Die Nacht der Wölfin Teil 8: Vorzeichen und Stämme

TS-Runde Montag 09.04
Erzähler: Mandavar
Spieler: Adriano, Charly, Ciprian, Daniel, Mortima

Freitag, 03. Juni, Vollmond

Auf Adrianos Anweisung hin teilten sich die Wölfe nach Geschlechtern getrennt auf die beiden übrigen Gästejurten auf.
Hier am Caern konnten sie sich endlich von den Strapazen der letzten Tage erholen, endlich in Ruhe ausruhen und schlafen.

Adriano verließ als erstes sein Lager, einen Haufen aus Schafs- und Wildschweinfellen der mindestens so weich und auf jeden Fall kuscheliger als jedes Bett in dem sie sonst so schliefen.
Draußen tobte er sich aus in dem er seine Klauen beim Kampf gegen einen Holzklotz wetzte.
Während er noch schwer beschäftigt war, stand auch Daniel auf, zwängte sich an den beiden Huskies, Anubis und Osiris vorbei und sah sich um.
Charly war bereits wach und pfiff ihn leise zu sich herüber. An einer Bierzeltganitur gab es Schalen für den Frühstücksbrei, Hafer mit frischen Früchten, von dem sie essen konnten.
Bis die anderen aufstanden und zu ihnen herüber kamen versuchte Charly die Lage in Köln und auch Solariennes Handeln zu erklären, stieß aber bei Daniel nur auf wenig Verständnis.
Bevor die anderen aufstanden kam Solariene noch kurz vorbei und verabschiedete sich mit einem vor Freude hüpfendem Herzen. Eines ihrer Kinder, das jüngere Mädchen hatte irgendwie überlebt und sie wollte sich sofort auf den Weg machen um sich darum zu kümmern.

Dann setzten sich nach und nach auch Adriano, Marie, Mortima dazu und etwas später auch Ciprian. Über die laufenden Diskussionen vergaß er glatt auch zu frühstücken.
Marie erzählte den anderen von ihrer Familie, wie sie Rudel die sich in der Nähe ihres Territoriums niederließen entzweite damit die anderen sie dann verjagen konnten. Dabei war schon der ein oder andere Gaiatreue Garou gestorben.
Sie fürchtete, dass ihr Rudel irgendwann kommen und sie zurückholen würde, sie wieder unterdrücken würde und vor allem sie zwingen würde sich mit einem der Blutsgeschwister fortzupflanzen, obwohl in den letzten Jahren keine Garou mehr zur Welt gebracht wurden.
Adriano war sich eher unschlüssig, ob er Marie helfen konnte, die Ereignisse der letzten Tage hatten ihn sehr mitgenommen. Aber Charly sah überhaupt nicht ein klein beizugeben. Sie würden zurück nach Köln gehen und es denen heimzahlen, die ihre Rudelmitglieder auf dem Gewissen haben und Marie konnten sie dabei auch Zuflucht gewähren, sofern sie sich alle gut darauf vorbereiteten und immer zusammen blieben.

Während des Frühstücks kamen Quin und Singt-das-Lunenlicht dazu und verkündeten den anderen, dass sie beschlossen hätten Mortima nicht selbst zu unterrichten, sondern den anderen nur dabei zu helfen ihn zu unterrichten.
Am heutigen Tag würde Singt-das-Lunenlicht, Adrianos Mutter, sich um sie kümmern. Auf dem Programm standen nicht nur den Menschen bekannte Werwolfsmythen und deren Wahrheitsgehalt, sondern auch die Aufgaben der verschiedenen Vorzeichen sowie die 16 Stämme der Garou.

Etwas abseits, auf einem gemütlichen Stück Wiese setzten sich alle im Kreis zusammen.
Ciprian nutzte die Gelegenheit um das Frühstück, welches er durch gebanntes zuhören verpasste nachzuholen und Charly machte sich daran eine Patchwork-Decke zu quilten. Zwischendrin unterbrach sie ihre Arbeit und bastelte ein Hundestofftier für Ciprian, welches diesen später dazu veranlasste etwas zu schnitzen, eine Kuh.

Bis zum frühen Nachmittag waren sie damit beschäftigt über verschiedene Mythen zu sprechen und sich über ihre Vorzeichen zu unterhalten. Dabei schweiften sie auch immer wieder vom Thema ab besprachen andere Dinge die sie bewegten, bis Adrianos Mutter schließlich meinte, sie hätten erstmal genug gedacht und nun wäre es Zeit sich bis zum Abend zu erholen.
Die Freizeit nutzten sie ganz unterschiedlich.
Adriano faulenzte im hohen Gras, bis er sichs chließlich daran machte mit Hilfe seiner Mutter eine neue Gabe zu erlernen. Dazu musste er sich mit einem Gepardengeist im Wettrennen messen, ein eher ungleicher Wettstreit bis der Gepard ihm schließlich die Gabe beibrachte. Ciprian schnitzte weiter, während er Charly, Marie und Mortimer dabei beobachtete wie letzterer den beiden Frauen Schwertkampfunterricht gab, allerdings nur mit Holzstöcken bewaffnet.
In der Zwischenzeit lernte Daniel noch etwas und zwar, dass die Loreley, eine recht große, sechsarmige Fischkreatur, es nicht schätzte wenn man an ihrem Caern rauchte. Sie wusste dies auch sehr effizient mit HIlfe eines Schwalls Wassers zu unterbinden.
Den gleichen Schwall setzte sie später auch ein, um Mortima, der nach dem Abendbrot eine heiße Feuerschau darbot, daran zu erinnern, dass der Tag noch nicht überstanden war und es noch einigen Geschichten zu lauschen galt.

Singt-das-Lunenlicht übernahm die Geschichte der Stämme von denen die anderen noch nichts gehört hatten. Sie berichtete von den Weißen Heulern, den Bunyip und Croatanern aber auch von den Sternenträumern, Uktena und Wendigo.
Die Stämme von denen sie schon etwas gehört hatten übernahmen die jüngeren Werwölfe selbst.

Nach dem der letzte Stamm endlich besprochen war und allen die Köpfe rauchten einigte man sich darauf am nächsten Abend gemeinsam jagen zu gehen. Darüber kam es zu einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Daniel und Mortima die damit endete, das Mortima den Schattenlord quer durch das ganze Tal jagte, immer wieder versuchte ihn vorsichtig zu packen ohne ihn zu verletzen nur damit dieser sich wieder herauswand und erneut verschwand.
Als ide beiden sich endlich wieder ein bisschen beruhigt hatten oder nicht mehr konnten, schnappten sich alle große Humpen voller Bier und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

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