GMDW: Die Spinne von Suomenlinna

TS-Runde Donnerstag 23.02.12
Erzähler: Clawdeen
Spieler: Lenja, Melekh, Samu

Sonntag, 30.10.2011

Die beiden brauchten einen Moment um sich zu sammeln nachdem ich sie noch einmal nach ihren Beschreibungen fragte und ausdrücklich erwähnte sie sollen Versuchen Deutung, Interpretation zu unterlassen und nur Fakten beschreiben. Aber sie gaben sich Mühe, ohne von mir die Erklärung mit dem Blumenerdemann abzuverlangen.
Ich fragte Joana ob man ihren Schutzkreis betreten durfte und sie bejate. Allerdings durfte nur einer hinein und auch nicht lange.
Verdammt, ich hatte eigentlich Amani die Tonika geben wollen, damit sie auch etwas zu tun hatte, aber sie konnte nicht mit ihrem Ba heilen. Also musste ich hinein, konnte sie nicht ihren Kindern nähern bringen.
Überall war das Isfet drin heute, verflucht nochmal.

Ich stärkte Lara durch meine Berührung und rieb zwei ihrer Freundinnnen mit den Salben ein um ihnen die Kraft zu geben länger durchuhalten. Außerdem hatten wir Joanas Vorrat an Papier, Streichhölzern und Feuerzeugen wieder aufgefrischt. Lara dankte mir mit einem kurzen flüstern. Sie sagte etwas von einer Spinne auf der Insel, die einen Ring hatte.
Auch Lenja war der Auffassung, dass das Isfet welches die Kinder bedrohte von dort kam, also brachen wir so schnell wir konnten nach Suomenlinna auf.

Die Insel war aus irgendwelchen Gründen gesperrt, also konnten wir keinen offiziellen Verkehrsweg dorthin nehmen und da es schon spät war, konnten wir auch bei keinem privatem Verleih ein Boot ausleihen.
Es blieb uns ncihts anderes übrig, als eines auszuleihen, ohne dafür zu bezahlen.
Lenja versuchte eines der schnelleren kurzuschließen, aber sie war nciht sehr erfolgreich.
Nach dem zweiten oder dritten erfolglosen Versuch ging ich zurück zu dem kleinen Häusschen neben dem Zaun über den Lenja und ich gerade so eben hatten klettern können nd den Samu beinahe im Vorbeigehen genommen hatte.
Eine dicke Kette versperrte mir den Weg hinein, aber davon wollte ich mich heute Abend nicht aufhalten lassen. Wir mussten so schnell wie möglich fertig werden, keine Ahnung wie lange die Kinder noch durchhielten.

Als ich mit einem Haufen Schlüssel wieder zum Boot kam, hatte Lenja es gerade doch noch geschafft das Boot zu knacken und es zu starten. Sie übernahm das Steuer und lenkte uns zum Hauptpier der kleinen Inselgruppe. Zu unserer linken erstreckten sich zwei größere Inseln und zu unserer rechten ein oder zwei kleinere. Um mit System vorzugehen wollten wir uns eigentlich an die rechten zuerst machen, aber kaum hatten wir einen Fuß auf die Insel gesetzt spürrten Lenja und ich ganz deutlich einen gewaltigen Sog in den Süden auf die größeren der beiden Inseln.
Wir sahen uns nur kurz an und beschlossen diesem Sog zu folgen. Vorbei an einigen größeren Häusergruppen gingen wir bis fast auf die südliche Insel als wir noch etwas anderesbemerkten, eine andere Präsenz.

Aber sie kam nicht aus dem seltsamen Haus mit den aufgemalten Fenstern sondern von irgendwo dahinter. Das merkten wir allerdings erst, als Samu und ich uns schon durch die Tür hineingezwungen hatten. Zum Glück gab es auf der anderen Seite auch eine Tür. Sie führte uns in einen kleinen Hinterhof, von dem aus man ein anderes Haus betreten konnte, aus dem die merkwürdige Präsenz stammte. Außerdem war es mit einem großen Spinnennetz verziert, ich hatte ein echtes Riesenspinnennetz erwartet oder so, aber es war aus Stoff, für eine Stofftierspinne.

Hier musste es seien, also fing ich an nach der Spinne zu rufen, wie dumm von mir. Dann lies ich Lenja nach der Spinne rufen und stieg gleich mit ein: „Helmehecki!“ hörte sich irgendwie komisch an und die Stoffspinne rührte sich kein Stück.
Dafür öffnete sich aber die Tür zum zweiten Haus wie von Geisterhand. Vorsichtig traten wir ein, in ein irgendwie seltsam aber gemütlich aussehendes Haus.
Schon der Hof hatte einen vermischten Eindruck hinterlassen.
Alles, die ganze Insel, lag verlassen da, wie eine Gespensterstadt und dort in dieser kleinen Insel gab es noch einige gut gepflegte Blumenkästen. Überaus seltsam, aber irgendwie passend für eine Bekannte von Lara.
Drinnen gab es erstmal zwei Türen, eine mit einem Becherglas darauf, die andere mit Katzen.

