Klassentreffen

TS-Runde Montag 19.02.12
Erzähler: Clawdeen
Spieler: Celestin (stinkend reicher Mentalist), Bolle (Automechaniker und Hühne), HaJü (Chemielehrer), Frank (Polizist und Zombielarper)

Mittwoch, 10. März 2010
So wie der Tag begonnen hatte so endete er auch. Nach einer erfolgreichen Cowboy-Celestinaufführung, die mir gleich sogar Aussichten auf weitere Auftritte brachte, lernte ich dann aber doch noch etwas neues. Leider nichts über das kleine Wesen in meinem Aquarium, aber mit der Aussicht auf weitere Cowgirlauftritte von Mariel konnte mich das Eldorado nicht das fürchten lehren.

Donnerstag, 11. März 2010
Nacht alleine unten im Keller verbracht, dass stinkt. Aber meine neue Untermieterin war mir noch immer nicht ganz geheuer und da war mir eine Sicherheitstür zwischen ihr und meinem schlafenden Leib doch lieber als keine. Zumindest bis wir irgendwann, hoffentlich möglichst bald, einen Weg fanden miteinander zu kommunizieren. Ich hatte kein Problem mit ihr, würde auch für nette Inneneinrichtung und Verköstigung sorgen, aber das mit dem Morden, darüber musstne wir noch sprechen.
Bis jetzt konnte von Kommunikation kaum die Reden sein, den Zettel hatte sie ignoriert, meinen Bleistift angefressen. Aber meine Fütterungsversuche schienen erfolgsversprechender zu sein, zwar mochte sie keine Weintrauben, aber die Krabbe hatte sie sich geschnappt und verzerrt. Immerhin, die hatte ich ja auch extra für sie von Lilly mitbringen lassen.
Ja. Lilly war auch nicht mehr die, die sie mal war. Überfiel sie mich doch plötzlich mit einem Interview für die Zeitung Aquagirl. Ich hatte nicht einmal die Zeit, mir noch ein paar Informationen durchzuschauen und von Lilly gabs auch keine zum Termin dazu, na das konnte ja was werden.
Ziemlich pünktlich klingelte es dann an der Tür, nur kurz vorher waren die Snacks und Erfrischungsgetränke angekommen, die ich eiligst noch bestellt hatte.
Vielleicht, hatte ich mit denen daneben gegriffen, ich hatte doch irgendwie mit älteren Menschen gerechnet, nicht mit zwei so … überaus jungen Damen, wie sie da vor meiner Tür standen.

Einen kurzen Moment zögerte ich, aber entschied mich dann doch gegen den sonst klassischen Handkuss wie ihn eine jede Dame, abgesehen von Lilly, die mein Haus betreten wollte, über sich ergehen lassen musste. Statt dessen zeigte ich mich von einer anderen Seite höflich und nahm den beiden ihre Jacken ab. Die eine war ziemlich klein und hatte weiße, leicht pinke Haare die sie irgendwie zerzaust trug. Erinnerte mich an eine Löwenmähne, bis auf das Löwinnen keine Mähnen hatten. Vermutlich war sie deswegen auch so grimmig und stürzte sich gleich mit der Kamera auf meine Aquarien. Musste vermutlich ihre Komplexe irgendwie abbauen, die anderen Löwinnen ohne Mähne ließen soch ein Aussehen sicherlich nicht ungestraft. Hilde Adams, gewogen, gemessen und für zu grimmig empfunden.
Etwas ganz anderes war da das junge hoffentlich Fräulein Tresta, Lucy mit Vornamen. Es hatte schonmal bessere Vornamen gegeben und auch das Tragen eines Kostüms sollte sie lieber Lilly überlassen, aber ihre braunen Augen und ihre blasse Haut umrahmt von braunen leicht lockigen Haaren faszinierte mich irgendwie.
Viel mehr als die Fragen die sie mir zu den Aquarien stellte. Einen kurzen Moment lang wollte ich die Augen verdrehen und die ihren aufgeben, egal wie hübsch sie waren, aber sie fing gar nicht mit der ganzen Süßwasseraquarienkiste an, sondern erläuterte mir lediglich, dass sie wegen denen wenig Ahnung von Salzwasserauqarien hatte. Na um so besser, ich nämlich auch nicht.
Ich versuchte mich geschickt um die persönlicheren Fragen herumuwinden und einen guten Eindruck zu machen, damit wir uns später noch einmal wiedertreffen konnten. Und meine Anstrengungen wurden belohnt. Sie wollte noch mehr zu meinem Lebenslauf wissen, und war bereit sich dazu von mir zu einem Abendessen einladen zu lassen. Zu zweit und nicht mitten am Tag. Nicht das ich etwas gegen zu dritt und bei Tageslicht gehabt hätte, aber so umwerfend waren sicherlich weder ich, noch diese Hilde.

