Buch II, Akt I: Gäste, Dürre & Morde

Tisch-Runde Freitag 10.02.12
Erzähler: Clawdeen
Spieler: Adonai (Salubri-Krieger), Melissa (Tzimisce), Durga (Ravnos), Svetlaa (Tzimisce Koldun), Viktor (Lasombra)

10 Jahre nun ist es her, seit wir nach Kronstadt zurückkehrten und unsere Tochter Aurelia die Burg übernahm.
10 Jahre nun ist es her, seit wir Durga schenkten, was wir nicht verstehen konnten.
10 Jahre in denen wir sie nicht nur zu den Ritualen ihres Zirkels sahen.
Wir waren wieder Seneschall und erfüllten unsere Aufgaben mit größter Sorgfalt, auch wenn es ihr immer wieder Freude bereitete unser Amt zu übergehen.
Es war nicht wichtig.
Wir sind nicht hier um vergängliche Macht auszuüben.
Eines Tages würden wir uns einer dunklen Flut gleich erheben und unvergänglich sein.
Doch jetzt waren wir in Kronstadt. Wieder einmal. Doch nicht, weil wir nicht genau wussten wohin, weil wir nicht genau wussten, was die Zeit für uns bereit hielt.
Wir waren hier wegen dieser einen Nacht, die so vieles verändert hatte.
Wir waren hier wegen so vielen Nächten in denen wir uns verändert hatten und doch gleich geblieben waren.
Da war dieses Gefühl, lange vergessen, aufgetaucht nach unserem langen Schlaf und unseren Träumen.
Ob sie es uns eingeflößt hatte um uns zu unterwerfen?
Es war uns egal, so lange wir es ein weiteres Mal spüren konnten.
Wir waren süchtig danach, wie wir süchtig waren nach dem von Fleischeslust erfülltem Blut der Sethskinder.
Nichts war süßer als die Qualen uns das eine was wir begehrten vorzuenthalten. Außer sie schlussendlich zu erkennen.
Nichts war süßer als ihr Blut.
Dabei war sie nicht Melissidae.

10 Jahre vergingen und Viktor kehrte wieder einmal von einer seiner Reisen zurück.
Was trieb ihn nur immer in den Osten?
Es gab dort nichts von Wert. Zukünftige Drohnen gab es auch hier genug.
Wie hatten wir es gehasst, als er das letzte Mal fortgegangen war, wie hatte unser Blut danach geschriehen in seiner Nähe zu sein, sich um ihn zu kümmern.
Diesmal wünschten wir er wäre fort geblieben.
Er brachte Erinnerungen an vergangen Zeiten mit.
Aber wir hatten die Vergangenheit hinter uns gelassen. Sorin war nichts mehr und der Groll auf unsere Schwester unwichtig.
Wir hatten sogar mit ihr kooperiert um uns Fagerasuli zu bemächtigen. Hatten ihr danach geholfen ebenfalls einen Voivoden zu verschlingen.
Wir konnten uns noch an ihre ungläubigen Blicke erinnern, als sie unseren Verrat erkannten.
Konnten uns an die Jahrzehnte der Folter erinnern, keine Nacht wie die andere.
Es war lästig sich zusätzlich um seine Pflichten iin Kronstadt zu kümmern, ohne die Dinge nach unserem Gutdünken regeln zu können.
Es war lästig sich mit Jaris auseinanderzusetzen.
Aber der Kainit hatte keine Visionen. Eines Nachts würden wir alles sein, und er noch immer alleine.
Dann würden wir ihn Durga zum Fraß vorwerfen, sie schien einen besonderen Hass auf die Ventrue zu verspüren, seit Constantine und Nova.

