Buch II, Akt I: Eine Lebhafte Auseinandersetzung

Tisch-Runde Freitag 23.03.12
Erzähler: Mandavar
Spieler: Melissa (Tzimisce), Durga (Ravnos), Reynaud (Tremere Antitribu), Viktor (Lasombra)

In der Stadt wurden sie von Sorin begrüßt, der darauf bestand im Vorfeld gewarnt zu haben, dass eine Reise zu Shukaris nichts brächte. Durga würdigte ihn keines Blickes bevor sie einfach an ihm vorbeistapfte. Melissa folgte ihr zum Waisenhaus, während Adonai, Reynaud und Viktor den Rest der Nacht damit verbrachten zu Jagen.
Reynaud hatte zunächst wenig Erfolg, fand dann aber in den Slums eine Gruppe junger Erwachsener die von einer Influenza-Überlebendenfeier nach Hause gingen und konnte sich nach Herzenslust bedienen.
Viktor hatte es etwas bequemer, er konnte einfach durch die Finsternis wandeln um jedes beliebige Haus zu betreten, nachdem es ihn gelüstete und seinen Durst an den schlafenden Insassen stillen.
Melissa verabschiedete sich kurz bei Durga, wollte dieser aber schon in einer Stunde wiedersehen, es galt den Antrag und die Geschehnisse noch einmal genauer zu besprechen.

Am nächsten Abend wurde der Klüngel, wie vereinbart, von Sorin in Hermanstadt abgesetzt. Er selbst wolle sich jetzt um Svetlana kümmern, die noch immer nicht wieder auf freiem Fuß war.
Dann schritten Durga und Melissa voran, durch die Stadt und den Hügel hinauf auf Burg Hermanstadt zu. Adonai schritt in der Mitte etwas hinter den beiden, diesmal gewandet in ein Kettenhemd und einige ergänzende Plattenteile, mit einem Wappenrock Kronstadts und passendem Umhang mit Kaputze. Mit gesenktem Blick und mürrischer Laune, als europäischer Brujah posieren war nicht das, was er sich unter Ehre vorstellte, bewachte er seinen Prinzen und seinen Auftragsziel. Reynaud und Viktor folgten wenige Schritte später, der eine in einer prunkvollen Robe, der andere in seiner üblichen aber keineswegs weniger Prunkvollen Adelskleidung.

An der Burg, hatte man sie nicht auf der Gästeliste stehen, aber als Sorins Name genannt wurde, entschuldigte man sich beim Prinzen von Kronstadt und führte sie durch die Wirren des schlosses und einen Geheimgang in einen prächtig ausstaffierten und mit Menschen und Kainiten überfüllten Ballsaal.
Rechts vom Eingang ind er Ecke stand ein kleines Podest, auf dem ein römischer Centurio stand, ein recht alter Kainit, da er den ganzen Raum mit seiner Majestät erfüllte und das obwohl die Burg als Elysium galt.
Prinz Otto, der Ventrue der hier als Herrscher eingesetzt worden war, nachdem Marusca verschwand begrüßte den Klüngel kurz, erklärte sich dazu bereit sie anderen Gästen vorzustellen und verschwand dann aber genausoschnell wie er gekommen war wieder um andere Kainiten miteinander bekannt zu machen.
In der Ecke linker Hand stand Nova Arpad mit zwei Ahninnen der Tremere, laut Reynaud eher weniger wichtigen Persönlichkeiten. Durga ging so gleich zu ihr hinüber und tauschte einige bissige Kommentare aus, während Malgorzata Reynaud warnte, dass man alle Tremere die sich gegen den Clan entschieden hatten und für Goratrix arbeiteten markiert hatte. Wer einen solchen sah, sollte ihn sofort umbringen und man schickte sogar ganze Klüngel Gargylen nach ihnen aus, das Wissen der Tremere sollte nicht in falsche Hände geraten.

Melissa machte Vladimir Rustovitch ihre Aufwartung, dem Voivoden der Voivoden, der gemeinsam mit der vierarmigen Razkoljna von Polen und einigen anderen Voivoden in der Ecke schräg gegenüber des Centurios und seiner Ventrue-Speichellecker stand und diesen finstere Blicke zuwarf, vorbei an der gewaltigen Eisstatue einer Tänzerin. Direkt an dieser hielt sich eine fein gekleidete Dame auf, die den Vampiren aus Kronstadt freundlich zulächelte. Als Viktor sich später mit ihr unterhielt stellte sie sich Als Arianne, Ahn vom Klan der toreador vor, wohnhaft in Buda-Pest von wo aus sie ein sehr effizientes Netzwerk an Informanten zu unterhalten schien. Sie war bestens informiert über die Vorgänge in den Siebebbürgen und daran interessiert etwas von Durgas Blutwein zu erstehen. Aber auch sonst war sie eine reizende Gesprächspartnerin die Viktor gleich in ihren Bann zog und reges Interesse an dessen Auslandsgeschäften zeigte.