Dann musste ich schon packen und düste eben rüber um Mariel abzuholen und dann nach Leipzig.
Manchmal stand ich kurz davor ein Auto zu kaufne in das auch Gepäck passte oder mehr als zwei Personen, aber dann benutzte ich meines auf einer deutschen Autobahn und wusste sogleich wieder warum ich auf beides verzichtete.
Die beiden Vorstellungen verliefen gut, ich verkaufte einige DVDs und auch Bücher, nahm einige Bestellungen auf und lies es mir abgesehen von diesen lästigen Nebensächlichkeiten reichlich gut gehen.
Es gab hervorragendes Essen, unsere Unterbringung kam beinahe meiner eigenen gleich, neine eigentlich übertraf sie sie sogar, weil ich mich nicht vor meiner Meerjungdäumelinin verstecken musste und wesentlich angenehmere Gesellschaft im Bett bei mir hatte, als in dem klapprigen Reisebett unten im Keller.
Das bedeutete zwar auch schon wieder Wellness und Spa, das hatten wir am Sonntag erst gehabt, aber vermutlich verschaffte mir das etwas mehr Zeit in der kommenden Woche, nicht nur für neue Bekanntschaften mit gewissen Lucys, ich würde mich auch mal wieder bei ein paar alten Freunden sehen lassen müssen.

Freitag, 12. März 2010
Wenn man vom Teufel sprach. Auf der Rückfahrt von Leipzig, die wir erst recht spät antraten, naja eigentlich auch nicht viel später als ich sonst so aufstand, erreichte mich eine Mitteilung von Lilly. Klassentreffen, heute Abend.
Na das konnte ja was werden. Erst wollte ich überhaupt nicht fahren, aber dann viel mir ein, dass die Alternative ein überdrehter Bildhauer war, den ich mit Mariel ertragen musste, die wahrscheinlich noch hellauf begeistert wäre jemanden so was auch immerigen mal kennen zu lernen.
Dann doch lieber ein Klassentreffen mit einem Haufen Idioten die mich nicht interessieren und die ich hoffentlich auch nicht interessiere. Wobei, vielleicht gab es ja die ein oder andere…
Erstmal brachte ich Mariel nach Hause und dann ging es zu mir. Lilly hatte noch irgendwelchen Papierkram zu erledigen, aber den sollte sie auf Montag verschieben. Ich wollte jetzt lieber die Videos durchsehen, vor allem nachdem sie so gut gewesen war, die Kamera während meines kleinen Aquagirl-Lucy-Besuches kurz zu verstecken und später wieder aufzubauen. Einfach unbezahlbar die liebe Frau Schwartz.
Es war kaum etwas zu sehen, nur einmal kam meine kleine UNtermieterin aus ihrem Stein hervor um die Krabbe zu fressen, so viel zur Kommunikation.
Lilly glaubte noch immer nicht so recht an unsere Meerjungdäumelinin, dachte das wären nur von mir finanzierte Montagen oder soetwas, hielt sich aber an die Sache mit dem Buch und hatte sogar weitergeschrieben. Na sowas?
Schlummerte da etwa eine kleine Autorin?
Sie wollte heute eher Schluss machen, hatte eine Verabredung fürs Kino und zum Essen, die sie sicherlich verdient hatte.
Mit mehr als nur ein wenig Neid auf das Abendprogramm verabschiedete ich sie nach unserer allwöchentlichen Partie auf der Fechtbahn. Mitlerweile war ich mir sicher, dass sie sich absichtlich schlecht anstellte um sich darüber zu muckieren, was für eine Schufterei das hier bei mir doch war.