Außerdem brachte er Gäste mit, wollte ihnen das Gastrecht in der Stadt gewähren.
Gäste die er im fernen Osten, aufgelesen hatte, wie die Erinnerungen die niemand benötigte.
Drei dunkelhäutige Vampire in seltsamer Kleidung, die eine Seltsame Sprache sprachen und sich noch seltsamer benahmen.
Wie konnte er sie mitbringen und ihnen Gastrecht gewähren, wo er selbst ständig fort war und wir jede Nacht auf der Hut sein mussten, auf der Hut vor den Assamiten die aus dem Osten kamen um unser Blut zu stehlen
Um unseren Schwarm hinab in das CHaos stürzen zu lassen.
Wie konnte er?
Es war gut, dass er nicht Seneschall war, gut dass wir kein Rudel mehr waren.
Tag und Nacht ließen wir die Fremden nicht aus den Augen, beobachteten sie durch die Augen unserer Drohnen.
Tag und nacht folgten wir dem Brujah Salem und den zwei Kainitinen die er schützte. Rasu, einer kleinen Ishtari, einer munteren Kainitin die sich hauptsächlich in gold und gelb gewandete.
Auch ihre düster dreinblickende, stämmigere Gefährtin Marian, eine Laibon, wurde von uns beobachtet.
Wir hatten nie von ihrem Blut gehört, aber niemand hatte von unserem Blut gehört, oder von den Eclairé.
Wir lebten in einer Zeit großer Veränderungen des Blutes, es war unwichtig wie man sich nannte.
Interessanter war, dass die anderen berichteten, dass auch die Kainiten aus fernsten Ländern an unser aller Stammvater, Kain den Brudermörder glaubten.
Würden wir ihn verehren, statt der dunklen Mutter, würden wir Jeans Idol verehren, hätten wir dann Pläne geschmiedet um unsere Schwester zu verschlingen?

Nachdem wir in einer Versammlung des Ahnenrats die Dürre erörtert hatten und Pläne besprochen hatten um die Felder durch Gräben, mit dem Fluss verbunden, zu bewässern, unterbreiteten wir den anderen den Vorschlag mehr Ordnung in das Chaos der Sethskinder Kronstadts zu bringen. Aber Viktor lehnte unsere Vorschläge entschieden ab.
Warte nur ab. Unsere Geduld war unendlich. Eines Tages, würdes du auf Reisen gehen und wir würden hier sein.
Wenn du dann ein oder zwei Generationen später wiederkämest, wäre alles bereits strukturiert, perfektioniert.
Von uns erdacht, von Svetlana berechnet, von Drohnen, Geld und Verlockung durchgeführt.

Maximilian berichtete uns von einigen Leichen in den Slums, die ihn beunruhigten.
Es waren zwei arme Fleischwürmer, ein Schmied und eine Dirne.
Niemand wichtiges, aber Durga kannte sie und sie war wohl recht beliebt gewesen.
Man hatte ihr die Kehle aufgeschnitten und ihn erdrosselt.
Nichts besonderes, es gab auch keine Gifte in ihnen, nur einen Hauch von Krankheit in ihrem Leib.
Wie gerne hätten wir sie in Stücke gerissen, unser Verlangen an ihnen gestillt, das eine Verlangen, das Durga nur unzureichend befriedigen konnte.
Taten nur im Geist vollbracht zählten nicht, sie waren nicht wahr, nur ein Traum.
Aber Durga verstand den Unterschied nicht.
Trotzdem hielten wir uns weiter an die Stille des Blutes und die Regeln niemanden zu verschlingen.
WIr wollten weder die Aufmerksamkeit der Kirche, die sich dank Magdalena nciht besonders genau umsah, noch die des Pfählers auf unsere Stadt lenken.
Der Pfähler. Eine neue Idee. Wir mussten mit Durga darüber sprechen.

