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Spielbericht: Raumflotte Gothic: Chaos vs. Imperium

Tabletop: Mo 02.12.13
Austrebender Kriegsherr: Mandavar
Imperialer Admiral: Tiberius von Lutzow

Seit langer, langer Zeit hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit Raumflotte Gothic zu spielen. Weder bei den Modellen, noch bei dem Gelände handelt es sich um meine Ausstattung, sondern um die eines Bekannten. Alle meine Chaos- und Imperiumskreuzer fristen ihr Dasein trist und grau in einem Regal, ohne Hoffnung auf baldige Besserung. Auch fehlen meiner Sammlung Schlachtschiffe oder der verdammt attraktive Weltenbrand-Panzerkreuzer.

Mir ist erst kurz nach Beginn des Spieles eingefallen Fotos zu schießen und einen Spielbericht zu schreiben, weswegen die Dokumentation weniger gut ist als sie sein könnte.
In Zukunft werde ich dann besser auf den Spielverlauf achten, um genauere Berichte zu schreiben.

Szenario: Raumschlacht am äußeren Rand eines Sternensystems

Eine kleiner Verband Großkampfschiffe folgte einer Schwadron Terror Chaosfregatten in ein System unter imperialer Kontrolle, um die Planeten der Biosphäre zu erobern und einen Brückenkopf für weitere Überfälle auf imperiale Einrichtungen im Subsektor zu errichten. Allerdings entgingenen die Verräterfregatten den imperialen Horchposten nicht und so wurde ein junger Admiral entsandt, um den Verräterlegionen die Stirn zu bieten. Er wählte nicht das mächtige Schlachtschiff der Vergelter-Klasse, welches ihm zugeteilt worden war, als sein Flagschiff, sondern einen Diktator Kreuzer mit relativ unerfahrener Besatzung. Zwei Dominator Kreuzer rundeten die Flotte ab. Bald nach dem Eindringen der Verräterflotte in das System trafen die Flotten aufeinander.

Flottenaufgebot

Flottenaufgebot


Imperium Zug 1:
Kaum waren die Verräterschiffe in Sensorreichweite zog der junge Admiral seine Schiffe im hohen Orbit des Mondes eines Gasriesen zusammen. Nur sein Flagschiff musste dazu einiges an Raum überbrücken, die anderen Schiffe waren bereits günstig in der Nähe des Mondes postiert. Die Dominator Kreuzer eröffneten sofort mit ihren Novakanonen das Feuer auf einen etwas abseits fliegenden Devastor Chaoskreuzer. Ihre gewaltigen Explosionen zerrissen den Raum und tatsächlich konnte der zweite Dominator einen Treffer landen, der die Schilde ds Chaoskreuzer überlastete und leichte
(1) Rumpfschäden verursachte.
Imperiale Flotte

Imperiale Flotte

Chaos Zug 1:
Der Hauptteil der Flotte des Aufstrebenden Kriegsherrn, bestehend aus einem Panzerkreuzer der Weltenbrandt Klasse flog hinter einem aus kleinen Asteroiden bestehendem Ring des Gasriesen in Deckung um dem Novakanonenfeuer zu entgehen. Die Eskortschiffe mussten zunächst eine Kehrtwende fliegen und waren damit für den Rest der Schlacht zu weit vom Geschehen entfernt, ein Umstand, dem sie ihr Überleben verdanken. Der Devastor Chaoskreuzer war abseits des Hauptverbandes aus dem Warpraum gesprungen und musste aufschließen um sich dem Rest des Verräterflottenverbandes anzuschließen. Jedoch verweigerte sein Kapitän dem Kriegsherrn die Gefolgschaft und verspottete die Diener des Leichengottes und deren Novakanonen durch seine Weigerung mit „Voller Kraft Voraus“ durch den Feuerbereich der Dominator Kreuzer zu fliegen.

Verräterflotte

Verräterflotte

Imperium Zug 2:
Die Imperiale Flotte bleibt auf Position und nimmt weiterhin mit den Novakanonen den Davastor CHaoskreuzer unter Beschuss, allerdings ohne bleibenden Schaden anzurichten, während die zuvor ausgesandten Bomberstaffeln von Abfangjägern der Verräterflotte dezimiert werden.

Chaos Zug 2:
Während die Hauptflotte weiter mit dem Umgehungsmanöver hinter dem Asteroidenring beschäftigt ist, eröffnet der Devastor mit seinen Lanzenbatterien das Feuer und kann die verbliebenen Bombergeschwader aus dem All blasen.