Danach nahm ich eine Dusche, machte mich fertig und fuhr mit Mariel zu dieser Ausstellung.
Gott sei dank erkannte sie im Laufe der ersten Stunde dann doch, was ich schon in den ersten zwei Minuten erkannt hatte. Dieser ich will den Namen hier nicht niederschreiben, war nichts als eine aufgeblasene, heiße Luft versprühende, ach lassen wir das.
Als auch nach einer Stunde sonst keine für Mariel oder mich interessanten Gäste auftauchten, zogen wir uns zurück, gingen noch gemütlich zusammen Essen, bevor ich sie um kurz nach Acht verlies um auf dieses Klassentreffen zu fahren. Konnte ja jetzt im Nachhinein schlecht zugeben, dass ich nur dorthin wollte um von der Ausstellung zu entkommen.

Um etwa 20:45 traf ich dann an unserer alten Gesammtschule ein. Dauerte ne Weile bis ich mich zurecht gefunden hatte, aber da nur noch wenig vom Schulgebäude zu so später Stunde erleuchtet war, dauerte es nicht lange bis ich die Feierlichkeiten aufgespürrt hatte. Bei der nicht vorhandenen Geräuschkulisse wohl eher die Trauerfeier. An der Tür wurde ich von unserem altem Vertrauenslehrer begrüßt, der mich nichtmal erkannte. Dämlicher Chemieheini, naja die Haare waren wohl etwas gewachsen seit unserer letzten Begegnung und auch die Kleidung und der Gehstock waren neu.
Wie üblich erntete ich so einiges an neugierigen Blicken als man mich bemerkte. Aber bei den Gedanken an Chemie regte sich etwas in mir. Eventuelle hübsche Damen mussten bis später warten bevor ich ihnen mit meiner Aufmerksamkeit schmeicheln konnte. Widerwillig blieb ich erstmal bei unserem Hans-Jürgen stehen, irgendwie war das ungwohnt. Ein Herr Arnold war da wesentlich vertrauter. Auf jeden Fall wollte ich ihn Fragen ob er das Wasser meines Aquariums mal untersuchen könnte. Es wäre sicherlich gut zu wissen, ob es das Wasser war, was einen umbrachte oder doch der Bewohner. Wie schon mit der Weintraube während des Interviews war es auch hier nicht ganz einfach eine halbwegs plausible Begründung hervorzubringen, aber wie das bei Fachdeppen so ist, war er hellauf begeistert wenn ihn jemand auf seine Kenntnisse und Fertigkeiten ansprach. Ich ließ Minute um MInute aufgeregten Chemiegeplappers über mich ergehen und hoffte, dass ich die Entnahme eines ganzen Liters aus dem Aquarium überleben würde. Lilly musste auf jeden Fall dabei sein und mir Rückendeckung geben.
Als dann die letzten qualvollen Sekunden endlich überstanden waren und ich mich weiblicheren Besuchern unseres Klassentreffens widmen wollte stürzte eine von ihnen bestürzt heraus. Einen kurzen Moment zögern. Nein, zu mager und so war mit der heute ehe nichts mehr anzufangen.
Also über lies ich die edle-Ritter-Masche unserem HaJü, ob der überhaupt etwas damit anzufangen wusste?
Leider war es dann auch gleich um den Rest der Damenwelt geschehen. Lydia und Agnes zogen sich auf die Toilette zurück, natürlich zu zweit, Ms. Ich weiß alles Sieglinde die jetzt Sekretärin war, haha, ich könnte wetten die hatte nichtmal halb so viel drauf wie Lilly, musste noch wem in den Arsch kriechen. Lydia hatte jetzt vier Kinder und hatte vorhin stolz die Fotos präsentiert. Mädchen, wofür hat denn die Wissenschaft Kondome und Pillen und all die anderen feinen Dinge erfunden? Sicher nicht um vier Kinder zu zeugen oder zu gebähren.