Nachdem also die Untersuchung der Tatorte und auch der Leichen nichts weiter ergeben hatte, und Svetlana damit prahlte dass sie essen konnte, wollten wir die Sache eigentlich ruhen lassen.
Aber Maximilian war besorgt und so versicherten wir ihm, dass wir uns trotzdem weiter umsehen würden um auf die Sethskinder in seinem Gebiet zu achten.
Ja Svetlana, wir hatten gesehen, wie du uns demonstrieren musstest, das wir selbst wenn wir unseren Männchen den Kopf hätten abreißen dürfen nicht wie du waren und sie nicht hätten verspeisen können.
Ein weiterer Grund warum wir die Stille des Blutes achteten. Was brachte es schon den Kopf abzureißen ohne ihn zu verspeisen?
Es war ihre Vergeltung dafür, dass sie unsere Besorgnis um Durga lindern musste, dass wir uns erneut entwickelt hatten und diese Entwicklung nicht mit ihr teilten?
Glaubest du wirklich wir würden dich verwandeln, dir Perfektion schenken, nachdem du sie zwei Wochen hattest? Wir wussten nicht, was du ihr geben konntest, aber du wusstest mehr über die dunkle Mutter als wir. Noch etwas, was euch verband, glaubtest du wirklich, da würden wir noch mehr Aufmerksamkeit auf dich lenken? Nein Svetlana.

Und dieser Adonai erst.
Er hatte ihr dieses seltsame Kleidungsstück geschenkt.
Er hatte die Worte nicht sehr klug gewählt und so bat sie uns darum sein Geschenk näher zu untersuchen.
Es war ein wichtiges Gewand für ihn gewesen, er hatte sich Jahrhunderte darum gekümmert, es hatte seiner, war es Liebe?, gehört, seinem Sorin. Und jetzt wollte er das Durga es hatte.
Wir überlegten ob wir es ihr berichten sollten, oder etwas anderes erdenken.
Aber wenn die Lüge herauskäme, ständig umschwärmte er sie, dann würde es nicht für uns sprechen.
Sie war unsere Blume, egal welche Schätze er ihr schenkte.
Und wenn sie sich ihm zuwand, wie eine Sonnenblume der Sonne, sich seinem roten Schein zuwand, dann würden wir ihn zerquetschen.
Zerquetschen wie wir Fagarasuli zerquetscht hatten.
Szlachta schliefen nicht und nicht mehr lange und unser Drache würde sich erheben.
Der Drache könnte die Sonne jederzeit verschlingen, wenn sie hoch am Himmel hing und wir alle schliefen.
Stehle nicht unsere Blume.

Es wäre schade um ihn, er war ein guter Stachel, ohne den wir nicht noch in dieser Nacht gemerkt hätten, dass man sich erdreistet hatte die Hauptmänner unserer Truppen zu enthaupten.
Das war etwas anderes als Sethskinder in den Slums zu schlachten.
Wir hatten schon seine Vorgänger bezirzt, das Militär gemeinsam mit Reynaud unter unsere Kontrolle gebracht und jemand brachte diese Kontrolle einfach um.
Wie konnte, wer auch immer es gewesen war es wagen? Wusste er nicht, dass Vergeltung folgen würde? Dass er mit seinem Leben für unseren Besitz zahlen müsste, weil er sich nicht an die Spielregeln gehalten hatte?

In der folgenden Nacht tauchten zwölf weitere Leichen auf. Einige wiesen Kehlenschnitte auf anderen war durch die Handgelnke das Blut geraubt worden.
Wollte da jemand verbergen, dass er ein Vampir war, das Blut und ihre Leben gegen unser Verbot durch ihre Hände rauben?
Oder war es vielleicht gar kein Vampir? War es etwas anderes?
Wir beobachteten die Tatorte und sahen drei Personen immer wieder, an den verschiedenen Orten.
Einen ungeplfegten zotteligen Mann an den Leichen mit aufgeschlitzer Kehle.
Ein junges Mädchen und einen Jüngling, der oftmals einen Alkoholisierten Eindruck machte, an den blutleeren Leichen. Wart ihr die Mörder? Warum habt ihr das Blut gestohlen? Was wollt ihr damit?