Lücke im Asteroidengürtel

Lücke im Asteroidengürtel

Imperium Zug 3:
Als sich das Manöver der Verräterflotte immer klarer abzeichnet verlassen die imperialen Schiffe ihre Position und schwenken ein, um die Chaosschiffe durch eine Lücke im Asteroidengürtel unter Beschuss zu nehmen. Eine Salve von Torpedos, abgefeuert um die Chaosschiffe hinter den Asteroiden abzufangen rast in die Leere des interstellaren Raumes hinaus, nachdem sie die Verräterschiffe knapp verfehlte.

Chaos Zug 3:
Der aufstrebende Kriegsherr gibt es auf dem Davastor Kapitän zu befehlen schneller aufzuschließen, lässt ihn stattdessen seine Flugkörper nachladen und versucht mit voller Kraft voraus die Lücke im Asteroidengürtel zu durchfliegen und wieder in Deckung zu gelangen. Allerdings schlägt das Manöver fehl und die Flotte verbleibt im Schussfeld der Imperialen. Ein folgenschwerer Fehler.

Chaosflotte

Chaosflotte

Imperium Zug 4:
Die Imperialen Flotte bringt sich in Feuerposition und lässt ein Inferno aus Geschützfeuer auf die Verräterflotte niederhageln. Auf Kollisionsalarm kann der Kriegsherr seinen Weltenbrand Panzerkreuzer weitesgehend vor Schaden bewahren. Doch dann, als der Feuerhagel eines Kreuzers und des Schlachtschiffes bereits überstanden sind, richtet der zweite Dominator Kreuzer seine Waffenbatterien auf den Panzerkreuzer und das undenkbare geschieht. Durch Lücken in der Panzerung gelingt es den imperialen Kanonieren einige verheerende Treffer anzubringen. Die Schildgeneratoren des Panzerkreuzers und ein Großteil seiner Oberfläche sind nichts weiter als riesige Einschusskrater und geschmolzene Schlacke.

Chaos Zug 4:
Aus allen Rohren feuernd versuchen die Verräter sich für die schweren Schäden auf ihrem Kommandoschiff zu rächen, aber längsseits an den Imperialen vorbeiziehend gelingt es ihnen trotz aktivierter Zielerfassung nicht, mehr als einige Oberflächliche Treffer anzubringen. Zu ihrem Glück können sie sich allerdings aus den Hauptfeuerbereichen der imperialen Breitseiten entfernen.

Schusswechsel

Schusswechsel

Imperium Zug 5:
Während ein Teil der Flotte noch damit beschäftigt ist, sich auf die Durchquerung des Asteroidengürtels vorzubereiten nimmt der Diktatorkreuzer mit seinen Torpedos den fliehenden Panzerkreuzer unter Beschuss und schickt ihm ganze vier Schwadronen Bomber hinterher, um ihm den gar auszumachen. Doch durch die vielen Trümmer auf der Flugbahn detonieren die Torpedos vorzeitig und nur die Bomber erreichen ihr Ziel, wo sie weitere Schäden anrichten.

Chaos Zug 5:
Während sich der aufstrebende Kriegsherr mit seinem in Trümmern liegenden Panzerkreuzer in Sicherheit bringt, versuchen die restlichen Kreuzer und Fregatten noch einmal den Imperialen Schiffen möglichst viel Schaden zuzufügen, aber da sie nicht in der Position sind, ihr Feuer zu konzentrieren dringen nur vereinzelte Treffer durch die Schilde der Imperialen Kreuzer.
2013-12-02 22.09.15

Imperium Zug 6:
Durch das Feuer der Imperialen Schiffe wird nun auch einer der Exterminator Chaoskreuzer schwer beschädigt, während diese es schaffen unbeschadet durch den Asteroidengürtel zu manövrieren.

Imperium Zug 6:
Auch der beschädigte Exterminator Chaoskreuzer tritt einen taktischen Rückzug an, während die restlichen Schiffe in einem letzten Akt des Widerstandes gegen die Diener eines falschen Gottes weitere oberflächlische Schäden verursachen können …

Letzter Widerstand

Letzter Widerstand

An dieser Stelle mussten wir das Spiel auf Grund der späten Zeit abbrechen.
Ich habe einige Fehler bei der Platzierung und auch im späteren Verlauf des Spiels begangen. Wie auch bei Pax Stellarum ist es ratsam alle Schiffe seiner Flotte gesammelt auftreten zu lassen und sein Feuer auf einzelne Gegner zu konzentrieren, daran werde ich auch hier noch arbeiten müssen. Nach Missglücken der „Volle Kraft Voraus“-Befehle um die Lücke im Asteroidengürtel zu überwinden hätte ich lieber einen direkteren Angriffsplan verfolgen sollen, als am ursprünglichen Flankierungsplan festzuhalten, auch mein Wiederholungswurf wäre hier günstig gewesen. Durch die freien Drehungen im Anziehungsfeld des Mondes konnten die Imperialen sich in eine ideale Feuerposition bringen und meinem Kommandoschiff schwere Schäden zufügen.

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