete mir verschiedene Vorschläge mit Alternativen und Gegenalternativen bis Lilly uns unterbrach.
Eigentlich machte sie sich meistens rar wenn Mariel und ich uns über Bücher oder Bilder unterhielten, sie mochte Mariels Art nicht, sich für wichtiger zu nehmen als Lilly und ich wussten, dass sie war.
Völlig panisch meinte sie nur er wäre tot.
Ich lies Mariel einfach unten stehen und ging gemeinsam mit Lilly hoch um nach dme Aquarienheini zu sehen.
Er lag im Wohnzimmer völlig reglos auf dem Boden. Tot.
Na Prima.
Während Lilly die Polizei rief, machte ich ein paar Fotos und sah mir die Aquarien an, an denen er gearbeitet hatten.
Irgendwas war dort, aber ich sah nicht viel mehr als einen Schatten der sich dort versteckte.
Nicht viel später war dann die Polizei hier, sie redeten viel mit Lilly, immerhin hatte sie den Mann gefunden und ein wenig mit mir, sicherten die Spuren im Wohnzimmer und schließlich wurde die Leiche fortgeschafft.
Nachdem ich Lilly einen Tee gemacht hatte und sie dazu gebracht hatte zu trinken ging ich kurz in den Keller und sorgte dafür, dass Mariel nach Hause gehen könnte, ein Taxi hatte ich ihr schon bestellt.

Als alle aus dem Haus waren, fragte mich Lilly ob sie ein paar Überstunden machen könnte, unbezahlt. Das ganze schien sie sehr mitgenommen zu haben. Sie hätte natürlich auch einfach fragen können ob ich ihr Gesellschaft leistete oder soetwas, was sie auch gefragt hätte ich wäre natürlich für sie da gewesen.
Mich störte an der ganzen Sache eher, wie wenig mich das ganze störte. Die Fragen der Polizei gingen mir nicht aus dem Kopf. Warum hatten sie mich gefragt ob ich regelmäßig Medikamente in der Vivaapotheke bestellte? Was war mit dieser Druckerei Zinke?
Unten im Büro fanden wir während ihrer Überstunden heraus, dass es dort ebenfalls Todesfälle gegeben hatte. In der Apotheke war ein Gehilfe gestorben und in der Druckerei der Sohn des Besitzers.
Allerdings waren die anderen keine Osteuropäer, wie mein verstorbener Aquarienheini.
Faszinierend.
Was glaubten die wohl hatten die drei Morde miteinander zu tun?

Um es herauszufinden brauste ich mit dem türkisem Spyder erst zur Apotheke, Lilly auf dem Beifaherersitz. Ihr einziger Einwand war es gewesen nicht fahren zu wollen. So ein Auto hatte man nicht, um es eine Frau fahren zu lassen, naja zumindest nicht ohne, aber hier sprachen wir von Lilly.
Mein Gespräch mit der Inhaberin verlief relativ erfolglos. Sie schien meine Absicht auf den Mord, ehm Todesfall hinaus zu wollen relativ schnell zu erkennen und nicht darüber reden zu wollen. EIn andermal vielleicht, nicht im Dienst, bei einer Flasche Wein und gutem Essen.
Unverrichtetet Dinge ging es dann weiter zur Druckerei, naja nicht ganz unverrichteter Dinge. Ich hatte Irgendwelche homöopathischen Zauberkügelchen und Jaohannisbeerkraut in einem Tütchen dabei.
Ziemlich nutzlos das Zeug, außer vielleicht für eine Geschichte über einen Psseudovampir. Mal schauen, was man da noch rausholen konnte. Ein Andermal.
Zu dem Inhaber der Druckerei baute ich schneller Kontakt auf und es gelang mir ein paar Infos über seinen Sohn herauszufinden. Ich sprach ihm mein Beileid aus und verglich die Notizen im Wagen und beim Mittagessen mit Lilly mit ihren Erinnerungen an den Polen. Er hatte immerhin das ein oder andere Mal versucht was mit ihr anzufangen. Zum Glück war sie nie drauf angesprungen, sie hatte Besseres verdient. Wie der Druckerei-Junior war er ziemlich langeweilig.

Wieder in meinem Palast scherzten wir darüber, dass sie jetzt ein Buch für mich schreiben würde. Ich fand das ganze noch immer ziemlich seltsam, als mir der Schatten im Aquarium wieder einfiel. Kurz lies ich Lilly allein im Keller zurück und nahm mir nochmal das Aquarium im Wohnzimmer vor.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, dass ich seid über einer Woche keine Drogen außer ein bisschen Alkohol und Nicotin zu mir genommen hatte. Keine.

Völlig nüchtern, aber wohlgenährt, im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte sag ich also eine etwa 5cm große nackte Asiatin mit langen dunkelbraunen Haaren in meinem Aquarium.
Als sie bemerkte, dass ich sie beobachtete, setzte sie sich anders hin, so dass ich sie besser sehen konnte, als ob sie für mich posierte. Verrückt.
Nicht, dass ich etwas gegen nackte, nasse Frauen in meinem Haus gehabt hätte, in der Regel genoss ich sie eher, als mich an ihnen zu stören, aber diese war dann doch irgendwie zu klein. Und vermutlich ein bisschen zu mordlustig.
Ich wollte Kontakt aufnehmen, winkte ihr zu aber das verschreckte sie und schwupps war sie fortgeschwommkrabbelt.
Immerhin hatte ich ein Foto.

Mit dem konnte ich Lilly überzeugen, dass ich nicht verrückt war, als ich ihr auftrug entsprechendes zu recherchieren, während ich selbst mich auf in den nächsten Elektrohandel machte. Ich kaufte eine ordentliche Kamera mit entsprechender Macrofunktion, die ic vor dem Aquarium aufbaute.
Unter äußerster Vorsicht schrieb ich der kleinen Frau eine Nachricht und lies den Zettel samt Bleistiftbruchstück ins Aquarium fallen, gezeigt hatte sie sich noch immer nicht noch einmal.

Den Rest des Tages verbrachte ich gemeinsam mit Lilly vor dem Computer und machte mich schlau übe Nymphen und entsprechende Phänomene. Dann fuhr ich Lilly nach Hause und mit einer Flasche Absinth und kunstvollem Löffel gleich weiter zu Mariel. Das Wissenschaftler weder die euphorisierende noch die aphrodisierende Wirkung bestätigt hatten kümmerte weder sie noch mich, als wir die Erlebnisse des Tages, aber auch die Flüssigkeit auf angemessene Art und Weise verarbeiteten.

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