Also blieb mir nichts anderes übrig, als mich zu meiner Unterhaltung mit den Herren der Schöpfung abzugeben, ich entschied mich für Bolle, bei dem konnte man sich wenigstens sicher sein, dass er ehrlich meinte was er sagte.
Aber zu viel Unterhaltung kamen wir nicht. Er wollte keine Bohle trinken, meinte er könne nicht aufhören wenn er erst einmal trank und hätte sich dann nicht mehr im Griff. Aber dafür trank man doch überhaupt erst zu viel oder nicht? Naja, wenn man es einfach so mit einem Gorillamännchen aufnehmen konnte, dann musste man wahrscheinlich vorsichtiger sein. Dabei hatte ich doch nur nett sein wollen, einfach so, als Ausnahme.
Mehr als ein du hast doch mal einen Jackpot gewonnen bekam ich nicht dafür und warum ich denn nicht weg gezogen wäre?
Ja verdammt ich hab den Jackpot gewonnen. Weil ich ein Gewinner bin und immer bekomme was ich will.
Ich hab nicht nur den Jackpot gewonnen, meine Shows kommen gut an, meine Bücher verkaufen sich nciht nur hier sondern auch Englischsprachig ziemlich gut und nachher würde ich dir mal zeigen, wie ich auch heute Abend noch eine Frau gewann. So. Nicht wegziehen am Arsch. Hast du mal mein Haus gesehen? Wer würde denn da wegziehen. Zieh du doch weg du, du Gorilla.
Denn es gab auch Dinge die ich verloren hatte. Dinge die mehr Wert waren als mein Haus, als mein Konto und als die Zinsen die ich jeden Monat bekam.
Dinge wie die See.
Dämliches kleines Wortspiel, aber anders konnte ich es mir kaum eingestehen.

Zum Glück ertönte ein weiterer Schrei, sodass wir nicht noch mehr Zeit miteinander verbringen mussten. Frank stürzte als erster aus dem Raum, war der nicht damals mit dieser Marina zusammengewesen? Wo war sie eigentlich, ich dachte sie hätte damals ganz gut ausgesehen.
Bolle und ich folgten etwas langsamer, aber als ich im Flur ankam traute ich meinen Augen kaum.
Lydia lag böuchlings auf dem Boden, nicht dass diese Pose nicht sehr gut zu ihrem früheren Lebensstil gepasst hätte, aber der gewaltige irgendwie goldmetallern aussehende Schleimhaufen der sich da langsam über sie schob und sich bereit machte sie wie eine Amöbe aufzunehmen und zu verdauen wirkte irgendwie abturnend. Phygozytose nannte man das glaub ich, aber Biologie war ja nicht anwesend, nur Chemie.
Frank, Bolle, und Herr Chemie machten sich sofort daran Lydia aus dem goldenen Schleim zu ziehen. Schien nicht sehr ätzend zu sein, zumindest schienen ihre Füße trotz des Tauziehens noch weitesgehend intakt. Es dauerte eine Weile, bis die drei sie befreien konnte, der Schleim war wohl stärker als unser Gorilla samt Verstärkung. Ich versuchte zunächst mit meinem Gehstock nach den Tentakeln zu schlagen, aber damit hatte ich kaum Erfolg, als ich dann den Anweisungen Arnolds folgte, für die Bolle wohl irgendwie zu dumm war zeigte dass auch nicht den gewünschten Effekt, obwohl ich mich verdammt nochmal anstrengte. Der gloreiche Retter sein machte sich immer gut. Aber wie schon in der Schule ereigneten sich nur Katastrophen wenn man versuchte zu tun was ein Lehrer sagte. Statt den Lamettablob irgendwie zu beeindrucken sorgte ich eher dafür, dass niemand mehr sehen konnte wo Lydia aufhörte und der Blob anfing, lies zu allem Unglück noch den Löscher mitten in den Schaum fallen und meinen Stab hatte ich auch nicht mehr.
So viel zum Retter oder Ritter, das konnte ich mir wohl abschminken für heute.

Irgendwie schafften die anderen es dann doch Lydia zu befreien, nur damit Bolle den Tentakeln in die Falle gehen konnte. Doch die Ablenkung nutzte ich um sie in Sicherheit zu bringen, wenn ich gegen das Viech selbst schon nichts ausrichten konnte. Während ich noch mit Lydia beschäftigt war, nein nicht so, kamen einige Leute die Treppe hoch gelaufen und begannen aus vollen Rohren zu feuern.

