Die Nacht der Wölfin Teil 9: Eid des Mondes & Litanei

TS-Runde Montag 09.04
Erzähler: Mandavar
Spieler: Adriano, Charly, Ciprian, Daniel, Mortima

Samstag, 04. Juni, Vollmond

Den Tagüber verbrachte jeder der jungen Garou am Caern für sich. Die meisten Fianna waren unterwegs und würden erst am Abend wieder zurück sein, sodass es auch keine Gelegenheit gab sich mit der Septe vertrauter zu machen.
Charly traf sich mit Darzel um von ihrem Traum zu erzählen und machte sich danach ans quilten und patchworken. Adriano und Mortima schulten ihre Kampffertigkeiten, der eine mit Klauen der andere mit dem Schwert.
Alle warteten gespannt auf den Abend, an dem sie wie von Mortima angeregt gemeinsam jagen gehen wollten.
Er lies sich von einer älteren Fianna, die sich gerade Perlen in ihr rotes Haar flocht, erklären wo man hier jagen gehen konnte und dann machten sie sich schon auf den Weg.

Etwas abseits der Straße trabten sechs Wölfe Richtung Süden um das größere Waldgebiet, welches sich dort erstreckte unsicher zu machen. SIe hatten es auf Hochwild abgesehen und igorierten die Düfte von Hasen, Mäusen und anderem Kleigetier.
Es gab keine Raubtiere außer den Fianna hier in der Gegend und dementsprechend reichhaltig war der Wald gedeckt.
Sollte es Rotwild werden oder doch lieber Wildschwein. Über den Geschmack konnten sie sich nicht einigen, also schlug Marie vor, es aus der Perspektive der Jagd zu betrachten.
Bei Wildschweinen würde es beinahe unweigerlich auf einen Kampf hinauslaufen, bei den Hirsche ging es eher m Teamarbeit und geschickte Platzierung der einzelnen Garou und deren Zusammenarbeit.
Ciprian und Mortima schlichen mit dem Wind um die kleine Herde Rotwild die sie ausgemacht hatten herum und legten sich auf die Lauer. Die anderen vier begleiteten sie noch ein Stück und warteten dann, bis sie sich immer näher an die Kühe anschlichen und sie schließlich aufscheuchten um die ältere Kuh, ausgewählt von Adriano, auf das Versteck der anderen zuzutreiben.
Mortima sprang schließlich auf, erwischte die Kuh am Hals und machte ihr den gar aus.

Vollgefressen und ausgeruht kehrten sie später mit zwei fetten Keulen an den Caern zurück, wo Mortima sie grillen wollte um sie haltbarer zu machen. Das Grillen wurde dann aber doch vom Theurgen des Caerns, Connla übernommen, damit die anderen alle zusammen nach einer Zeitung suchen gehen konnten.
Von Solariennes Racheakten war noch nichts zu lesen, aber über Charlys Galopp durch die Stadt zum Dom, das Massaker vor Pauls Haus und auch Mrs. Winters Eingriff in Fukushima gab es reichlich Schlagzeilen, über die sie auch noch bei der Rückkehr an den Caern sprachen. Ciprian versteifte sich sehr auf den schwarzen Hund von Köln, der auf eine Mischung aus Charlys und Adrianos Taten zurückzuführen war. Marie nutzte dies um ihn zu erschrecken. Was als einfacher Streich gedacht war, entwickelte sich zu einem beinahe rudelweitem Lügenmärchen über einen bösen Geist.
Wegen der Geschichte besorgt schlief Ciprian in der folgenden Nacht nicht, sondern wachte über die anderen.
Die anderen waren beeindruckt von seiner Entschlossenheit setzten dann aber alles daran diesem Märchen ein Ende zu machen, ohne es aber als solches zu offenbaren.

Sonntag, 05. Juni, Vollmond

Die nächsten Stunden verbrachten sie dann damit mit Solarienne über die Litanei zu diskutieren. SIe hätte war lieber jemand anderen vorgeschoben, ihr war der Unterricht und das viele Gerede eigentlich zu wider, aber Charly zu Liebe lies sie sich breitschlagen. Hielt sich aber was Erläuterungen und Diskussionen anging eher zurück und überlies den Menschgeborenen das diskutieren. Nur hier und da musste sie eingreifen.
Während Charly am meisten Gesprächsbedarf hatte bei den Regeln in denen es sich um das Verbot von Beziehungen zwischen Garou drehte entwickelten sich die längsten Diskussionen bei den Punkten in denen es um Respekt und ehrenhaftes Handeln nicht nur gegenüber anderen Garou sondern allen Lebewesen ging.

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