Bei der einen sollte es sich um ein Labor handeln, bei der anderen um eine Teestube, wir entschieden uns natürlich für die mit den Katzen. Immerhin hatte ich Bastet mein ganzes erstes Leben lang hoch gehalten und in einem ihrer Tempel am Ende den Tod gefunden, als meine Arbeit getan war.
Ich hielt die Katzen für ein gutes Zeichen, vor allem als uns eine ältere Frau die Tür öffnete und im Raum hiinter ihr mehrere Katzen herumspielten.
Die alte Frau war natürlich auch so ein Geisterwesen wie Lara.

Eigentlich wollte ich ihr nciht vertrauen, wollte ihr nicht offenbaren worum es ging. Sie lebte noch hier auf der Insel, nachdem alle anderen sie schon verlassen hatten. Sie lebte mit dem Isfet, also musste sie einen nicht unbeträchtlichen Teil davon im Herzen tragen. War sie ein Ifrit, ein Apepnu?
Mein Vertrauen in Lara endete hier definitiv.
Aber ich hatte keine Zeit.
Tick, tick, tack, das ist die schwindende Zeit des Lebens unserer Kinder.

Die Spinnenfrau wollte erstmal einen Tee trinken, aber dafür hatten wir nun wirklich keien Zeit, nicht bevor wir das Isfet aus der Stadt vertrieben hatten. Hastig erklärte ich ihr weswegen wir hier waren, das wir irgendwas mit einem Ring machen sollte.
Beim ersten mal konnte sie mir nciht folgen, also musste ich alles nochmal in langsam erklären.
Bei Osiris, komm klar du dämlicher Geist.
Sie hatte den Ring, aber Lara schuldete ihr noch was, deswegen würde sie ihn nicht rausgeben.
Ich wollte schon den Mund aufmachen ihr einen Dienst anbieten so funktionierte das bei Geistern, als sie dies von selber vorschlug. Konnte also doch ein bisschen denken.
Leider kannte sie sich auch sonst ganz gut aus, der Ring würde uns nur Zeit erkaufen, aber nicht das Problem lösen.
Bei Anubis, was denn noch?
Ich wollte doch nur nach Hause, aber dazu musste man erstmal ein zu Hause haben und das musste man sich dieser Tage offenbar schwer erkämpfen.

Es gab noch irgendeinen Goblin, der das Isfet herbeirief und es auf die Stadt loslies, aber er war nciht alleine.
Er arbeitete zusammen mit irgendeinem seltsamen Pärchen aus den Tiefen der Duat, die schon eine ganze Armee von Apepnu hier auf die Insel gebracht hatten.
Na das konnte ja was werden.

Unsere Aufgabe sollte es sein, die Spinne, das Baby des alten Geists aus der Gefangenschaft bei den Boggarts die dem Goblin dienten zu retten. Von diesen Geisterarten hatte ich noch nciht so wirklich gehört, das würde ich später nochmal recherchieren müssen.
Dazu gab sie uns einen Beutel voller Nüsse gefüllt mit Blut und jedem einen Dolch. Um was es sich bei den Gegenständen handelte und das die Spinne wirklich groß war, konnten wir allerdings erst sehen, nachdem wir ein ziemlich abscheuliches Elixier getrunken hatten. Dafür offenbarte es uns die „wahre“ Gestalt der geisterhaften Dinge mit denen wir es zu tun hatten.
Die alte Frau, schien in ihrem Geisterich noch wesentlich älter und abgemergelter als sowieso schon, kein sehr hübscher Geist.

Lenja machte ein ziemliches Theate rum das Elixier und wollte es einfach nicht trinken. Lenja verdammt, wir sind hier nicht zum Spaß, es ging verflucht nochmal um Leben und nicht nur um eines davon.
Hau rein.
Tat sie dann auch, aber dann erbrach sie das ganze auf den Boden, wo die Katzen sofort begannen es aufzulecken. Nicht sehr Bastetgetreu.
Für einen weiteren Versuch hatten wir keine Zeit, wir mussten endlich los. Lenja musste sich auf unsere SIcht auf unsere Worte verlassen und das war ihr wohl um einiges lieber als noch mehr verdorbenes Zeug zu trinken.
Ich würde jeden Scheiß den es auf dieser verseuchten Welt gab trinken, wenn ich dadurch die Kinder in Sicherheit bringen und Amani glücklich machen konnte.