Außerdem erfuhren wir von unserer Drohne, dass der Mann, den Rasu aus der Stadt begleitet hatte, nicht mit ihr wiederkehrte.
Genug war genug. Die anderen glaubten, diese drei hätten auch die Mörder sein können, täuschten unseren Verstand wie ein Nosferatu oder Jean es getan hätten.
Sie vergaßen, das zumindest ein Teil der Morde tagsüber geschah. Aber es war egal. Hauptsache wir verschwanden.
Wir hätten dann zwar keinen Grund mehr Durga an jedem Tag tief in unseren Stock zu bringen, aber wir mussten uns auch nciht mehr darum sorgen, dass unser Prinz einem Attentat zum Opfer fiel.
Niemand durfte unsere Blume bedrohen.

Die drei verhielten sich bei einer Gegenüberstellung sehr widerspenstig. Nichts war bewiesen, vermutlich würden wir ihnen kaum etwas beweisen können, aber Rasu verrit, dass sie es war, die Adonai verflucht hatte.
Wie dumm von ihr. Natürlich forderte er ein Gottesurteil. Die Feuerprobe, sehr geschickt von ihm.
Salem sprang ein und wollte sich lieber duellieren.
Mit dem Leben darum kämpfen Rasu zu verschonen.
Seine Schützlinge waren mit dem Duell nciht einverstanden, oder mit unseren Bedingungen.
Nehmt sie lieber an, vor 150 Jahren hatten wir gegen die Mongolen gekämpft, wir wussten wie ein Krieg aussah. Und in den letzten 150 Jahren waren wir nicht weicher geworden, außer für Durga.

Wie erwartet, führte sein drittes Auge ihn sicher ans Ziel und nach Adonais erstem Streich ging Salem in einem Funkenregen unter, nichts als Asche blieb zurück.
Schon vorher hatten wir den anderen verdeutlicht, die drei umzubringen.
Adonai war gut, Kontrolle war besser.
Wir selbst waren keine große Kämpferin, noch nicht, aber die Perfektion hatte bereits begonnen.
Dafür hatte Svetlana mit einer Handbewegung Rasu veschlungen und ihren Kopf der noch aus dem Boden des Amphitheater schaute in Flammen gesetzt.
Reynaud beobachtete, wir wir versuchten Marian mit unserem Flügel zu zerfetzen.
Es gelang uns nicht, wir hatten weder genug Kraft, noch genug Übung, sie riss sich einfach los und wollte fliehen, aber Viktor beendete die Flucht mit seinen Armen der Finsternis.
Er war also doch zu etwas gut.
Frustriert setzten wir unsere Macht gegen ihren Körper ein und raubten ihr das Gesicht mit der einen Hand, während wir mit der anderen ihre Arme und Beine verschmolzen.
So würde sie erst einmal keine Probleme mehr bereiten.

Rasu war wirklich alt, sie überlebte die Umarmung der Erde und auch ihren brennenden Kopf.
Adonai wollte sie umbringen, aber wir waren uns nicht ganz sicher, ob ihr Fluch nciht über ihren Tod hinaus Bestand hatte.
Wenn wir stürben, würden unsere Drohnen und allen denen wir Struktur gebracht hatten ins Chaos fallen uns sich nciht darüber emporheben können.
Es könnte sein, das der Fluch über den Tod hinaus bestand hätte.
Also verhandelten wir.
Sie lies sich darauf ein, glaubte uns, in dem Moment sprachen wir noch die Wahrheit.
Aber als Svetlana und Reynaud uns mit ihr zum Stadttor begleiteten, und wir vergasen den Zulu zu verlassen, sich aber Reynaud darum kümmerte, dass wir nicht auffielen mussten wir lächeln.
Diesmal hatte er keine Gegenleistung verlangt.
Rasu würde ihm gehören.
Wir holten aus, richteten unsere Hand gegen sie und bohrten ihr die Rippe ins Herz.
Doch sie verlor kein Blut, und fiel nicht in Starre wie wir es erwartet hatten. Sie wurde direkt zu Staub.
Einen Moment verloren wir die Fassung, fauchten enttäuscht auf, aber als wir uns zu Raynaud umdrehten, den Zulu verließen um uns zu entschuldigen, dass er seinen Geist nciht mit dem ihren verschmelzen konnte, dass er alleine bleiben musste, waren alle Masken wieder aufgesetzt.