Ich hatte in den letzten fünf Jahren schon so einiges an Geschichten gehört, mir so einiges vorgestellt ausgedacht und niedergeschrieben. Das Lametta-Tentakelwesen war daher auf meiner Interessantheitsskalla nicht sehr hoch gestiegen. So etwas taugte vielleicht für billige Actionfilme, aber was meine Bücher anging, da brauchte ich antropomorphere Antagonisten. Mehr soetwas wie Meerjungdäumelininnen, jemand mit Verstand. Hirnlose und dazu noch überaus unästhetische Monster konnte nun wirklich keiner gebrauchen, das würde ncihtmal reichen um ein Kapitel zu füllen und selbst damit würde ich mich noch lächerlich machen.
Wer da allerdings die Treppe hochkam stieg in meiner Interessantheitsskala sofort auf Platz, lasst mich kurz nachdenken, 9 von 10. Die 10 war reserviert.
Es handelte sich um die beiden Aquagirls von gestern Mittag mit männlicher Begleitung. Hoffentlich nur was das ghostbustern anging.
Aus vollen Rohren feuernd beharkten sie das Wesen, welches nun von uns ablies und begann auf sie zuzukriechen. Wie in guten Actionfilmen oder Computerspielen, ja als ich jünger war und noch nicht wusste was die Realität zu bieten hatte, wichen sie langsam zurück und deckten es mit einem wahren Hagel aus Kugeln ein. Ich eilte an dem Monster vorbei, hob unterwegs meinen Stab auf und wollte sie im Nahkampf verteidigen damit sie weiter schießen könnten.
Allerdings kam das Wesen nicht mehr dazu noch einmal mit den Tentakeln nach jemandem zu greifen.
Die Löwin verdrückte sich, aber überlies ihre Pistole Frank, der wohl Polizist war. Hans-Jürgen war der erste Streich, doch Frank folgte sogleich. Ob ich von dem wohl mehr über meine Meerjungfrau erfahren konnte?

Auf jeden Fall war es, als hätte jemand einen Schalter umgelegt und der Schleimhaufen wurde von den nächsten Kugeln mit denen Frank, Lucy und hoffentlich nicht Lucys Freund in Fetzen gerissen bis nichts mehr überblieb als ein Haufen Dreck am Boden. Von dem Mr. Chemie natürlich sofort ein paar Proben nehmen musste. Das klingt vielleicht abfällig, aber ich hätte es auch getan, wenn ich nicht gewusst hätte, dass er es sowieso nicht lassen könnte.
Also beschäftigte ich mich lieber mit jemandem, von dem man einiges mehr lernen konnte als von dem Dreck auf dem Boden, Aquagirl Lucy. Es schien ihr peinlich zu sein, als ich sie darauf ansprach und mit meinen Vermutungen die beiden wären nciht nur wegen des Interviews bei mir gewesen konnte sie nicht sehr viel anfangen. Das Abendessen aber stand noch, also vielleicht doch nicht der Freund?
Der kümmerte sich jetzt sowieso erstmal um Lydia, gemeinsam mit der Minilöwin. Da musste ich das grimmig entschlossene Gesicht wenigstens nicht ertragen. Schade, dass das Wesen dann doch so schnell den Geist aufgegeben hatte, womit sie wohl zurückgekommen wäre? Vielleicht einer Geisterfalle oder soetwas? Wie hießen die DInger noch die man dafür brauchte? Protonenstrahler?
An der Pistole zumindest war irgendwas besonderes, oder zumindest an der Munition und nur mit viel Mühe konnten wir Frank dazu überreden sie zurückzugeben, die Munition, die Pistole wollte er erst einmal sicherheitsverwahren. Scheiß Polizei.
Immerhin bestellte er Pizza für alle, damit Lucy uns alles erklären konnte.
Ich änderte meine Bestellung in einen Salat, zweimal Abendessen direkt hintereinander musste nicht sein.

Und dann lauschte ich gebannt Lucys Worten, während ich angestrengd versuchte ihre braunen Augen und Haare nicht zu offen anzustarren. Gutaussehende Monsterjägerinnen sollten verboten werden.

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