Jetzt ging es in Richtung des Sogs, zu seinem Ursprung.
Ich fackelte nicht lange konzentrierte mich und fand unter den alten Kaserneneingängen oder was auch immer das hier sein sollte schon bald den, hinter dem sich weitere Geister befinden mussten.
Mit gezogenen Messern gingen wir darauf zu, aber bevor wir eintreten konnten wurden wir von den Boggarts angegriffen, scheußlichen kleinen Gestalten. Mini-Apepnu.
Aber dadurch nciht weniger gefährlich. Einer Schlitze mir mit einem Kurzschwert den Oberschenkel auf und ich verlor ziemlich viel Blut, konnte kaum noch stehen.
Der andere versuchte mich zu beißen, schaffte es aber nicht und stieg dann auf Samu um. Als ob er da mehr Glück haben würde.
Lenja Begriff den ernst der Lage und machte ihrerseits ernst, dank ihrer Vorarbeit konnte ich mit einem Dolchwurf den mit dem Schwert ausschalten, der vor ihr floh.
Samu allerdings spielte da mit dem rum der immer wieder versuchte ihn zu beißen. Verdammt nochmal, deine Kinder, mach schon ernst, schlitz ihn endlich auf. Auf einen Apepnu mehr oder weniger kam es nicht an. Milde und Nachsicht gegenüber einer solchen Kreatur hatte ncihts mit Ma’at zu tun es war dumm und Zeitverschwendung.

Als unsere Gegner endlich gefallen waren sollte Samu tiefer in das Gemäuer eindringen, ich würde verletzt wie ich war draußen warten und Lenja blieb bei mir um nach mir zu sehen. Irgendetwas versuchte immer wieder uns zu lähmen und das mussten wir ausschalten.
Bevor wir wie Lenja minutenlang ausgeknockt wurden.
Drinnen gab es wohl einen gewaltigen Hund, um mit dem fertig zu werden brauchte Samu nicht nur das Kurzschwert sondern auch Lenjas Hilfe.

Trotzdem zerfetzte der Hund ihm völlig das Bein, Isis sei dank, hatte er vorher das Gatter der Spinne geöffnet, sodass die sich um den Hund kümmern konnte, der uns sonst sicherlich alle in die Lande des Westens getrieben hätte. Hatte Samu den ernst der Lage noch immer nicht begriffen oder war der Apepnu einfach zu stark?

Lenja rannte mit den Spinnenleckerlies und einem für sie gewaltigen Schatten in Richtung Mamaspinne davon, während ich versuchte Samu in dieser Welt zu halten.
Leider hatte ich alle Mittel die meine neue Existenz mir dafür zur Verfügung stellte schon für die Geistermädchen aufgewendet, sodass mir jetzt nichts weiter als erste Hilfe blieb, verdammt.
Eine Ewigkeit später kam erst die Spinnenfrau und dann Lenja wieder. Samu war mehr tot als lebendig und ich hatte nichts dagegen tun können, dass er uns verlies uund in den Westen ging.
Zum Glück war die Spinnenfrau eiine ALchemistin wie ich und hatte ein Tonikum dabei, welches seine Kat notdürftig reparierte, sodass sie seinen restlichen Bestandteile noch etwas länger als Hülle in dieser Welt dienen konnte.

Mit einem Zauber zur Levitation brachte sie Samu heim in das Spinnen Haus, aber ihre Kraft war erschöpft. Es gelang ihr nciht mich auch in vollem Umfang zu verzaubern, sodass ich langsamer, gestützt von Lenja zurückgehen musste.
Dabei versäumte ich dem kleinen beißenden Apepnu die Kehle durchzuschneiden. So viel zur Nachsicht. Mal schauen was er noch anrichten würde, bevor wir alles geregelt hatten, falls wir das überhaupt irgendwie hinbekämen.

Zurück in der Wohnung bei den Katzen legten wir erstmal eine kleine Verschnaufpause ein und berutschlugen was als nächstes zu tun war.
Der Goblin befand sich in einem Uboot or der Insel. Wie sollten wir da nur herunterkommen? Dafür fehlten mir zumindest die passenden Amulette oder Taucherausrüstung und ich glaubte nicht, dass die anderen besser bestückt waren. Geld war auch kaum noch was übrig.
Aber der Goblin sollte nicht unser Primärziel werden, sondern dieses seltsame Pärchen.
Wir waren ja schon wirklich gut mit den kleinen Apepnu klar gekommen und jetzt sollten wir vielleicht richtige, ausgewachsene Ifrite angehen? Ich sah mich schon gen Westen gehen.
Auch die etwa zwei dutzend weiteren Appnu die hier noch irgendwo herumstrolchen sollten, machten mir keinen Mut.
Wir waren mit zweien von denen nicht fertig geworden?

Wir mussten schwerere Geschütze auffahren, aber ich kannte keine, hatte keine und wusste keinen Rat.
Aber was war mit Voskow? Er lebte immerhin auch hier.

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