Es gab immer noch Marian, die wir mit in unseren Stock nahmen um sie dort zu foltern. Er konnte sie untersuchen, und war wirklich kreativ, als er sah, wie wir ihre Flucht verhindern würden, mit seinen Vorschlägen sie zu peinigen.
Er gab ihr so zwar die Möglichkeit sich jederzeit selbst umzubringen, so viel Selbstständigkeit gewährten wir sonst nicht, aber er würde es schon lernen. Er war noch jung, wie Durga.

Am nächsten Tag wurden weitere Leute ermordet. Rund um unsere Zuflucht verteilt.
Wer war noch in der Stadt?
Wollte man uns für unseren Verrat gestern bestrafen? Nein sie hatten keine Ghule hier, oder hatten sie welche geschaffen?
Nein, es waren diese beiden Jünglinge, was trieb sie nur an?
Aber die letzte Nacht war anstrengend gewesen, wir mussten erst Blut eintreiben, bevor wir uns umsehen konnten.
Wir besprachen mit Magdalena, wir wir uns morgen am Tag umsehen würden.
Niemand wusste, wie leicht es für uns war in den Leib einer Drohne zu schlüpfen und durch die Sonne zu gehen.
Nur Svetlana wusste es und auch Durga, wir hatten kaum Geheimnisse vor ihr, Magdalena musste schon selbst kreativ werden. Sollte sie glauben wir hätten die Gabe das dritte Auge zu benutzen und außerhalb unseres Leibs zu sehen so weit gemeistert wie Jean.

Unter Durgas Aufsicht folterten wir Maryam. Noch hatten wir keine Fragen an sie, wollten nur unseren Standpunkt klar machen. Aber Durga musste Fragen und sie musste eien dumme Antwort geben.
Wir hatten sie eigentlich gehen lassen wollen, später. Aber sie waren hergekommen um uns Ärger zu machen, so jemand würde nicht gehen.
Gestern schon hatte Reynaud Blut bekommen um sie zu untersuchen, heute brauchte er neues, seine Untersuchungen waren fehlgeschlagen.
Damit sie nicht einfach verging wie Rasu es getan hatte, fütterten wir sie mit unserem Blut.
Drei Nächte noch, dann war sie gebunden, dann würde sie schon reden. Dann würden wir herausfinden wer genau uns warum Ärger machen wollte.

Während wir beschäftigt waren, jagte Adonai durch die Stadt. Er wollte die Mörder finden, die weiter ihr Unwesen trieben.
Tatsächlich spürte er sie auf und kam zu uns um uns an den vermuteten Ort zu führen. Es war in einer der vornehmeren Gegenden, eines von zwei teuren Anwesen.
Obwohl wir einfach hätten eindringen können, gerade mit Adonai an unserer Seite, entschieden wir uns für eine unauffäligere Variante. Wir schickten einen leinen Zeugen in eines der Häuser, aber dies war nicht das Haus, in dem Adonai das Blut gewittert hatte.
Also gingen wir in das andere. Wir erinnerten Durga an die Haarnadel aus Paris, aber diesmal gelang es ihr nicht. War sie eingerostet? Auf unserer Haut war ihre Nadel flink wie eh und je.
Vielleicht sollten wir sie mehr fordern, was solche Aktivitäten anging. Es war nciht gut wenn man nicht gefordert wurde.
Wir übernahmen und formten unsere Finger zu einem Schlüssel um die Tür zu öffnen.
Eine gute Idee, der wir bis jetzt noch nie nachgegangen waren, aber Durga hielt es für geschummelt. Warum?
Im Haus öffnete Adonai sein drittes Auge und sah Leben und Tod im Keller und weiteres Leben im oberen Geschoss.
Adonai ging vor, Durga, Reynaud und wir folgten, Svetlana musste sich um ihre erste Tochter kümmern und Viktor war,… ja wo war er eigentlich?
Im Keller fanden wir ein seltsames Becken voller Blut. Trotz der großen Menge brachte es keinen von uns aus der Fassung. Irgendetwas stimmte hier nicht.
Reynaud kostete davon, eine seiner Qualitäten als Tremere war es sich mit Blut besonders gut auszukennen. WIe erwartet stamme es von vielen verschiedenen Personen.
Aber warum ermordete man sie alle, ohne Rücksicht auf die Spuren zu nehmen? Was war mit dem Blut geschehen? Warum jetzt?
Adonai betäubte die Alkoholnase, welche in der Ecke schnarchte, mit seiner Berührung und dann gingen wir nach oben.
Dort fanden wir das junge Mädchen welches wir an den Tatorten wahrgenommen hatten.
Sie war hübsch, schlief ruhig und war ein Mensch, aber irgendwie… anders.
Sie war es gewesen. Wieso? Was hatte sie damit bezweckt? Was konnte jemand wie sie mit dem Blut anfangen?
Wir wollten es herausfinden. Sie sollte uns gehören. Sie würde sich anpassen und uns dienen.

