Buch II, Akt I: Kathedrale des Fleisches

Tisch-Runde Freitag 06.04.12
Erzähler: Mandavar
Spieler: Adonai (Salubri Antitribu), Melissa (Tzimisce), Durga (Ravnos), Reynaud (Tremere Antitribu), Samnang (True Brujah)

Sie reisten ein paar Tage weiter, als sie Waffenlärm im Wald hörten, ein gutes Stück entfernt vom Wagen. Es klang als kämpften einige Bewaffnete gegen Wölfe. Wider ihres besseren Wissens eilten sie zum Ort der Waffengeräusche. Dort kämpften zwei Dutzend bewaffnete Sterbliche, zwei Assamiten und ein weiterer Südländer gegen ein Rudel finsterer Werwölfe, zum Teil bewaffnet.
Sofort griffen Adonai und die anderen unterstützend in den Kampf ein, nur Viktor und Arianne blieben am Planenwagen um auf ihn aufzupassen.
Adonai nahm es alleine mit einem der Werwölfe auf und trieb ihn zur Flucht. Durga, Melissa und Reynaud kümmerten sich um einen weiteren und setzten ihm derart zu, dass sein Körper schon ziemlich geschwächt war, als Adonai sich ihm zuwandte und ihn enthauptete.
Der Südländer mischte auch tatkräftig mit, was nichts daran änderte das er und Adonai am Ende in Starre auf dem Boden lagen. Allerdings hatten sie zuvor genug Schaden angerichtet, als dass es die anderen drei schaffen konnten auch den letzten der Werwölfe zu Boden zu strecken.
Vlad beobachtete den ganzen Kampf auf sein Schwert gestützt, einen Apfel essend.

Während die Kainiten ihre Wunden leckten, verschwanden allerdings die Körper der Werwölfe, ihnen den garaus machen schien alles andere als einfach. Durga und Reynaud erweckten Adonai aus der Starre und Melissa kümmerte sich um Samnang.
Dann ging es nach einigen Hirschkühen und dem Gefolge des Assamiten als Erfrischung zurück zum Planwagen um den Weg fortzusetzen. Dabei einigte man sich darauf dem Assamiten, der unterwegs war um den seinen die Nachricht zu überbringen die Kampfhandlungen gegen die Camarilla einzustellen, mittels Beherrschung zu manipulieren und dadurch die Beziehung zwischen Assamiten und Camarilla weiter zu verschlechtern.

Auf der Reise gab es nicht viel Nahrung, und so überredete Durga Vlad dazu immer mal wieder etwas von seinem Blut mit ihr zu teilen. Auch Melissa musste sich an den Pfähler halten, denn ihr Verlangen nach bestimmten Inhaltsstoffen im Blut ihrer Opfer zwang sie dazu auch immer wieder von ihm zu trinken. Dabei konnten die beiden etwas mehr nehmen als von einem normalen Menschen, immerhin war er ein Wiedergänger, aber wirklich ernähren konnten die beiden sich nicht von ihm.

Das nächste Dorf welches sie fanden, war schon von Annarchen überrannt worden, aber etwas später konnten sie sich dann doch noch an der Sterblichen Bevölkerung eines Dorfes laben, bis sie schließlich Markovs neue Festung am Tihutapass erreichten.
Er nahm sie mehr oder weniger freundlich auf und schickte Dracula am nächsten Abend weiter zur Kathedrale des Fleisches.

Yorrak, einer der grauenvollsten Methusalems vom Clan der Tzimisce, wollte den Sohn des Drachens selbst in die Reihen des Clans aufnehmen. Den Kainiten war dies nicht ganz geheuer, wer die Kathedrale des FLeisches betrat, kehrte in der Regel nicht zurück.

Bevor sie aufbrachen berichtete der schwer verletzte Sorin noch von seinem Zusammentreffen mit Shukaris. Beinahe wäre es ihm gelungen mit Hilfe eines erwachten Magiers diesen auszuschalten, aber irgendwer warnte Shukaris, sodass ihm Hilfe zuteil wurde und er der Falle entkommen konnte.

In die Kathedrale wurden sie von Yorrak selbst eingeladen und konnten so mit ansehen, wie dieser den Pfähler wandeln wollte und dann aber von der Kathedrale selbst angegriffen und verschlungen wurde.
Die Kainiten flohen alle mehr doer weniger rasch aus der Kathedrale, waren aber nicht schnell genug. Sie zog sich zusammen, kontraktierte und erbrach sie in einem gewaltigen Schwall aus Unrat in die Asche des Hexenhügels.

Von den in der Kathedrale gefangenen Seelen hörten alle jene mit der Gabe des Sehens nur noch ein Wort, dass ihnen einen Schauder über den Rücken laufen lies:

„Kupala, Kupala, Kupala, …“

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