Durga hatte sich eben erst die Leiden Razkoljnas angehört, die über die Männer mit den Kreuzen klagte, die sich in ihrer Heimat ausgebreitet hatten, seit sie das letzte Mal in Starre fiel, als die Tür in den Ballsaal unter einigen mächtigen Axthieben zerbarst und in den Raum geschleudert wurde.

Sofort breitete sich unter den Menschen Panik aus, aber die anwesenden Vampire sahen sich nciht bedroht. Obgleich einer der jüngeren Tzimiscen von den hereinstürmenden Annarchen in Stücke gehackt wurde, richteten diese keinen großen Schaden an. Einer der jungen Kainiten wurde emporgehoben und mit dermaßender Wucht gegen die Wand geschleudert, das er bereits Asche war, als er den Boden erreichte. Ein anderer ging gleich in Flammen auf während ein weiterer von dutzenden Schattententakeln in Fetzen gerissen wurde, Viktor und seine Erzeugerin Lucita hatten sich ihm zugewand.
Durga lies einen der Angreifer mit Hilfe eines Cruac-Rituals erstarren und um die letzten beidne kümmerte sich Dominus, der Centurio. Er riss ihnen die Herzen heraus und ging dann, als wäre nichts gewesen zurück auf sein Podest, von wo er die Panik der Menschen unter Kontrolle brachte.

Melissa und Reynaud begannen den letzten der Annarchen zu foltern, Reynaud trainierte seine Gabe Dinge nur mit Hilfe seines Geistes zu bewegen durch die drastische Umgestaltung des Körpers des Opfers.
Durga aber dachte einen Moment nach, schnappte sich dann zwei Krüge mit Bier vom Buffet und begann dann eine kleine Unterhaltung mit Vlad dem Pfähler, der in der Nähe der Voivoden stand und seines Schicksals harrte.
Keinen Moment zu früh wie es schien, die Stadt war nicht nur von 6 Annarchen angegriffen worden und die anderen hatten einige Häuser in der Stadt, aber auch Burg Hermanstadt angegriffen und in Brand gesetzt.
Kaum das Dominus mitteilte, dass er das Elysium auf Grund des Brands verlassen würde, brach eine Panik aus.
Nicht nur die Kainiten fürchteten um ihr Leben auch die Menschen gerieten in Panik.

Aber Viktor behielt einen kühlen Kopf, er hatte sich bis gerade mit Lucita unterhalten und schlug jetzt vor die Wand nach einem Geheimgang abzusuchen, in der Finsternis würden sie ihn spüren können. Schon bald wurde er fündig, hinter einem der Teppiche befand sich wirklich ein geheimgang, auch ein Bediensteter schien diesen zu suchen, aber ein paar Meter an der falschen Stelle. Ohne sich um diesen zu kümmern, benachrichtigte er über Reynaud, der sich gleich gedacht hatte, das Viktor der Ausweg war, seinen Prinzen. Lucita konnte sich um sich selbst kümmern, aber Arianne nahm sein Angebot sie aus der Todesfalle zu führen dankend an. Melissa, Durga und auch Dracula wurden von Reynaud zum Geheimgang geführt und gemeinsam verschwanden sie hinter dem Wandteppich und aus der Burg.
Nicht ohne das Ende des Geheimganges mit einem Feuer zu versiegeln, sodass ihnen niemand mehr folgen konnte.

Durga wollte schon in die Stadt davonstürmen, aber Melissa hielt sie auf. Schließlich einigte man sich darauf, dass Vlad die Kutsche holte damit die Vampire den Feuern in der Stadt nicht zu Nahe kamen. Gemeinsam fuhren sie dann auf dem Planenwagen davon, Durga und Vlad auf dem Kutschbock, Adonai, Arianne, Reynaud und Viktor hinten.

Am Tor wurden sie von einer großen Gruppe Annarchen aufgehalten, aber man erkannte Durga als den Prinzen von Kronstadt. Da sie ihre Stadt neutral hielten und bei der Vernichtung Tzimisces geholfen hatten, ließ man sie unbehelligt passieren.

Den Rest der Nacht verbrachten die Vampire und auch Vlad schweigend, wobei er später von Durga aufgefordert wurde sich auszuruhen, damit er tags Wache halten konnte. Man überlegte ob man ihm Trauen könne, aber er versicherte mehrmals glaubhaft, dass er ein Ehrenmann war und nciht vergessen würde, wer ihm geholfen hatte den eventuellen Scharfrichtern zu entkommen. Außerdem hatte man sowieso keine Wahl, wenn er gewollt hätte, hätten ihn die zwei Drohnen und auch ein bisschen Erde nicht davon abgehalten die Kainiten während des Tages umzubringen.
Das hätte schon einer der Vampire mittels Beherrshung selbst in die Hand nehmen müssen.
So ruhte er sich in den frühen Morgenstunden hinten im Wagen aus, wachte des Tags über den gewaltigen Planwagen und am nächsten Abend erwachten alle genauso wie sie sich zuvor schlafen legten, nur ein bisschen hungriger.

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