Wir glaubten nicht richtig zu hören als Durga ihren Tod befahl. Sofort forderten wir Adonai auf einzuhalten, aber er war davon überzeugt, sie sei das Böse.
Böse? Was soll das schon sein? Welch ein sinnloses Wort.
Wir stellten uns ihm in den Weg, wollten nicht, dass sie starb. Sie sollte uns dienen, uns bereichern.
Ob die anderen bemerkten, das wir Angst hatten? Verzeifelt waren?
Da die Kainiten geschlagen waren, hatten wir nur menschliche Drohnen hier. Und sie waren nicht direkt an unserer Seite.
Was wenn Adonai uns einfach bei Seite fegte?
Was wenn er die Gelegenheit nutzte um uns zu vernichten, um Durga für sich zu haben. Wir wussten, dass er sie wollte. Er wusste, dass wir es verabscheuten. Wir hatten unsere Fassung verloren als wir sie in seinem elenden Gewand gesehen hatten.
Ob wir ihn mit unserer Stimme aufhalten konnten? Wohl kaum.
Wir würden es bei Durga tun müssen. Aber dann würde er uns erst recht bestrafen.
Wir konnten es still erledigen, nur in ihrem Kopf.
Nein, wir durften es nicht tun. Sie würde es nicht verstehn. Warum wollte sie überhaupt, dass das Mädchen starb, es konnte sie kaum interessieren, dass Adonai es für böse hielt.
Wir beide waren um ein vielfaches grausamer, hatten viele Leben mehr genommen, als der junge Wurm.
Oh.
So war das also.
Wir baten sie um ein Gespräch unter vier Augen.
Hier ging es nicht um böse oder nicht. Hier ging es um Sie und uns. Nicht um das Mädchen, nicht um Adonai.
Schließlich gelangten wir zu einer Einigung.
Sie war nicht perfekt.
Aber sie würde es sein.
Dann begaben wir uns zur Ruhe, mit Durga an unserer Seite.
Unser Altar musste vergößert werden.

Zufrieden bohrten wir uns in ihre Seite, umschlangen sie bevor wir in die Weiten unserer Drohnen entschwanden.
Heute gab es viel zu tun.
Sie würde unsere Nähe noch eine Weile genießen können, bevor auch sie entschwand.

Dann in ein paar Stunden würden wir geweckt.
Unser Leib blieb bei Durga, während wir sie in Gestalt des Dieners verließen.
Wir verabschiedeten uns und gingen hinauf in das gleißende, sengende und brennende Licht der Sonne.
Es war abscheulich, ein Narr wer es vermisste.
Kaum hatten wir das Haus verlassen, mussten wir erneut gegen den Fluch ankämpfen, wir drohten aus unserem Körper geschleudert zu werden. Vertriben von ihren Strahlen, vertrieben in die FInsternis.
Doch wir obsiegent, unser Griff war fest.

Dann gingen wir wieder zu dem Haus und machten uns daran alles zu unersuchen und auf Nummer drei zu warten.

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