Das Jahr des Greifen, Teil 3

Am Nachmittag kamen sie in Greifenfurt an und konnten nach kurzer Verhandlung mit den Stadtwachen passieren. Valoran bestach sie mit einigen Zähnen die er vom letzten Orkboss den sie unterwegs getroffen hatten geschenkt bekommen hatte und so verzichteten die Wachen darauf Aerandir, Darag, Siria und Sartassa geneuer zu inspizieren.
Mit dem Wagen ging es durch die Stadt, bis sie schließlich den Hafen erreichten, von dem aus man einen guten Blick auf die mächtige Garnision hatte. Unterwegs hatten sie schon versucht mit dem ein oder anderen Bürger der Stadt zu reden, aber ob der Sklavenhändler-Verkleidung waren diese mehr als unwillig gewesen Informationen auszutauschen.
Erst in einer Gaststätte am Hafen hatte Arlin Erfolg und bekam den Weg zum Fuchsbau beschrieben.
Das berüchtigte Bordell in der Stadtmauer der Altstadts lag genau auf der gegenüberliegenden Seite der Altstadt, wären sie zu Beginn in die andere Richtung abgebogen, hätten sie den Fuchsbau von selbst gefunden.

Im Fuchsbau holte die junge Schankmaid schnell ihren Arbeitgeber Lancorian, einen Illusionisten herbei. Er teilte Arlin mit, dass sie Marcian in der kommenden Nacht treffen könnten, nachdem die Orkbosse den Fuchsbau verlassen hätten.
Außerdem kaufte er die „Sklaven“ damit diese sich frei bewegen könnten und auch Arlin und Valoran die als Sklavenhändler posierten wieder etwas mehr Freiraum hatten.

Am Abend hatten sie dann Gelegenheit die Bosse der übrig gebliebenen Besatzungstruppen kennenzulernen. Es waren 5 an der Zahl und unter jedem dienten zehn Orkkrieger. Der Rest der Besatzungsarmee war derzeit im Umland unterwegs um Steuern einzutreiben. Einer der Bosse hätte fünf Schweine gezahlt um Siria, die sich als Mitarbeiterin ausgegeben hatte, für eine Nacht zu bekommen. Doch sie verwehrte sich mehr als erbost. In den daraus folgenden Gesprächen konnte Darag sich allerdings besser mit ihnen vertraut machen.

In den nächsten Tagen bereiteten sie die Stadt auf einen Aufstand vor. Sie nahmen Kontakt mit den Widerstandskämpfern in der Stadt auf und konnten Darag den Schmied und Zerwas den Henker dazu überreden an verschiedenen Stellen der Stadt loszuschlagen um die Garnision zurückzuerobern und zu verhindern, dass die Orks die Armee per Botentier oder Magie benachrichtigten, dass die Stadt in Gefahr war. Gleichzeitig sollten die Freischärler die sich irgendwo im Umland aufhielten die Tore angreifen, für die Kontaktaufnahme zu den Freischärlern war Sartassa zuständig, als elfische Waldläuferin sollte sie keine Probleme haben die Menschen aufzuspüren.

Schließlich war es soweit. Die Widerstandskämpfer und Freischärler schlugen los, als die Nacht sich bereits über die Stadt gelegt hatte. Die Hauptleute der Orks waren wie jeden Abend im Fuchsbau und Valoran stürmte in voller Montur in den Schankraum um es mit ihnen aufzunehmen.
Während dessen wirkte Lancorian Zauber, die verhindern sollten, dass einer der Orkbosse aus dem Schankraum entkam, oder der Schlachtenlärm nach draußen drang. In den ersten Sekunden sah es so aus, als hätte Valoran sich mit den Orkbossen die sofort in Blutrausch verfielen übernommen, aber nachdem er mit Darags Infusionen die erste Angriffswelle überstanden hatte und sich an die Wilde Kampfart der Orkbosse gewöhnt hatte, hatten sie keine Chance mehr gegen ihn.
Einige Lieder, gezielte Rapierstiche, Armbrustbolzen, Schwerthiebe und vor allem einen Gewittersturm mitten im Schankraum später lagen die Feinde der Helden im eigenen Blut.

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